15 Aug

Neue Sichtweisen im Management durch Aufstellungen

Aufstellung

In diesem Artikel geht es um das Thema „Aufstellung“ und wie uns diese kreative Form der Betrachtung im Business-Coaching weiterhelfen kann, um andere Perspektiven einzunehmen und neue Ideen zu entwickeln.

Es sei vorweg genommen: ich liebe Aufstellungen! Jede Aufstellung ist anders, jede bringt unerwartete Ergebnisse oder neuen Schwung in oft verfahrene Situationen. In diesem Artikel geht es mir um Aufstellungen im Business-Kontext.

Was bringen Aufstellungen für das Management?

Das Management muss laufend komplexe Situationen bewältigen, Entscheidungen treffen und sollte sich durch umfangreiche social skills auszeichnen.  Oft fehlt jedoch die Idee, wie ein Team besser zusammen arbeiten kann oder wie eine schwierige Situation zu lösen sei. Durch Aufstellungen werden Beziehungen untereinander sicht- bzw. erfahrbarer.  Dadurch, dass eine Person eine Situation (ein Projekt, eine Firma, eine Familie, …) mit Mitwirkenden (Repräsentanten) aufstellt, kann die Person diese Situation von einem neuen, externen Blickwinkel emotionsfreier betrachten. Dadurch, dass  diese Person (der Aufsteller) nicht selbst Teil „des Systems“ ist, entstehen mehr Ideen zu Lösungen. 

Organisationsaufstellungen sind für mich daher auch ein interessantes Management-Tool um Chancen für Veränderungen sichtbar zu machen.

Wie funktioniert die Aufstellung?

Der Aufsteller bringt durch die Positionierung der Repräsentanten sein inneres Bild von den Zusammenhängen nach außen. Dann ist es das Ziel, herauszufinden, wie es den Repräsentanten in dieser Position geht und was sie benötigen, damit es Ihnen (noch) besser geht. Vielleicht stehen sie zu nahe an einer anderen Person oder zu weit weg, jeder hat spontan eine Wahrnehmung, wie sich diese Position anfühlt. Interessant ist, dass laut Versuchen unterschiedliche Personen von ähnlichen Wahrnehmungen in einer bestimmten Position berichten.

Aufstellungen können mit Personen oder Figuren vorgenommen werden. Natürlich sind Aufstellungen mit Personen lebendiger, weil die Repräsentanten selbst aussprechen können, wie es ihnen an dieser Stelle in Verbindung mit den anderen geht. Nur oft sind einfach nicht an die zehn oder mehr Mitwirkenden zur Hand. Figuren helfen da ganz gut, wobei sich der Aufsteller in deren Rolle hineinversetzen muss.  Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung

Lust auf mehr? Dann könnten wir darüber reden…

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26 Jul

Know How Public Relations (PR) – wie geht das?

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In diesem Blog geht es um Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations), damit Sie wissen, was Sie hier ohnehin schon alles tun oder, was getan werden könnte…

Public Relations (PR) ist mittlerweile auch schon eine ältere Disziplin in der Kommunikationspolitik – und doch so gar nicht aus der Mode gekommen. Ganz im Gegenteil. Mit PR hinterlassen Sie Spuren und das ist wichtig bei der Fülle der Anbieter…  

Es geht darum, dass die Beziehungen (Relations)  zur Öffentlichkeit (Public) so gut sind, sodass Sie auch sympathisch rüberkommen!

Welche Öffentlichkeit ist relevant?

Öffentlichkeit im Sinne von Public Relations bedeutet Kunden, Partner, Journalisten, Ihr Bankbetreuer – alle Menschen, mit denen Sie im Business Kontakt haben.  Was wissen diese über Sie? Was haben diese über Sie gelesen, welche Fotos von Ihnen wahrgenommen? Alle könnten Sie empfehlen oder auch nicht. Jedenfalls hinterlassen Sie überall einen Eindruck…

Strategische Public Relations

Dieser Eindruck sollte von Ihnen strategisch geplant werden – eine Chance, die es zu nutzen gilt. Die Strategie dazu orientiert sich an Ihrer Vision, Ihren Werten, Ihrer Marke, die gehegt und gepflegt gehört. In der Umsetzung sollte ein Jahresplan und eine Art Redaktionsplan erstellt werden. Je bessere Planung umso mehr Spielraum für unerwartete Ereignisse.

Was zählt eigentlich zu Public Relations?

Die Palette reicht von klassischer Medienarbeit (Presseaussendungen, Pressekonferenzen, Gastartikel…) hin zu social-media-Aktivitäten, strategischem Networking, Events, Film und Fotoproduktionen  und vieles mehr.

Grenzen zwischen Public Relations und Werbung

Beide Disziplinen informieren bis zu einem gewissen Grad, das ist richtig. Die Grenzen zur Werbung verschwimmen (vor allem in den social medias), dennoch gibt es einen großen Unterschied. Die Werbung spricht in einer lauteren Sprache, die jeder als Werbung versteht. Die PR verwendet Daten, Fakten, Zahlen, informiert auf einer sachlichen Basis. In der klassischen Medienarbeit wird der Journalist für die Aufnahme und Verwertung Ihrer Information nicht bezahlt, im Gegensatz zur Anzeigenabteilung, wo Sie ein Inserat x-beliebig platzieren können (und dieses natürlich auch zu zahlen haben).

Brauche ich eine Agentur oder könnte ich auch selbst Public Relations umsetzen?

Klar können Sie selbst viel zu Ihrer positiven Außendarstellung in der Öffentlichkeit beitragen. Sie kennen den Spruch „Tue Gutes und sprich darüber.“

Das bedingt:

  1. etwas zu tun  ist (das für mehr Menschen, Zielgruppen, Kunden… relevant ist)
  2. gut soll es auch sein  (neu, nachhaltig, überraschend, günstig, ….)
  3. sprechen darüber sollten Sie auch! (Kunden- oder Presseaussendung, facebook, Gastkommentar, youtube….)

