05 Nov

Mit gutem Projektmanagement zum Erfolg

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In diesem Blog lesen Sie über die Bedeutung von gutem Projektmanagement zum Erfolge und drei Anregungen für Ihr gelungenes Projektmanagement.

Was gehört zu einem erfolgreichen Projekt?

Zu einem erfolgreichen Projekt gehört sicher zu Beginn die gute oder sinnvolle Idee, ein fähiges Team, Budget, Zeit zur Umsetzung  und natürlich ein klares Projektmanagement!

Manche meinen, in Firmen, die sich viel mit Kreativität beschäftigen, starten alle am späten Vormittag, spielen dann am Wutzler (Tischfussball)  und hören nur chillige Musik. Mag sein, dass es auch solche Firmenkulturen gibt, doch was auch diese für ihren Erfolg brauchen, ist eine klare Aufgabenverteilung, Zuständigkeit, definierte Kommunikationsabläufe und Strukturen in einem Projekt.  Natürlich haben viele Start ups andere Kommunikationsformen und auch Arbeitsstile, doch immer wenn es auch um Geld geht (zumindest das der Investoren) dann werden definierte Meilensteine  ein Thema sein.

Tipp1

Schlüsselstelle Zielklarheit

Auch wenn es selbstverständlich erscheint, dass allen Beteiligten das Ziel klar ist, oftmals habe ich es anders erlebt! Vor allem in größeren Betrieben oder Institutionen ist es nicht selbstverständlich, dass alle das „gleiche Bild“ vor Augen haben.

Daher: es zahlt sich aus, am Projektanfang die Zeit in die Zielklarheit und deren Bedeutung zu investieren! Das erreichte Ziel hat natürlich auf Kunden, Umfeld, Umwelt eine Auswirkung. Es könnte sein, dass dadurch ein Teammitglied bewusst oder unbewusst eine Zielerreichung konterkariert, weil diese Auswirkung vermieden werden möchte. Nur wenn alle am gleichen Strang ziehen und eine gemeinsame Vorstellung vom Ziel haben, ist eine gutes Basis zum Projekterfolg geschaffen worden. Gut ist meiner Ansicht nach, ein Projektstrukturplan (PSP) der gemeinsam besprochen wird. Dadurch werden viele Punkte, Arbeitspakete und Details schon zu Beginn erlebbar. Ein PSP ist eine Projektsicht auf einer Meta-Ebene, der gerade bei komplexeren Projekten unabdinglich ist.

Zu den vermeintlichen Hardfacts: für die Organisation gibt es verschiedene Typen von Projektmanagementsoftware, wie z.B. MS Project. Da fällt mir ein Tipp meines Vaters ein, der damals erfolgreicher  Unternehmensberater in der IT war: „Achtung, vor zu großen IT-Lösungen, bei kleineren Unternehmen. Es besteht die Gefahr, dass man am Ende des Tages zu sehr mit der IT beschäftigt ist und die Administration dadurch zu teuer wird. Bei vielen gescheiterten Projekten lag es viel mehr an der  undefinierten Projektkommunikation! Diese ist meiner Ansicht nach das wichtigste.

Tipp2

Schlüsselstelle Projektteam

Das sehe ich mittlerweile auch so. Die Projektkommunikation entscheidet maßgeblich über den Erfolg mit: Es beginnt bereits mit der Zusammenstellung des Projektteams. Ist es wirklich klar, wer intern und extern miteinander zu tun hat?

Wer trifft in Folge welche Entscheidungen? Wer gibt Freigaben?

Und wie läuft die Kommunikation? Regelmäßige Treffen,  via Mail oder digitalen Plattformen, Telefon? Wer ist worüber zu informieren? Ist im Mailverkehr „cc“ erwünscht, verpönt, verboten?

Wie werden die Ergebnisse der Besprechungen zusammengefasst? Gibt es Kontaktberichte, Logbücher andere Formen?

Tipp3

Schlüsselstelle „Close-Down“

So wie der Start des Projektes sehr relevant ist, könnte die Gefahr bestehen, den Close down eines Projektes (vor allem zeitlich) zu unterschätzen. Ein Projekt gehört jedoch ordentlich abgeschlossen! Je nach  Projektart können dazu gehören:  Danke-Schreiben, Fotoarchiv anlegen, Muster retour senden, Clippingmappen erstellen, Projekterfolge via Presseaussendung, social media, interne Schreiben  oder an Multiplikatoren kommunizieren,  Klarschiff machen bei der Archivierung von Print- oder digitalen Dokumenten, Filmen,  Rechnungen schreiben, zahlen, Budgetabschluss, Fragebögen auswerten, Projektbericht schreiben etc.

Und am Ende, wichtig und oft übersehen: FEIERN! Oder zumindest ein Treffen der beteiligten Personen um auch emotional den „close down“ zu beschließen (bevor wir schon im nächsten Projekt mittendrin sind…)

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15 Okt

Ist meine Markenpositionierung noch aktuell?

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Die eigene Markenpositionierung gehört laufend überprüft…

Der Markt verändert sich schnell – Kunden, Mitbewerb, technologische Eruptionen – was bedeutet das für meine Markenpositionierung?

Die Markenpositionierung ist Basis für die strategische Vorgangsweise aller Marketingaktivitäten eines Unternehmens. Die Auswirkung beginnt in der Produktpolitik – ein Billigprodukt wird andere Produktionsvorgaben mit sich bringen und anders gestaltet sein als ein Highend-Produkt, der Verkaufsweg (Distribution) orientiert sich an den Zielgruppen, die Preispolitik hängt genauso von der Positionierung der Marke ab wie die gesamte Kommunikation nach außen.