Wenn Sie kreativ sind, gerne organisieren und auch gute Kontakte zu anderen Kreativen haben, schaffen Sie auch eine Veranstaltung. Oder eine social media-Kampagne. Meistens scheitert der Plan jedoch daran, dass genau diese Zeit (zusätzlich zu Ihren Alltagsagenden) nicht vorhanden ist. Und nebenbei eine Veranstaltung zu planen, bedeutet ein Hochrisiko einzugehen.

Auch Medienarbeit könnte jede/r Unternehmer/in selbst in Angriff nehmen. Doch da fehlt meistens neben der Zeit und den richtigen Kontakten auch das Know-How. Also stellt sich die Frage: intern jemanden auszubilden und dafür abzustellen oder doch zu einer Agentur… und deren gibt es wahrlich viele…

Wie suche ich eine Agentur aus?

Online und offline. Bedeutet einerseits natürlich die Recherche im Web und auch die Gespräche mit anderen Firmen, die schon Erfahrungen gesammelt haben. Die wichtigste Botschaft: Vertrauen muss vorhanden sein, Sympathie und die Sicherheit, dass Kompetenz im Alltag gelebt wird. Welche Public Relations-Projekte kann die Agentur vorweisen, die für Sie relevant sind? Meiner Ansicht nach muss die Agentur nicht unbedingt in Ihrer Branche schon aktiv sein, jedoch das Handwerkszeug der PR bewiesenermaßen mitbringen.

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02 Jul

Gute, interne Kommunikation macht erfolgreicher!

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In diesem Beitrag geht es um die Bedeutung der internen Kommunikation. Oft meinen Kunden, der erste Schritt sollte in die Öffentlichkeit gehen, die Praxis zeigt so manch anderes Ergebnis….

Oft erlebt, immer wieder überraschend: Kunden denken sicher nicht an interne Kommunikation, sie wollen bei uns eine Presseaussendung oder einen Event buchen. Das freut uns natürlich. Bei zweimaligen Nachfragen zu den Zielen und sonstigen, begleitenden Maßnahmen erkennen wir öfters, dass vielleicht der momentane Zeitpunkt besser für interne Maßnahmen geeignet wäre, bevor eine Aktivität nach außen gestartet wird.

Warum? Weil  sich das Team bzw. die Geschäftsführung womöglich nicht mit interner Kommunikation in dem Maße beschäftigt hat, um die  Aufmerksamkeit von außen intern gut bewältigen zu können.  Es gilt, vorher (!) die „Hausaufgaben“ zu machen, d.h. zu überprüfen, ob die MitarbeiterInnen gut im Team arbeiten können – für diese Basics ist nachher womöglich keine Zeit mehr. Auch, wenn ein Unternehmen wachsen möchte (wie in der Franchise-Szene, wo Expansion ein großes Thema ist) wäre es besser, den Blick zuerst nach innen zu richten, bevor neue Leute das System erweitern und damit auf den Prüfstein stellen.

Und damit meine ich nicht nur administrative Abläufe – interne Kommunikation bedeutet, dass hier Menschen am Werk sind, mit ihren eigenen Wertesystemen, Glaubenssätzen, innerlichen Landkarten. Entscheidungen werden danach getroffen – vor allem, wenn das Unternehmen keine gemeinsame Wertestruktur vorgibt.  Wir dürfen davon ausgehen, dass jede/r sein Bestes versucht, aber das bedeutet noch lange nicht, dass alle in eine Richtung marschieren, weil ein gemeinsames Zielbild vorhanden ist.

Was ist zu tun? Ein paar Anregungen zum Selbst-Check für „interne Kommunikation“:

Gibt es für jede/n Mitarbeiter/in eine klare Job-Description?

Erstaunlich oft, ist das nicht der Fall. Vielleicht haben sich in den letzten Jahren die Aufgaben verändert oder es ist ein neuer Mitarbeiter ins Team gekommen – warum auch immer, es kommt häufig vor, dass nicht ganz klar ist, wer wofür zuständig – und verantworltich(!) ist. Irrtümer und Irrläufer sind vorprogrammiert.

To do: Check, ob aktuelle Jobdescriptions für alle Teammitglieder vorhanden sind.

Können die MitarbeiterInnen miteinander gut?

Natürlich wird man das beobachten – ob jedoch alles wahrgenommen wird, vor allem, wenn die Chefin, der Chef daneben steht, ist eine andere Frage. Wir suchen es uns nicht aus, wer uns in welchem Maß sympathisch oder weniger ist. Es reicht oft eine bestimmte Art, Augenbrauen zu heben, ein Tonfall oder ein wiederkehrendes Verhalten, dass uns „stört“. Ob ich diesem Kollegen dann gerne wesentliche Informationen weitergebe, könnte  ein Thema werden, das sich, völlig unabsichtlich (!) zu einer Fehlerkette aufbaut.

To do: Gut, wenn sich das Team von verschiedenen Seiten kennt, vielleicht zeigt der ungeliebte Kollege andere Aspekte in einem anderen Zusammenhang. Also Ausflüge oder generell, gemeinsame Erlebnisse schaffen neuen Chancen für eine gute, interne Kommunikation.

Gut auch, wenn jeder/m klar ist, man muss ja nicht der Freund des anderen sein, es reicht, ein höflicher, wertschätzender Umgang (ist eh schon manchmal das schwierigste)

Wenn es nicht besser wird, Team umstellen! Aufgaben anders verteilen – das kann ziemlichen Druck aus dem System nehmen.