Die Aufgaben der Marke

Die Hauptaufgabe der Marke ist die Orientierung. Je unübersichtlicher ein Markt durch die zahlreichen Anbieter wird, umso wichtiger ist die Orientierung. Das ist wie mit den Firmenschildern auf der Mariahilfer Straße. Wären da nicht diese Orientierungspunkte, wohin ginge man dann, um die gewünschten Produkte zu finden? Denn Menschen suchen auch Sicherheit beim Einkaufen. Und die finden Sie bei ihnen bekannten Marken. Das ist als  Markenversprechen zu verstehen- eine Marke steht für eine bestimmte Leistung (materieller Nutzen).

Darüber hinaus geht es heue natürlich auch um die erlebte Markenwelt (den immatriellen Nutzen). Red Bull wird aus verschiedenen Gründen gekauft: weil es ein Getränk ist, also Durst löscht (Basisnutzen), aktivierende Eigenschaften diesem Getränk innewohnen (Markenversprechen) und ebenso, weil man die gesamte Erlebniswelt, die durch die Kommunikation verbreitet wird, mitkauft.

Marken unterstützen das Selbstbild

Marken werden durch ihre Eigenschaften, Werte, Namen, Aussehen und Verhalten erkannt. Menschen  identifizieren sich mit Marken, erweitern sozusagen ihr Selbstbild dadurch. Bekommen auch ein Stück vom „Red Bull verleiht Flügel“ mit eingepackt in die Einkaufstüte.

Die Markenorientierung

Der Markenaufbau und die kontinuierliche Markenführung sind eine große Sache. Jede Marke sollte sich am definierten Kundensegment, dem Markt mit vorhandenem Mitbewerb und den eigenen Unternehmensgedanken (Basiswerten) orientieren. Und einen klaren USP (Unique Selling Proposition) zur Differenzierung definieren.

Der Markenkern

Der Markenkern  oder die Marken-DNA umfassen den Grund- und Zusatznutzen, die Markenpersönlichkeit, Werte, den Grund, warum man dieser Marke Glauben schenken sollte und auch die Herkunft der Marke (siehe auch „agile Markenführung“, von Annette Bruce-Christoph Jeromin, Springer Gabler-Verlag, 2016. S. 14ff)

Die Herausforderungen der Markenpositionierung 

Die Herausforderungen liegen heute in volatilen Märkten, weil sich der Kunde verändert hat, hybrider geworden ist, das Angebot unüberschaubar wird und sich der Vertrieb ständig neue  Wege sucht. Das heißt, die eigene Markenpositionierung gehört ständig überprüft. Natürlich ist Kontinutität (man denke an Coca Cola im Schriftzug) gefragt, gleichzeitig hat Coca Cola gerade in den letzten Jahren mit neuen Produkten (ohne Zucker, gesünder…) versucht, den sich verändernden Kunden anzupassen. Das geht nicht immer gut, denn wenn die Produktpalette zu breit wird (Markendehnung), könnte die Marke sogar ihren Markenkern (ihren Ursprung) dadurch verwässern oder verlieren. Es entsteht ein Spannungsbogen zwischen Kontinuität und notwendiger Dynamik. Kunden, Partner, der Vertrieb  sind heute oft schon  in Entscheidungsprozesse eingebunden, user bewerten Marken in Foren nach eigenen Kriterien, setzen bewusst auf no-names (Normcore, US-Trendforschung K-Hole, 2013) , etc.

Anregung zur Markenführung

Wenn eine Marke bereits aufgebaut ist, macht es Sinn, in bestimmten Abständen die Kunden/Mitarbeiter/Partner zur Marke in qualitativen Gesprächen zu befragen, eine umfassende Online-Recherche zum eigenen Angebot und dem Mitbewerb durchzuführen und auch mal die eigenen Wurzeln wieder zu betrachten. Manchmal geht ein Stück Entwicklung am Weg verloren, vielleicht Gedanken in der Markengeschichte, die Wert sind, nochmals betrachtet zu werden. Letztendlich geht es darum,  wo steht die Marke heute? Was sind die „nicht verhandelbaren Grundsätze“ der Marke? Was macht sie heute noch glaubwürdig? Welche Insights der Kunden, des Marktes (Bedürfnisse) sind heute aktuell? Alleine diese Fragen zu beantworten unterstützt schon maßgeblich den laufenden Prozess der Markenpositionierung. Und Markenbekanntheit und Akzeptanz steht – in Verbindung mit guten, taktischen Marketingaktivitäten – auch für monetären Erfolg.

 

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05 Okt

Meine berufliche Zukunft: Bin ich ein Franchise-Typ?

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Wer ist ein Franchise-Typ?

Dieser Blog wirft ein Blicklicht auf Eigenschaften und Überlegungen, um als Franchise-Partner erfolgreich zu sein.

Das Wording ändert sich. Vor zwei Jahren war vermehrt noch vom „Franchise-Nehmer“ (und Franchise-Geber) die Rede, heute spricht man (und vor allem der Österreichische Franchise-Verband) vermehrt vom Franchise-Partner (und der Franchise-Zentrale). Finde ich in Ordnung, denn der eine nimmt nicht nur und der andere gibt nicht nur – vielmehr ist es ein laufender Austausch mehrerer Unternehmer/innen, die unter einem Markendach auftreten.