Welche Verhaltensmodelle werden gelebt?

Eine wesentliche Vereinfachung, wenn man sich, für die bessere, eigene, interne Kommunikation,  mal mit Verhaltensmodellen beschäftigt hat. Deren gibt es unterschiedliche, die ich hier jetzt nicht bewerten möchte – vielleicht kommt dazu noch mal ein Blog :-). Dann wird schnell klar, der oder die Mitarbeiter/in verhalten sich nicht absichtlich so oder so – es liegt einfach in deren Natur. Wenn man erkannt hat, dass dieses Verhalten daher nicht gegen jemand gerichtet ist, könnte man schon etwas entspannter sein.

To do: noch besser: eintauchen in die Welt der Kommunikation und selbst darüber etwas dazu lernen 🙂

Wie geht das Team mit Fehlern um?

Nur wer nicht arbeitet, macht auch keine Fehler. Eh kloar. D.h. also, Fehler passieren leider.   Niemand macht diese freiwillig (Vorsätzlichkeit mal ausgeschlossen).  Was passiert in der internen Kommunikation, wenn Fehler passieren? Trauen sich die Verursacher, diese kundzutun? Oder findet ein internes bashing dann statt? Dann werde ich mir MitarbeiterInnen heranziehen, die Fehler vermeiden wollen – in Folge keine Entscheidungen mehr treffen wollen – in Folge alles liegen lassen, wegschieben, was dazu gehört – es lebe die Ineffizienz!

To do: Fehlerkultur aufbauen! z.B. signalisieren, dass Fehler zwar ärgerlich sind aber passieren dürfen. Das wichtigste: zuerst über den Fehler informieren, dann sofort beseitigen (Feuerwehr!), erst dann darüber reden, wie es dazu kam – nur unter dem Aspekt, was müssen wir intern verändern, damit dieser Fehler, diese Fehlerkette nicht mehr passiert.

Veränderungen stehen an – sind alle informiert?

Auch so ein Klassiker: in der Firma sollen Veränderungen stattfinden. Auf die interne Kommunikation dazu wurde womöglich vergessen. Egal ob es sich um neue Ziele, neue Partner, neue Strategien handelt, wenn alle Beteiligten einbezogen oder zumindest informiert wurden, steigt die Chance auf einen gemeinsamen  Erfolg.

To do:  

Überlegen, ob das gesamte Team die eigenen Ziele kennt! Den MitarbeiterInnen eine Chance geben, diese zu unterstützen….

Fazit

Es gehen unglaubliche Summen in Firmen und Institutionen verloren, weil die interne Kommunikation nicht bewusst beobachtet wird. Laufende Verbesserungen verbessern das Gesamtergebnis!

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27 Jun

Machen Werbeartikel heute noch Sinn?

USB-Elektronik
Gastartikel:

Im Sinne der Kooperation tauschen wir manchmal mit anderen Bloggern Artikel aus. Diese geben womöglich nicht in allen Punkten unserer Denke wieder.

Give aways als optimales Werbemittel für regionale Unternehmen

Blickt man auf die große Welt des Marketings, so stechen einem sehr schnell viele verschiedene und erfolgversprechende Möglichkeiten ins Auge, um Kunden anzuwerben. Angefangen bei Werbespots, über Radioschaltungen bis hin zu Plakatkampagnen bieten sich einem Unternehmen eine Vielzahl an Chancen.

Unternehmen haben oftmals nur begrenzte Mittel

Dabei sieht jedoch in der Praxis die Welt etwas anders aus. Denn viele Unternehmen verfügen aufgrund der finanziellen Möglichkeiten nicht über das nötige Werbebudget, um solche Kampagnen auch wirklich rentabel umsetzen zu können. Besonders für Start-Ups oder kleine Unternehmen zahlen sich große Fernseh- oder Radioschaltungen nicht aus, da die Kosten nicht in Relation zum Erfolg stehen. Denn das Kerngeschäft konzentriert sich in diesen Fällen auf die eigene Region, weshalb bei großen Werbekampagnen der Streuverlust zu groß wäre.

Um deshalb im regionalen Bereich punkten zu können, müssen andere Strategien angewandt werden. Bevor man dies jedoch macht, muss man sich überlegen wie man die Zielgruppe in der Region am besten erreichen kann.

So steht zum Beispiel für Konsumenten welche das Unternehmen aufgrund der geografischen Distanz gut kennen, der persönliche Kontakt im Vordergrund. Dies bedeutet, dass nicht nur das Produkt überzeugen muss, sondern auch der Service muss passen. Obwohl dies auf der einen Seite als zusätzlicher Aufwand gesehen werden kann, so sollte es dennoch als zusätzliche Möglichkeit gesehen werden, um eine gesunde Kundenbeziehung aufbauen zu können.

Werbemittel können vielseitig eingesetzt werden

http://gww.de/ueber-werbeartikel/studien/gww-werbeartikel-wirkungsstudie

Und hier kommen Give aways als optimale Werbemittel ins Spiel.

Denn durch den richtigen Einsatz von Werbeartikeln kann dem Kunden genau dieses Gefühl der Wertschätzung und des guten Service entgegengebracht werden. So werden zum Beispiel zu Beginn einer Kundenbeziehung mit Kugelschreibern, Bleistiften oder Schlüsselanhängern sogenannte Streuartikel verteilt, um so den Namen des Unternehmens in der Region schnell bekannt zu machen. Dies funktioniert hauptsächlich durch die Weitergabe und Verwendung der oa. Artikel.