Zwischen eigenständigem/r Unternehmer!n und Teamplayer!nnen

Aber hallo! In diesem Absatz war schon eine klare Botschaft eingepackt: das Wort „Unternehmer!nnen“: denn als Franchise-Partner ist man selbständig! Mit allen Rechten und Pflichten eines/r Unternehmer!n. Und das ist bereits eine Seite des Spannungsbogens. Denn die andere Seite des Bogens heißt, eingebettet sein, in ein System, wo „miteinander“ ein Kernwert ist. Nicht nur alleine anschaffen können, was Sache ist sondern definitiv Teamplayer sein. Das sind die beiden Pole, die man in sich vereinen können sollte, wenn in die Richtung Franchising gedacht wird.

Wertecheck! Pole: Freiheit – Sicherheit

Gleichzeitig sind die beiden Werte „Freiheit“ und  „Sicherheit“, wie sie viele Menschen heute bei einem Berufswechsel suchen, ein großes Thema im Franchising. Denn zum einen habe ich natürlich die Freiheit, mir als Franchise-Partner meinen Standort und meine Finanzierung festzulegen, meine Mitarbeiter/innen auszusuchen, meine lokale Werbung zu platzieren und je nach System darüber hinaus Möglichkeiten, meinen unternehmerischen Alltag zu gestalten. Gleichzeitig erlebe ich durch die bereits definierten und zu lebenden Markenwerte und das aufgebaute System die „Sicherheit“, nicht jeden Fehler wiederholen zu müssen, den andere schon vor mir gemacht haben. Wenn allerdings „Freiheit“ der höchste aller meiner Werte ist, dann wird mich Franchising vielleicht weniger glücklich machen.

Und dann gibt es natürlich verschiedene Studien, was macht Menschen generell im Job erfolgreich, bzw. welche Eigenschaften bringen erfolgreiche Franchise-Partner (also Franchise-Nehmer) mit?

Big five 

Da gibt es zum einen die „big five“, die in den erwähnten Studien immer wieder genannt werden. Diese Persönlichkeitseigenschaften umfassen  Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit.

Im Franchising werden davon vor allem zwei Eigenschaften als besonders relevant für den erfolgreichen Franchise-Typ gesehen: Extraversion (die nach außen gerichtete Haltung, der soziale Austausch, Aktivität) und die Gewissenhaftigkeit (sorgfältige Arbeit und Bereitschaft sich anzustrengen).

Dass genau jene Franchise-Partner am erfolgreichsten sind, die genau das leben, erstaunt nicht wirklich.

Weiters sind natürlich soziale Kompetenzen, wie die Selbststeuerung (Selbstkontrolle) und Offensivität (Konfliktbereitschaft, Entscheidungsfreude) sowie die Fach- und Methodenkompetenz, die Fähigkeit, neue Lösungen zu entwickeln und die Lernfähigkeit wichtige Faktoren für den Erfolg.

Welche Branche ist die Meine…

Wenn mir klar ist, ob ich mich mit diesen Basiswerten identifizieren kann und ich prinzipiell ein Franchise-Typ bin, könnte es schon schnell gehen: Welche Branche könnte meine sein…und schon wieder geht es um meine persönlichen Werte. Ist „Bewegung“ einer meiner höchsten Werte, könnte es in Richtung einer der zahlreichen Fitness-Anbieter gehen (Links einfügen!!).

Wenn mein Thema primär  jedoch „Genuss“ und „Essen“ist, dann ab ins Viertel der Systemgastronomen und in den Lebensmittelhandel.

Der Handel ist natürlich breit und bietet für alle, die gerne kaufen und verkaufen (haben Sie als Kind vor allem Kaufmann gespielt, dann denken sie ernsthaft darüber nach! Bei Interesse: Über Berufsorientierung habe ich mal eine Diplomarbeit geschrieben) Auf der Franchise Messe könnten Sie zB unter anderem TeeGeschwendner besuchen…

Die Techniker werden bei Systemen wie Pirtek, einem mobilen Hydraulikschlauservice fündig, die KFZ-Techniker vielleicht bei Lucky-Car oder Euromaster Reifenservice

Wenn mehr Interesse in Richtung Services, wie Printproduktionen, Grafik und Logistik vorhanden ist, bietet sich z.B. Mail Boxes Etc. (MBE) oder Sign a Rama (Werbemittelproduktion) an.

Oder ganz anders, Sie haben gerne mit Kindern zu tun? Wie wäre es dann, wenn Sie Bildungsmanager/in bei LernQuadrat oder der Schülerhilfe werden? Oder sich um Freizeitangebote für Kinder wie bei email hidden; JavaScript is required">Bricks 4 kidz oder Jumping Clay umsehen….

Sie sehen, der Markt ist breit. Wenn die Branche gefunden ist, dann würde ich mir die verschiedenen Marken in dieser Branche genauer ansehen. Wie verhalten sich die Menschen in diesen Systemen? Wollen Sie einer von diesen sein? Wie sprechen bestehende Franchise-Partner über die Zentrale? Was denken  Sie als Kunde über dieses System? Was ihre Familie, Freunde? Welche Ausbildungen werden geboten, wie hoch sind die Einstiegsgebühren, wie sieht es mit Investitionskosten und den monatlichen Franchisegebühren vom Umsatz (oft zwischen 7-10%) aus? Fallen extra Marketing- und Ausbildungskosten an?

Summary Franchise-Typ

Wenn klar ist, dass ich ein Franchise-Typ bin, welche Branche und welche Marke meinen Werten am ehesten entsprechen, dann könnte der nächste Schritt in Richtung Besuch der Österreichischen Franchise Messe gehen….