Hat sich der Name in der Region durch die Streuartikel etwas verbreitet, so ist es wichtig mit weiteren Give aways bestehende Kundenbeziehungen zu verstärken. Hier eignen sich zum Beispiel etwas kostspieligere Geschenksets oder Weinflaschen zu besonderen Anlässen wie Silvester oder Geburtstage. Dadurch wird dem Kunden gezeigt, dass sich das Unternehmen um ihre Kunden kümmert, weshalb Wertschätzung vermittelt wird. Wird dies erfolgreich umgesetzt, so wird dadurch die Basis für eine erfolgreiche und langfristige Kundenbeziehung gelegt.

Doch auch mit anderen saisonalen Give aways können Kunden überzeugt werden. So eignen sich zum Beispiel im Sommer Artikel wie Handtücher, Frisbees oder Kühltaschen und im Winter Handschuhe, Wärmepads oder Hauben. Diese Artikel überzeugen durch den Nutzen welcher dem Kunden geliefert wird. Werden die Artikel für praktisch empfunden, so werden sie auch genützt und wenn die Qualität dann auch passt, so sorgt dies für ein positives Image des Unternehmens.

Dies gilt natürlich auch für elektronische Werbeartikel welche aufgrund des Mehrwerts derzeit im Trend liegen und hervorstechen. USB-Sticks oder kabellose Musikboxen sind in diesem Bereich besonders beliebt und kombinieren Nutzen mit dem Gefühl der Wertschätzung.

Fazit

Somit kann man sagen, dass Give aways eine besonders gute Möglichkeit sind um als regionales Unternehmen Kunden zu gewinnen bzw. auch langfristig zu binden. Werbeartikel können dabei in unterschiedlichen Fällen eingesetzt werden und bieten aufgrund der großen Vielfalt auch viel Raum für eine kreative Nutzung. Zusätzlich sind die meisten Give aways in Relation zu den gängigen Werbearten wie Zeitungsartikel oder Fernsehschaltungen relativ kostengünstig.

Beispiel eines Unternehmens für Werbeartikel:

http://www.ebets.at/de/unternehmen.html

Vorstellung Gastautor:

Mein Name ist Günther Wiesinger und neben meinem Job im Online-Marketing studiere ich Kommunikationswirtschaft mit dem Schwerpunkt Werbung. In meiner Freizeit verbringe ich auch viel Zeit mit dem Thema der Werbung und freue mich meine Eindrücke teilen zu können.

19 Jun

Wie Sie den ersten Eindruck richtig vermasseln

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In diesem Blog geht es um Ihren ersten Eindruck und Ihr Bewusstsein dafür, was Sie so alles ausstrahlen.

Sie wollen wissen, wie Ihr erster Eindruck auf andere ist? Sie könnten jemand, den Sie zum ersten Mal treffen, natürlich fragen – was vielleicht etwas seltsam anmutet. Bzw. ist Ihrem Gast vielleicht gar nicht die Fülle an Informationen bewusst, die er oder sie  am Weg in Ihr Büro schon gesammelt hat. Warum das wichtig ist? Weil Sie ganz schön lange dann brauchen, um aus der „Negativkiste“ heraus zu kommen, in die Sie sich gerade gesetzt haben. Sie verlieren in dem Moment Teile Ihres guten Images und auch Zeit, die Sie jetzt zusätzlich brauchen um wieder gute Stimmung zu machen… 

In der 5-Sinne-Wahrnehmung des Kunden

Einfacher: versetzen Sie sich mal in die Lage eines Kunden, der Sie zum ersten Mal besucht. Gehen Sie mit den Augen Ihres Kunden durch: Wie ist die Straße/der Ort, wo Sie sich befinden, wofür steht diese Umgebung? Ist Ihr Türschild erkennbar und sauber? Quietscht die Türe? Hat die Fußmatte schon Löcher? Wer begrüßt Ihren Kunden, hilft ihm aus dem Mantel, bietet ihm einen Kaffee etc. an? All das sind Facetten vom ersten Eindruck.

Tatsächlich erlebt, auf einer Businessreise in eines unserer Nachbarländer: ich komme nach einem sehr zeitigen Morgenflug in deren Office an – und offenbar hat niemand Zeit. Ich stehe im Mantel im Vorraum und warte….. Nach meinem – schon leicht genervten Nachfragen, ob mein Gesprächspartner nun bald käme –  hieße es, er braucht noch ein paar Minuten. Also diese Minuten können sehr lange werden. Sie können sich denken, was sich alles (nicht so freundliche)  in mir angesammelt hat, bevor er zur Türe herein kam. Nicht gut! Wenn sich inzwischen sein Team um mich gekümmert , mir einen Kaffee und/oder eine Zeitung angeboten oder ein paar Minuten Smalltalk geführt hätte, würde ich heute nicht darüber schreiben.

Mit allen Sinnen..

Machen Sie es besser! Lassen Sie Ihren Kunden gut in Ihre Welt – mit allen fünf Sinnen – eintauchen. Gehen Sie bewusst durch ihr Office, als ob es das erste Mal wäre. Riechen Sie Leberkäse? Weil vielleicht gerade Mittagszeit ist und sich Ihr Team stärkt? Das ist verständlich – nicht aber für das olfaktorische Vergnügen Ihres Kunden geeignet…

Was sehen Sie? Gebrauchte Taschentücher (!!!??) auf Schreibtischen??? Angeräumte Gänge? Stapelweise alte Zeitungen? Das wird Niemanden gefallen und Ihnen auch nicht, wenn Sie die Gedanken Ihres Kunden lesen könnten…

Auch wenn laute Musik oder streitende Mitarbeiter/innen zu hören sind – das ist sicher nicht für die Ohren Ihres Kunden gedacht. Genauso wenig, wenn ein Mitarbeiter (ist mir mal beim Friseur passiert) mir über seine Kollegin  Negatives erzählte. Meine Güte, das wollte ich gar nicht hören und wissen! Und dann machte mir so meine Gedanken über dieses Team….