 

 

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15 Aug

Neue Sichtweisen im Management durch Aufstellungen

Aufstellung

In diesem Artikel geht es um das Thema „Aufstellung“ und wie uns diese kreative Form der Betrachtung im Business-Coaching weiterhelfen kann, um andere Perspektiven einzunehmen und neue Ideen zu entwickeln.

Es sei vorweg genommen: ich liebe Aufstellungen! Jede Aufstellung ist anders, jede bringt unerwartete Ergebnisse oder neuen Schwung in oft verfahrene Situationen. In diesem Artikel geht es mir um Aufstellungen im Business-Kontext.

Was bringen Aufstellungen für das Management?

Das Management muss laufend komplexe Situationen bewältigen, Entscheidungen treffen und sollte sich durch umfangreiche social skills auszeichnen.  Oft fehlt jedoch die Idee, wie ein Team besser zusammen arbeiten kann oder wie eine schwierige Situation zu lösen sei. Durch Aufstellungen werden Beziehungen untereinander sicht- bzw. erfahrbarer.  Dadurch, dass eine Person eine Situation (ein Projekt, eine Firma, eine Familie, …) mit Mitwirkenden (Repräsentanten) aufstellt, kann die Person diese Situation von einem neuen, externen Blickwinkel emotionsfreier betrachten. Dadurch, dass  diese Person (der Aufsteller) nicht selbst Teil „des Systems“ ist, entstehen mehr Ideen zu Lösungen. 

Organisationsaufstellungen sind für mich daher auch ein interessantes Management-Tool um Chancen für Veränderungen sichtbar zu machen.

Wie funktioniert die Aufstellung?

Der Aufsteller bringt durch die Positionierung der Repräsentanten sein inneres Bild von den Zusammenhängen nach außen. Dann ist es das Ziel, herauszufinden, wie es den Repräsentanten in dieser Position geht und was sie benötigen, damit es Ihnen (noch) besser geht. Vielleicht stehen sie zu nahe an einer anderen Person oder zu weit weg, jeder hat spontan eine Wahrnehmung, wie sich diese Position anfühlt. Interessant ist, dass laut Versuchen unterschiedliche Personen von ähnlichen Wahrnehmungen in einer bestimmten Position berichten.

Aufstellungen können mit Personen oder Figuren vorgenommen werden. Natürlich sind Aufstellungen mit Personen lebendiger, weil die Repräsentanten selbst aussprechen können, wie es ihnen an dieser Stelle in Verbindung mit den anderen geht. Nur oft sind einfach nicht an die zehn oder mehr Mitwirkenden zur Hand. Figuren helfen da ganz gut, wobei sich der Aufsteller in deren Rolle hineinversetzen muss.  Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung

Lust auf mehr? Dann könnten wir darüber reden…

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26 Jul

Know How Public Relations (PR) – wie geht das?

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In diesem Blog geht es um Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations), damit Sie wissen, was Sie hier ohnehin schon alles tun oder, was getan werden könnte…

Public Relations (PR) ist mittlerweile auch schon eine ältere Disziplin in der Kommunikationspolitik – und doch so gar nicht aus der Mode gekommen. Ganz im Gegenteil. Mit PR hinterlassen Sie Spuren und das ist wichtig bei der Fülle der Anbieter…  

Es geht darum, dass die Beziehungen (Relations)  zur Öffentlichkeit (Public) so gut sind, sodass Sie auch sympathisch rüberkommen!

Welche Öffentlichkeit ist relevant?

Öffentlichkeit im Sinne von Public Relations bedeutet Kunden, Partner, Journalisten, Ihr Bankbetreuer – alle Menschen, mit denen Sie im Business Kontakt haben.  Was wissen diese über Sie? Was haben diese über Sie gelesen, welche Fotos von Ihnen wahrgenommen? Alle könnten Sie empfehlen oder auch nicht. Jedenfalls hinterlassen Sie überall einen Eindruck…

Strategische Public Relations

Dieser Eindruck sollte von Ihnen strategisch geplant werden – eine Chance, die es zu nutzen gilt. Die Strategie dazu orientiert sich an Ihrer Vision, Ihren Werten, Ihrer Marke, die gehegt und gepflegt gehört. In der Umsetzung sollte ein Jahresplan und eine Art Redaktionsplan erstellt werden. Je bessere Planung umso mehr Spielraum für unerwartete Ereignisse.

Was zählt eigentlich zu Public Relations?

Die Palette reicht von klassischer Medienarbeit (Presseaussendungen, Pressekonferenzen, Gastartikel…) hin zu social-media-Aktivitäten, strategischem Networking, Events, Film und Fotoproduktionen  und vieles mehr.

Grenzen zwischen Public Relations und Werbung

Beide Disziplinen informieren bis zu einem gewissen Grad, das ist richtig. Die Grenzen zur Werbung verschwimmen (vor allem in den social medias), dennoch gibt es einen großen Unterschied. Die Werbung spricht in einer lauteren Sprache, die jeder als Werbung versteht. Die PR verwendet Daten, Fakten, Zahlen, informiert auf einer sachlichen Basis. In der klassischen Medienarbeit wird der Journalist für die Aufnahme und Verwertung Ihrer Information nicht bezahlt, im Gegensatz zur Anzeigenabteilung, wo Sie ein Inserat x-beliebig platzieren können (und dieses natürlich auch zu zahlen haben).

Brauche ich eine Agentur oder könnte ich auch selbst Public Relations umsetzen?

Klar können Sie selbst viel zu Ihrer positiven Außendarstellung in der Öffentlichkeit beitragen. Sie kennen den Spruch „Tue Gutes und sprich darüber.“

Das bedingt:

  1. etwas zu tun  ist (das für mehr Menschen, Zielgruppen, Kunden… relevant ist)
  2. gut soll es auch sein  (neu, nachhaltig, überraschend, günstig, ….)
  3. sprechen darüber sollten Sie auch! (Kunden- oder Presseaussendung, facebook, Gastkommentar, youtube….)