Anregung:

Nachdem der Gastgeber oder jemand aus seinem Team aus dem Mantel geholfen hat, zwei Minuten Zeit geben, sodass der Kunde auch innerlich richtig ankommt, immer Kaffee, Wasser etc. zum Trinken anbieten. Kurzer Small Talk und dann geht´s gut los!

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12 Jun

Wie Sie sofort besser schreiben…

Schreibmaschine

Fünf Anregungen zum besseren Schreiben, sofort umsetzbar

Sie wollen besser schreiben? Dann kennen Sie sie auch, diese öden Texte, viel zu lang, beweihräuchernd und  womöglich gar nicht aktuell. Das wollen Sie natürlich besser machen und sammeln daher Anregungen für einen besseren Schreibstil. Gut so!

besser schreiben, Nr 1: „Nicht nur …… sondern auch…“ – ab jetzt nie wieder!

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, in wie vielen Texten steht: „Besonders an XX  ist nicht nur xxxxx sondern auch….“  Also was jetzt. Sagen Sie gleich was Sache ist. Und wenn es zwei oder drei Dinge sind, die wichtig sind, dann beschreiben Sie diese – auch hiintereinander.  Unser Hirn ist leider so konzipiert, dass es ganz große Probleme  mit den Verneinungen und auch dem Wort „nicht“ hat. Denn es zerlegt die Wörter, reiht sie – und dann kommt irgendwo ein „nicht“ daher  (noch schlimmer doppelte Verneinung!!) und alles muss neu geordnet werden. Also einfacher: “ Besonders daran ist ….. und …..“

 

besser schreiben, Nr. 2: Das wichtigste zuerst! Umgekehrter Trichter

Ob Sie einen Pressetext, einen Absatz in einer Broschüre oder einen Webartikel schreiben, haben Sie Gnade mit den Leser/innen  🙂 und nennen Sie die wichtigsten Dinge zuerst. Wir haben meistens wenig Zeit, Lust oder sehen auch nicht die Notwendigkeit, Ihnen bis in Ihr kleinstes Detail zu folgen.  Denken Sie an den umgekehrten Trichter – oben ganz kurz das Wesentliche nennen und nach unten können Sie ausführlicher  werden. Damit haben Sie sehr viel gewonnen am Weg zum Ziel „besser schreiben“!

 

besser schreiben, Nr. 3: Lange Sätze oder „KISS“

Die Regel ist, es gibt keine Regel! Ich persönlich versuche meistens, Schachtelsätze zu vermeiden, doch manchmal ist es einfach logischer, zwei Gedanken zu verbinden oder aneinanderzureihen.  Wenn Sie sich nicht sicher sind, halten Sie sich lieber kurz :-). Vor allem in Pressetexten und in Foldern gilt: Keep it short and simple, „KISS“!

 

besser schreiben, Nr. 4: Bilder im Kopf

Wir mögen Bilder. Besser gesagt, unser Hirn liebt Bilder – denn das ist die einfachste Art, etwas zu verstehen. Umso besser, wenn es Ihnen gelingt, einfache Metaphern zu finden. Auch gut, wenn Sie genaue Formulierungen verwenden.  Test: was  löst bei Ihnen innerlich mehr aus: wenn Sie hören/lesen „vom Ungeziefer“ oder von den „krabbelnden Schaben“…?

besser schreiben, Nr. 5: Mehr Verben statt Substantive, weniger Adjektive

Passiert mir auch immer wieder: weil wenig Platz vorhanden ist, nominalisiere ich die Verben… und das ursprüngliche „wir organisieren die Messe..“ wird zur „Messeorganisation….“. Ist zwar korrekt aber dadurch entsteht in kurzer Zeit viel Informationsdichte – und das könnte den Text schwerer verständlich machen…

Und übrigens: zu viele Adjektive (schön, groß, besonders, fantastisch….) sind auch nicht überall passend. In einem Pressetext haben sie sowieso nichts verloren. Denn Sie drücken damit zwar Ihre persönliche Meinung aus, doch letztendlich geht es um die Einschätzung aus Sicht des Journalisten, Kunden oder Lesers.

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Fünf Punkte für erfolgreiche Pressearbeit

 

06 Jun

Warum eine gute Einrichtung für Ihr Office wichtig ist

Büro Cox Orange

In diesem Blog reden wir über Ihre Corporate Appearance – Ihren Gesamtauftritt und Ihre Einrichtung!

Warum Sie auf eine passende Einrichtung achten sollten

Optischer Augenschmaus oder Chaos?

Wer kennt Sie nicht, diese Interviews mit wichtigen Menschen, wo man gleichzeitig im Hintergrund Bücherhaufen, einen unaufgeräumten Schreibtisch oder sehr unattraktive Einrichtungsteile sieht? Gar nicht gut. Auch auf Fotos macht sich diese Umgebung nicht gut.

Denn das verarbeitende Gehirn versteht ein Bild immer als Gesamtheit, d.h. die Person ist Teil von diesem Eindruck. Und sie wollen doch Kompetenz oder Qualität vermitteln?

Was bedeutet Corporate Appearance?

Ich habe mal diesen Begriff für unsere Arbeit geprägt , weil mir die CI, Corporate Identity nicht weit genug ging, bzw. meistens mit dem optischen Stil einer Firma auf Papier oder online verstanden wird. Die Wahrnehmung Ihrer Partner und Kunden ist jedoch umfangreicher! Was sehen wir, wenn wir Ihr Büro betreten? Welche Stimmung strahlen Ihre Räume aus? Mit welchen Materialien umgeben Sie sich? Eigenschaften, die Ihnen in ihrem sonstigen Aussenauftritt wichtig sind, sollten sich hier widerspiegeln…

Wie schmeckt Ihre Marke?