Wenn Sie kreativ sind, gerne organisieren und auch gute Kontakte zu anderen Kreativen haben, schaffen Sie auch eine Veranstaltung. Oder eine social media-Kampagne. Meistens scheitert der Plan jedoch daran, dass genau diese Zeit (zusätzlich zu Ihren Alltagsagenden) nicht vorhanden ist. Und nebenbei eine Veranstaltung zu planen, bedeutet ein Hochrisiko einzugehen.

Auch Medienarbeit könnte jede/r Unternehmer/in selbst in Angriff nehmen. Doch da fehlt meistens neben der Zeit und den richtigen Kontakten auch das Know-How. Also stellt sich die Frage: intern jemanden auszubilden und dafür abzustellen oder doch zu einer Agentur… und deren gibt es wahrlich viele…

Wie suche ich eine Agentur aus?

Online und offline. Bedeutet einerseits natürlich die Recherche im Web und auch die Gespräche mit anderen Firmen, die schon Erfahrungen gesammelt haben. Die wichtigste Botschaft: Vertrauen muss vorhanden sein, Sympathie und die Sicherheit, dass Kompetenz im Alltag gelebt wird. Welche Public Relations-Projekte kann die Agentur vorweisen, die für Sie relevant sind? Meiner Ansicht nach muss die Agentur nicht unbedingt in Ihrer Branche schon aktiv sein, jedoch das Handwerkszeug der PR bewiesenermaßen mitbringen.

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02 Jul

Gute, interne Kommunikation macht erfolgreicher!

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In diesem Beitrag geht es um die Bedeutung der internen Kommunikation. Oft meinen Kunden, der erste Schritt sollte in die Öffentlichkeit gehen, die Praxis zeigt so manch anderes Ergebnis….

Oft erlebt, immer wieder überraschend: Kunden denken sicher nicht an interne Kommunikation, sie wollen bei uns eine Presseaussendung oder einen Event buchen. Das freut uns natürlich. Bei zweimaligen Nachfragen zu den Zielen und sonstigen, begleitenden Maßnahmen erkennen wir öfters, dass vielleicht der momentane Zeitpunkt besser für interne Maßnahmen geeignet wäre, bevor eine Aktivität nach außen gestartet wird.

Warum? Weil  sich das Team bzw. die Geschäftsführung womöglich nicht mit interner Kommunikation in dem Maße beschäftigt hat, um die  Aufmerksamkeit von außen intern gut bewältigen zu können.  Es gilt, vorher (!) die „Hausaufgaben“ zu machen, d.h. zu überprüfen, ob die MitarbeiterInnen gut im Team arbeiten können – für diese Basics ist nachher womöglich keine Zeit mehr. Auch, wenn ein Unternehmen wachsen möchte (wie in der Franchise-Szene, wo Expansion ein großes Thema ist) wäre es besser, den Blick zuerst nach innen zu richten, bevor neue Leute das System erweitern und damit auf den Prüfstein stellen.

Und damit meine ich nicht nur administrative Abläufe – interne Kommunikation bedeutet, dass hier Menschen am Werk sind, mit ihren eigenen Wertesystemen, Glaubenssätzen, innerlichen Landkarten. Entscheidungen werden danach getroffen – vor allem, wenn das Unternehmen keine gemeinsame Wertestruktur vorgibt.  Wir dürfen davon ausgehen, dass jede/r sein Bestes versucht, aber das bedeutet noch lange nicht, dass alle in eine Richtung marschieren, weil ein gemeinsames Zielbild vorhanden ist.

Was ist zu tun? Ein paar Anregungen zum Selbst-Check für „interne Kommunikation“:

Gibt es für jede/n Mitarbeiter/in eine klare Job-Description?

Erstaunlich oft, ist das nicht der Fall. Vielleicht haben sich in den letzten Jahren die Aufgaben verändert oder es ist ein neuer Mitarbeiter ins Team gekommen – warum auch immer, es kommt häufig vor, dass nicht ganz klar ist, wer wofür zuständig – und verantworltich(!) ist. Irrtümer und Irrläufer sind vorprogrammiert.

To do: Check, ob aktuelle Jobdescriptions für alle Teammitglieder vorhanden sind.

Können die MitarbeiterInnen miteinander gut?

Natürlich wird man das beobachten – ob jedoch alles wahrgenommen wird, vor allem, wenn die Chefin, der Chef daneben steht, ist eine andere Frage. Wir suchen es uns nicht aus, wer uns in welchem Maß sympathisch oder weniger ist. Es reicht oft eine bestimmte Art, Augenbrauen zu heben, ein Tonfall oder ein wiederkehrendes Verhalten, dass uns „stört“. Ob ich diesem Kollegen dann gerne wesentliche Informationen weitergebe, könnte  ein Thema werden, das sich, völlig unabsichtlich (!) zu einer Fehlerkette aufbaut.

To do: Gut, wenn sich das Team von verschiedenen Seiten kennt, vielleicht zeigt der ungeliebte Kollege andere Aspekte in einem anderen Zusammenhang. Also Ausflüge oder generell, gemeinsame Erlebnisse schaffen neuen Chancen für eine gute, interne Kommunikation.

Gut auch, wenn jeder/m klar ist, man muss ja nicht der Freund des anderen sein, es reicht, ein höflicher, wertschätzender Umgang (ist eh schon manchmal das schwierigste)

Wenn es nicht besser wird, Team umstellen! Aufgaben anders verteilen – das kann ziemlichen Druck aus dem System nehmen.

Welche Verhaltensmodelle werden gelebt?

Eine wesentliche Vereinfachung, wenn man sich, für die bessere, eigene, interne Kommunikation,  mal mit Verhaltensmodellen beschäftigt hat. Deren gibt es unterschiedliche, die ich hier jetzt nicht bewerten möchte – vielleicht kommt dazu noch mal ein Blog :-). Dann wird schnell klar, der oder die Mitarbeiter/in verhalten sich nicht absichtlich so oder so – es liegt einfach in deren Natur. Wenn man erkannt hat, dass dieses Verhalten daher nicht gegen jemand gerichtet ist, könnte man schon etwas entspannter sein.

To do: noch besser: eintauchen in die Welt der Kommunikation und selbst darüber etwas dazu lernen 🙂

Wie geht das Team mit Fehlern um?

Nur wer nicht arbeitet, macht auch keine Fehler. Eh kloar. D.h. also, Fehler passieren leider.   Niemand macht diese freiwillig (Vorsätzlichkeit mal ausgeschlossen).  Was passiert in der internen Kommunikation, wenn Fehler passieren? Trauen sich die Verursacher, diese kundzutun? Oder findet ein internes bashing dann statt? Dann werde ich mir MitarbeiterInnen heranziehen, die Fehler vermeiden wollen – in Folge keine Entscheidungen mehr treffen wollen – in Folge alles liegen lassen, wegschieben, was dazu gehört – es lebe die Ineffizienz!

To do: Fehlerkultur aufbauen! z.B. signalisieren, dass Fehler zwar ärgerlich sind aber passieren dürfen. Das wichtigste: zuerst über den Fehler informieren, dann sofort beseitigen (Feuerwehr!), erst dann darüber reden, wie es dazu kam – nur unter dem Aspekt, was müssen wir intern verändern, damit dieser Fehler, diese Fehlerkette nicht mehr passiert.

Veränderungen stehen an – sind alle informiert?

Auch so ein Klassiker: in der Firma sollen Veränderungen stattfinden. Auf die interne Kommunikation dazu wurde womöglich vergessen. Egal ob es sich um neue Ziele, neue Partner, neue Strategien handelt, wenn alle Beteiligten einbezogen oder zumindest informiert wurden, steigt die Chance auf einen gemeinsamen  Erfolg.

To do:  

Überlegen, ob das gesamte Team die eigenen Ziele kennt! Den MitarbeiterInnen eine Chance geben, diese zu unterstützen….

Fazit

Es gehen unglaubliche Summen in Firmen und Institutionen verloren, weil die interne Kommunikation nicht bewusst beobachtet wird. Laufende Verbesserungen verbessern das Gesamtergebnis!

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27 Jun

Machen Werbeartikel heute noch Sinn?

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Gastartikel:

Im Sinne der Kooperation tauschen wir manchmal mit anderen Bloggern Artikel aus. Diese geben womöglich nicht in allen Punkten unserer Denke wieder.

Give aways als optimales Werbemittel für regionale Unternehmen

Blickt man auf die große Welt des Marketings, so stechen einem sehr schnell viele verschiedene und erfolgversprechende Möglichkeiten ins Auge, um Kunden anzuwerben. Angefangen bei Werbespots, über Radioschaltungen bis hin zu Plakatkampagnen bieten sich einem Unternehmen eine Vielzahl an Chancen.

Unternehmen haben oftmals nur begrenzte Mittel

Dabei sieht jedoch in der Praxis die Welt etwas anders aus. Denn viele Unternehmen verfügen aufgrund der finanziellen Möglichkeiten nicht über das nötige Werbebudget, um solche Kampagnen auch wirklich rentabel umsetzen zu können. Besonders für Start-Ups oder kleine Unternehmen zahlen sich große Fernseh- oder Radioschaltungen nicht aus, da die Kosten nicht in Relation zum Erfolg stehen. Denn das Kerngeschäft konzentriert sich in diesen Fällen auf die eigene Region, weshalb bei großen Werbekampagnen der Streuverlust zu groß wäre.

Um deshalb im regionalen Bereich punkten zu können, müssen andere Strategien angewandt werden. Bevor man dies jedoch macht, muss man sich überlegen wie man die Zielgruppe in der Region am besten erreichen kann.

So steht zum Beispiel für Konsumenten welche das Unternehmen aufgrund der geografischen Distanz gut kennen, der persönliche Kontakt im Vordergrund. Dies bedeutet, dass nicht nur das Produkt überzeugen muss, sondern auch der Service muss passen. Obwohl dies auf der einen Seite als zusätzlicher Aufwand gesehen werden kann, so sollte es dennoch als zusätzliche Möglichkeit gesehen werden, um eine gesunde Kundenbeziehung aufbauen zu können.

Werbemittel können vielseitig eingesetzt werden

http://gww.de/ueber-werbeartikel/studien/gww-werbeartikel-wirkungsstudie

Und hier kommen Give aways als optimale Werbemittel ins Spiel.

Denn durch den richtigen Einsatz von Werbeartikeln kann dem Kunden genau dieses Gefühl der Wertschätzung und des guten Service entgegengebracht werden. So werden zum Beispiel zu Beginn einer Kundenbeziehung mit Kugelschreibern, Bleistiften oder Schlüsselanhängern sogenannte Streuartikel verteilt, um so den Namen des Unternehmens in der Region schnell bekannt zu machen. Dies funktioniert hauptsächlich durch die Weitergabe und Verwendung der oa. Artikel.