Zugegeben, wir haben es da etwas einfacher, denn Cox Orange schmeckt wie ein Cox Orange, nach einer alten, feinen Apfelsorte. Den servieren wir öfters unseren Gästen. (Ja, es gibt auch einen Cox-Orange-Schnaps, doch der verraucht so schnell 🙂

Haben Sie sich schon darüber Gedanken gemacht, wie Ihre Marke schmecken könnte? Oder wie sie riecht? Duftmarketing ist weit mehr im  Einsatz, als wir glauben.

Letztendlich geht es um alle unsere Sinne, mit denen wir eine Marke, einen Gesamtauftritt wahrnehmen. Und dieser kann – und sollte (!) strategisch geplant und nicht dem Zufall überlassen werden. Wie die Eindrücke beim Einzelnen ankommen ist natürlich individuell, doch sie geben eine Grundrichtung vor, wie wir wahrgenommen werden möchten.

Die Einrichtung beeinflusst auch Ihre Arbeit!

Eigentlich ja nicht verwunderlich. Das, was uns umgibt, beeinflusst uns. Alles, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen. Material, Formen, Flächen, Farben, Geräusche. Wir glauben meistens,  dass unser Verstand „eh alles im Griff“ hat – das Gegenteil ist der Fall. Wir sind viel mehr unbewusst gesteuert, emotional beeinflussbar als wir denken. Umso mehr ein Grund, sich ein schönes Büro zu suchen, dieses geschmackvoll einzurichten  und ordentlich in Stand zu halten – wir verbringen doch viel Zeit hier….

Noch ein Insider-Tipp:

Besuchen Sie mal DEN Felzmann in seiner Werkstatt im 15. Bezirk. Er plant hochwertige Einrichtung und setzt diese mit seinem Team auch nachhaltig um.

http://www.felzmann.com

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02 Jun

Social Media – geht´s noch ohne?

Follow me_Buch

In diesem Artikel geht es um das viel diskutierte Thema social media und ob es  ein Leben ohne geben kann… bzw. was können wir, als digital immigrants, tun um den Anschluss für unser business nicht völlig zu verpassen….

Also zuerst die beiden guten Nachrichten: erstens BRAVO! , weil Sie lesen immerhin einen Artikel in einem Blog über dieses Thema und zweitens, die Welt wird sich noch etwas weiterdrehen, wenn wir nicht auf allen social-media-Plattformen sofort einen digitalen Impulstanz vollziehen.

Damit sind die guten Neuigkeiten aber schon wieder vorbei. Sie kennen vielleicht den Gedanken: „wenn sich alles weiterbewegt und ich stehen bleibe, dann sehe ich schnell alt aus.“ Und das geht ja heutzutage gar nicht…

Natürlich ist es eine Herausforderung, Entscheidungen zu treffen, auf welchen Plattformen „spielen wir mit“, was bringt unser digitales Engagement und um Himmels Willen, wer übernimmt  diese „Hacke“ des ständigen Postens?

dazu fünf Gedanken aus Kommunikationssicht:

  1. Ja, machen wir mit!
  2. Gut ist, vorher eine Strategie und Ziele zu definieren
  3. Probieren, probieren und: lernen!
  4. Es darf auch Spaß machen.
  5. Und womit starten wir jetzt genau?

 

Ad1) social-media wir kommen!

Wir leben eben im Jahr 2016 – und zu diesem Zeitpunkt hat sich ein Großteil der Kommunikation online verlagert. Sich selbst als Firma oder Institution  aus dem Spiel raus zu nehmen,  ist nicht gut. Gar nicht gut. Denn unsere jüngeren (und damit meine ich die bis 35 Jährigen!!!) MitarbeiterInnen, Kunden/innen, Partner/innen, Lieferanten würden sich wahrscheinlich wie in einem Museum fühlen. OK, wir Älteren sind eben die digital immigrants, das heißt jedoch nicht, dass wir uns nicht integrieren können  und wollen :-). Also werden wir die Sprache und Kultur lernen um weiterhin miteinander kommunizieren zu können.

Außerdem sollten wir rein aus PR-Gründen digitale Spuren im Web ziehen, um gefunden zu werden, eine online-Reputation aufbauen und den weltweiten Markt für uns aktiv nutzen, sonst überholen uns die startups mit links! (die Beispiele sind bekannt: UBER,  weltweit größtes Taxiunternehmen ohne Autos, AIRBNB, weltweit größte Vermietungsplattform ohne eigene Räume u.v.m.) Diese Entwicklung geht weiter! Siehe auch world economic forum-Studie zur Entwicklung der Arbeit (sehr lesenswert!)  http://www3.weforum.org/docs/WEF_Future_of_Jobs.pdf

Ad2) Wohin geht die Reise und was wollen wir erreichen?!

Wie immer im business: vorher gehört eine Strategie auf den Tisch! Wer ist unsere Zielgruppe? (die ganz Jungen werde ich demnächst nicht mehr auf Facebook erreichen) Was wollen wir mit unserem Auftritt? Verkaufsförderung? Schwierig über social-media, aber machbar (Gewinnspiele, Blogbeiträge, Youtube…) Wann haben wir unser Ziel erreicht? Haben wir die Power, über einen längeren Zeitraum eine Kampagne aufzubauen?

Tipp: checken Sie mal, wie sich Ihr Mitbewerb so präsentiert… Suchen Sie sich Beispiele, die Ihnen gefallen.

ad3) Los gehts!

Besser ist es, etwas zu tun als nichts zu tun. Denn wir leben jetzt in der „Probier-Zeit“.  Viele testen aus, wie was funktioniert – oft noch ohne Anspruch auf Perfektion. Das ist die Zeit, wo Erfahrungen gesammelt werden können. Jetzt geht es ums Lernen!

Natürlich sollte man einen shitstorm tunlichst vermeiden – das gelingt auch, wenn man sich auf den Plattformen offen und ehrlich verhält bzw. auch Anfragen beantwortet. (Anmerkung: Für mich sind digitale Plattformen wie seltsame Wesen, die es erstaunlich schnell checken, wenn Leichen im Keller sind,  man nur wenig aktiv ist oder keine guten Repräsentanten für die eigene Online-Betreuung einsetzt.)

ad4) So locker in der Darstellung…. geht das denn….??

Ja, das geht! So manch ursprünglich vielleicht „trockenes“  business hat eine  neue Welt entdeckt, wo wir uns etwas entspannter, „normaler“ präsentieren dürfen. Wobei Regel eins klar sein sollte: Ich zeige, schreibe nur das, was ich einem Kunden auch in der Besprechung  kommunizieren würde.  D.h. sicher keine peinlichen Fotos. Und klar sein sollte auch Regel zwei, am besten zwei Accounts anlegen, einen Account als Private/r und einen als Unternehmer/in – vielleicht zeige ich Privat andere Erlebnisse, wobei auch hier Regel 1 absolut gilt!

ad5) also womit starten wir ins social-media – Dasein?

Natürlich hängt das vor allem von Ihrer Zielgruppe und Zielen ab. Meiner Meinung nach sollte jedoch jedes Unternehmen mittlerweile einen FB-Account betreiben.

Auch Twitter ist interessant – trotz aller Unkenrufe – denn immerhin sind viele der heimische Nutzer aus dem Medienbereich – das macht schon Sinn, hier dabei zu sein.

Google+: naja, unsere Erfahrungen zeigen noch nicht, dass es ein „must have“ ist.

Instagramm: eher schon! Vor allem, wenn auch Jüngere angesprochen werden sollen.

Slideshare: JA! Würde ich nicht auslassen für die eigenen Power Point Präsentationen. http://de.slideshare.net/

Youtube: Na sicher! Ohne Filme geht heute eh nichts mehr. Rein in den Kanal! (Am Besten einen eigenen Channel anlegen). https://www.youtube.com/user/coxorange01

XING, Linkdin: JA. Zumindest als passiver User (so wie die meisten). Aber immerhin wird man und frau gefunden. XING ist vor allem in Deutschland beliebt, Linkedin ist international. https://www.xing.com/profile/Carina_Felzmann?sc_o=mxb_p  ; https://www.linkedin.com/in/carina-felzmann-7930596?trk=hp-identity-name

Tipp: mit Hootsuite  kann ein Beitrag (mit Foto oder Video) auf mehreren Plattformen gleichzeitig geplant werden.https://hootsuite.com/

Letzter Tipp: jede Firma, jede Institution, jedes Projekt sollte über eine eigene Strategie für social-media verfügen – und über kompetente Leute, die diese auch umsetzen können….also ein absolutes „to-do!“ im Marketingplan.

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Coverbild: Buchempfehlung

„Follow me!: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebok, Twitter und Co. „(Galileo Computing) Broschiert– 29. September 2014 von Anne Grabs

30 Mai

Wie Sie Aerger entmachten…

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In diesem Beitrag geht es um das Thema Aerger, und wie wir dessen Entstehung verstehen und damit besser umgehen können. 

Die fünf Haupt- Gründe des Ärgers und seine Konsequenzen

Alarm Aerger! Natürlich – wir sind Menschen. Und Menschen ärgern sich halt manchmal. Wenn sie sich nicht ärgern, spielen sie womöglich „Mensch, ärgere dich!“ Ohne jetzt darauf eingehen zu wollen, ob das vielleicht einem schwarzen Teil unserer Seele entspricht, wenn wir uns freuen, wenn der andere sich ärgert….

Faktum ist, dass der Aerger auf jeden Fall Konsequenzen hat – für Sie selbst und/ oder Andere, also ist es legitim, sich damit zu beschäftigen.

Warum wir uns ärgern – einige typische Gründe des Aergers

  • der andere hat/bekommt etwas, das wir gerne selbst hätten und wir wissen nicht, wie wir das bekommen können – wir ärgern uns
  • der andere macht etwas, dass wir uns nicht zugestehen oder trauen würden oder auch nicht ok finden
  • der andere löst unabsichtlich einen Stimulus, einen „Anker“  bei uns aus. Das kann ein Augenbrauen  hochziehen, ein Tonfall, eine Stimme, Handbewegung sein, die wir in der Vergangenheit schon mal – und das negativ – erlebt haben. Damit fallen wir zurück in die damalige Zeit und haben auch nur die damaligen Fähigkeiten zur Verfügung, wir sind also wieder ziemlich klein..
  • Unklares Ziel: es wird etwas vereinbart, jeder hat aber dazu leider eine andere Vorstellung. Das Ergebnis muss für einen unbefriedigend sein, wir ärgern und doppelt, weil wir haben doch vereinbart….
  • der andere wiederholt unseren Gedanken, nur so, dass es jetzt alle hören

Kosten des Aergers

Die Kosten des Aergers sind oft in der Wirtschaft sehr hoch. Aus Ärger wird etwas nicht intern kommuniziert, jemand nicht informiert, etwas blockiert, Die WKOÖ hat vor Jahren einmal dazu eine Studie präsentiert – die Zahlen waren beeindruckend.

Also besser, wir lernen mit diesem, sehr menschlichen Gefühl umzugehen!

Wie kommen wir mit Aerger klar?