Hat sich der Name in der Region durch die Streuartikel etwas verbreitet, so ist es wichtig mit weiteren Give aways bestehende Kundenbeziehungen zu verstärken. Hier eignen sich zum Beispiel etwas kostspieligere Geschenksets oder Weinflaschen zu besonderen Anlässen wie Silvester oder Geburtstage. Dadurch wird dem Kunden gezeigt, dass sich das Unternehmen um ihre Kunden kümmert, weshalb Wertschätzung vermittelt wird. Wird dies erfolgreich umgesetzt, so wird dadurch die Basis für eine erfolgreiche und langfristige Kundenbeziehung gelegt.

Doch auch mit anderen saisonalen Give aways können Kunden überzeugt werden. So eignen sich zum Beispiel im Sommer Artikel wie Handtücher, Frisbees oder Kühltaschen und im Winter Handschuhe, Wärmepads oder Hauben. Diese Artikel überzeugen durch den Nutzen welcher dem Kunden geliefert wird. Werden die Artikel für praktisch empfunden, so werden sie auch genützt und wenn die Qualität dann auch passt, so sorgt dies für ein positives Image des Unternehmens.

Dies gilt natürlich auch für elektronische Werbeartikel welche aufgrund des Mehrwerts derzeit im Trend liegen und hervorstechen. USB-Sticks oder kabellose Musikboxen sind in diesem Bereich besonders beliebt und kombinieren Nutzen mit dem Gefühl der Wertschätzung.

Fazit

Somit kann man sagen, dass Give aways eine besonders gute Möglichkeit sind um als regionales Unternehmen Kunden zu gewinnen bzw. auch langfristig zu binden. Werbeartikel können dabei in unterschiedlichen Fällen eingesetzt werden und bieten aufgrund der großen Vielfalt auch viel Raum für eine kreative Nutzung. Zusätzlich sind die meisten Give aways in Relation zu den gängigen Werbearten wie Zeitungsartikel oder Fernsehschaltungen relativ kostengünstig.

Beispiel eines Unternehmens für Werbeartikel:

http://www.ebets.at/de/unternehmen.html

Vorstellung Gastautor:

Mein Name ist Günther Wiesinger und neben meinem Job im Online-Marketing studiere ich Kommunikationswirtschaft mit dem Schwerpunkt Werbung. In meiner Freizeit verbringe ich auch viel Zeit mit dem Thema der Werbung und freue mich meine Eindrücke teilen zu können.

19 Jun

Wie Sie den ersten Eindruck richtig vermasseln

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In diesem Blog geht es um Ihren ersten Eindruck und Ihr Bewusstsein dafür, was Sie so alles ausstrahlen.

Sie wollen wissen, wie Ihr erster Eindruck auf andere ist? Sie könnten jemand, den Sie zum ersten Mal treffen, natürlich fragen – was vielleicht etwas seltsam anmutet. Bzw. ist Ihrem Gast vielleicht gar nicht die Fülle an Informationen bewusst, die er oder sie  am Weg in Ihr Büro schon gesammelt hat. Warum das wichtig ist? Weil Sie ganz schön lange dann brauchen, um aus der „Negativkiste“ heraus zu kommen, in die Sie sich gerade gesetzt haben. Sie verlieren in dem Moment Teile Ihres guten Images und auch Zeit, die Sie jetzt zusätzlich brauchen um wieder gute Stimmung zu machen… 

In der 5-Sinne-Wahrnehmung des Kunden

Einfacher: versetzen Sie sich mal in die Lage eines Kunden, der Sie zum ersten Mal besucht. Gehen Sie mit den Augen Ihres Kunden durch: Wie ist die Straße/der Ort, wo Sie sich befinden, wofür steht diese Umgebung? Ist Ihr Türschild erkennbar und sauber? Quietscht die Türe? Hat die Fußmatte schon Löcher? Wer begrüßt Ihren Kunden, hilft ihm aus dem Mantel, bietet ihm einen Kaffee etc. an? All das sind Facetten vom ersten Eindruck.

Tatsächlich erlebt, auf einer Businessreise in eines unserer Nachbarländer: ich komme nach einem sehr zeitigen Morgenflug in deren Office an – und offenbar hat niemand Zeit. Ich stehe im Mantel im Vorraum und warte….. Nach meinem – schon leicht genervten Nachfragen, ob mein Gesprächspartner nun bald käme –  hieße es, er braucht noch ein paar Minuten. Also diese Minuten können sehr lange werden. Sie können sich denken, was sich alles (nicht so freundliche)  in mir angesammelt hat, bevor er zur Türe herein kam. Nicht gut! Wenn sich inzwischen sein Team um mich gekümmert , mir einen Kaffee und/oder eine Zeitung angeboten oder ein paar Minuten Smalltalk geführt hätte, würde ich heute nicht darüber schreiben.

Mit allen Sinnen..

Machen Sie es besser! Lassen Sie Ihren Kunden gut in Ihre Welt – mit allen fünf Sinnen – eintauchen. Gehen Sie bewusst durch ihr Office, als ob es das erste Mal wäre. Riechen Sie Leberkäse? Weil vielleicht gerade Mittagszeit ist und sich Ihr Team stärkt? Das ist verständlich – nicht aber für das olfaktorische Vergnügen Ihres Kunden geeignet…

Was sehen Sie? Gebrauchte Taschentücher (!!!??) auf Schreibtischen??? Angeräumte Gänge? Stapelweise alte Zeitungen? Das wird Niemanden gefallen und Ihnen auch nicht, wenn Sie die Gedanken Ihres Kunden lesen könnten…

Auch wenn laute Musik oder streitende Mitarbeiter/innen zu hören sind – das ist sicher nicht für die Ohren Ihres Kunden gedacht. Genauso wenig, wenn ein Mitarbeiter (ist mir mal beim Friseur passiert) mir über seine Kollegin  Negatives erzählte. Meine Güte, das wollte ich gar nicht hören und wissen! Und dann machte mir so meine Gedanken über dieses Team….