Erster Tipp zur Reduktion von Aerger:

Durchatmen. Wenn Sie atmen, versorgen Sie Ihr Hirn mit Sauerstoff. Das ist nicht nur überlebensnotwendig sondern auch sehr hilfreich, wenn es darum geht, Alternativen zu finden. Sie wollen raus aus dieser Situation, also brauchen Sie Ideen. Ideen verlangen Sauerstoff – erst dann können Sie wieder resourcenvoll handeln.

Zweiter Tipp zur Reduktion von Aerger:

den anderen aussprechen lassen. Vielleicht hat er/sie sich selbst mächtig geärgert und lässt es jetzt an Ihnen los. Sinnlos, in solch einer Situation zu versuchen, den  Anderen mit Argumenten zu kommen! Denn jetzt fehlt ihm/ihr der Sauerstoff und ist wenig rational. Da können Sie nicht gewinnen. Besser: ausreden lassen, bis sich die negative Energie reduziert, und dann den Zaubersatz: ICH VERSTEHE SIE! Vielleicht ist es aus seiner/ihrer Sicht nachvollziehbar warum er/sie so in Saft gingen. Diese Aussage öffnet Türen zum „normalen “ Austausch….

Dritter Tipp zur Reduktion von Aerger:

Wenn bei Ihnen so richtig „die Post abgeht“, durchatmen und sich vorstellen, man sitzt in einer Ecke an der Decke und schaut auf die Situation herunter. Damit begeben Sie sich in eine „externe Sichtweise“ (dissoziiert) und allein deswegen entmachten Sie den Ärger bis zu einem gewissen Grad. Wenn Ihnen das gelingt, können Sie analysieren, ob es sich womöglich um einen ausgelösten Anker geht (vor allem, wenn sonst wenig Gründe Ihren Ärger legitimieren) oder warum der/die Andere gerade so viel Macht über Sie hat, dass dieses intensive Gefühl bei Ihnen ausgelöst wird….

Vierter Tipp zur Reduktion von Aerger:

Sie entscheiden, ob Sie sozusagen den dunklen oder hellen Drachen in Ihnen füttern wollen (Kutschera).  Sie sind sozialisiert und sich dessen bewusst, dass Sie selbst entscheiden, ob Sie diesem Gefühl nachgeben oder das Fenster öffnen und die negativen Gedanken verschwinden lassen. Ob Sie sich in zwei Jahren noch daran erinnern werden? Das sind dann womöglich nur Wolken, die vorbei ziehen…..

25 Mai

Warum Sie klar definierte Werte zum Erfolg bringen!

Carina Felzmann im Coaching Raum

Dieser Blog erzählt von Werten und was es bringt, diese zu definieren.

Können definierte und gelebte Begriffe Unternehmen helfen, die gewünschten Kunden zu bekommen?

Ich sage ja, gelebte Werte helfen erfolgreicher zu sein! Ist schon eine spannende Sache, das mit den Werten in Unternehmen und Institutionen. Meine Hypothese ist: wenn

  • a) diese definiert werden
  • b) die MitarbeiterInnen sie auch kennen
  • c) und sich alle engagieren, diese Werte jeden Tag in allen Situationen zu leben
  • d) wird die Firma oder Institution die Werte nach außen strahlen
  • e) werden eher jene Menschen angezogen, die diese selbst teilen
  • f) das heißt a la longue, dass das Miteinander leichter geht und
  • g) sich alle dadurch im beruflichen Alltag besser fühlen, daher besser sind und
  • h) sich das auf die Ergebnisse auswirken wird!

Eigentlich ganz einfach oder?

Erster Schritt: Werte definieren:

Es ist schon ein intensiver Prozess, sich darüber  klar zu werden. Dazu gibt es unterschiedliche Methoden. Ein Tipp: zuerst Wertegruppen festzulegen und in Folge auf vier Kernwerte – wie die Eckpfeiler eines Hauses – zu beschränken. Mehr sind schwer laufend abzurufen. Und es ist völlig sinnlos, nur etwas auf Papier festzuhalten, das dann in der Schublade landet.

Zweiter Schritt: Status Quo zum Thema gelebte Werte erheben

Hier hilft eine Trainerin sehr gerne mit: Die Frage an Sie und Ihr Team lautet: Wo leben Sie heute schon Ihre Werte? Wo noch nicht? Und warum nicht? Welche Hürden gibt es zu bewältigen? Sind diese eher administrativer oder persönlicher Natur? Wie könnte man diese Hürden überwinden?

Dritter Schritt: Werte leben

Jetzt geht es darum, im Alltag diese Begriffe lebendig werden zu lassen – bei jeder Entscheidung, die zu treffen ist, zu überlegen, ob diese Ihren definierten Werten entspricht oder nicht – wie Sie zu entscheiden haben, liegt dann klar auf der Hand… diese zu leben heißt auch, sie ständig zu überprüfen. Oft, wenn etwas schief läuft, liegt es daran, dass sie nicht eingehalten wurden. Das kann spannend sein, wenn man mit seinem Team diese Momente in dem Zusammenhang Revue passieren lässt…

Noch zwei Hinweise aus der Praxis

  • Werte sind konstant. Ändern können sich Leitbilder oder bestimmte (kaufmännische oder kommunikationstechnische) Ziele.
  • Überlegen Sie auch die Werte-Hierarchie: welcher der definierten Begriffe steht womöglich über den anderen, ist noch bedeutender?  Beispiel: einer unserer vier Kernwerte bei Cox Orange ist „Kreativität“. Genau damit haben wir potentielle Kunden bei einer Ausschreibung hoffnungslos überfordert – ein anderer unserer  Basis-Werte steht nun darüber: „Kommunikation“. Das ist nicht nur zufälligerweise unser Kerngeschäft, sondern das impliziert auch, sich noch besser auf den anderen einzustellen, zu fragen um dann  auch das richtige für den Ansprechpartner zu liefern…..

http:www.cox-orange.at