Anregung:

Nachdem der Gastgeber oder jemand aus seinem Team aus dem Mantel geholfen hat, zwei Minuten Zeit geben, sodass der Kunde auch innerlich richtig ankommt, immer Kaffee, Wasser etc. zum Trinken anbieten. Kurzer Small Talk und dann geht´s gut los!

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12 Jun

Wie Sie sofort besser schreiben…

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Fünf Anregungen zum besseren Schreiben, sofort umsetzbar

Sie wollen besser schreiben? Dann kennen Sie sie auch, diese öden Texte, viel zu lang, beweihräuchernd und  womöglich gar nicht aktuell. Das wollen Sie natürlich besser machen und sammeln daher Anregungen für einen besseren Schreibstil. Gut so!

besser schreiben, Nr 1: „Nicht nur …… sondern auch…“ – ab jetzt nie wieder!

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, in wie vielen Texten steht: „Besonders an XX  ist nicht nur xxxxx sondern auch….“  Also was jetzt. Sagen Sie gleich was Sache ist. Und wenn es zwei oder drei Dinge sind, die wichtig sind, dann beschreiben Sie diese – auch hiintereinander.  Unser Hirn ist leider so konzipiert, dass es ganz große Probleme  mit den Verneinungen und auch dem Wort „nicht“ hat. Denn es zerlegt die Wörter, reiht sie – und dann kommt irgendwo ein „nicht“ daher  (noch schlimmer doppelte Verneinung!!) und alles muss neu geordnet werden. Also einfacher: “ Besonders daran ist ….. und …..“

 

besser schreiben, Nr. 2: Das wichtigste zuerst! Umgekehrter Trichter

Ob Sie einen Pressetext, einen Absatz in einer Broschüre oder einen Webartikel schreiben, haben Sie Gnade mit den Leser/innen  🙂 und nennen Sie die wichtigsten Dinge zuerst. Wir haben meistens wenig Zeit, Lust oder sehen auch nicht die Notwendigkeit, Ihnen bis in Ihr kleinstes Detail zu folgen.  Denken Sie an den umgekehrten Trichter – oben ganz kurz das Wesentliche nennen und nach unten können Sie ausführlicher  werden. Damit haben Sie sehr viel gewonnen am Weg zum Ziel „besser schreiben“!

 

besser schreiben, Nr. 3: Lange Sätze oder „KISS“

Die Regel ist, es gibt keine Regel! Ich persönlich versuche meistens, Schachtelsätze zu vermeiden, doch manchmal ist es einfach logischer, zwei Gedanken zu verbinden oder aneinanderzureihen.  Wenn Sie sich nicht sicher sind, halten Sie sich lieber kurz :-). Vor allem in Pressetexten und in Foldern gilt: Keep it short and simple, „KISS“!

 

besser schreiben, Nr. 4: Bilder im Kopf

Wir mögen Bilder. Besser gesagt, unser Hirn liebt Bilder – denn das ist die einfachste Art, etwas zu verstehen. Umso besser, wenn es Ihnen gelingt, einfache Metaphern zu finden. Auch gut, wenn Sie genaue Formulierungen verwenden.  Test: was  löst bei Ihnen innerlich mehr aus: wenn Sie hören/lesen „vom Ungeziefer“ oder von den „krabbelnden Schaben“…?

besser schreiben, Nr. 5: Mehr Verben statt Substantive, weniger Adjektive

Passiert mir auch immer wieder: weil wenig Platz vorhanden ist, nominalisiere ich die Verben… und das ursprüngliche „wir organisieren die Messe..“ wird zur „Messeorganisation….“. Ist zwar korrekt aber dadurch entsteht in kurzer Zeit viel Informationsdichte – und das könnte den Text schwerer verständlich machen…

Und übrigens: zu viele Adjektive (schön, groß, besonders, fantastisch….) sind auch nicht überall passend. In einem Pressetext haben sie sowieso nichts verloren. Denn Sie drücken damit zwar Ihre persönliche Meinung aus, doch letztendlich geht es um die Einschätzung aus Sicht des Journalisten, Kunden oder Lesers.

http://www.cox-orange.at

Fünf Punkte für erfolgreiche Pressearbeit

 

06 Jun

Warum eine gute Einrichtung für Ihr Office wichtig ist

Büro Cox Orange

In diesem Blog reden wir über Ihre Corporate Appearance – Ihren Gesamtauftritt und Ihre Einrichtung!

Warum Sie auf eine passende Einrichtung achten sollten

Optischer Augenschmaus oder Chaos?

Wer kennt Sie nicht, diese Interviews mit wichtigen Menschen, wo man gleichzeitig im Hintergrund Bücherhaufen, einen unaufgeräumten Schreibtisch oder sehr unattraktive Einrichtungsteile sieht? Gar nicht gut. Auch auf Fotos macht sich diese Umgebung nicht gut.

Denn das verarbeitende Gehirn versteht ein Bild immer als Gesamtheit, d.h. die Person ist Teil von diesem Eindruck. Und sie wollen doch Kompetenz oder Qualität vermitteln?

Was bedeutet Corporate Appearance?

Ich habe mal diesen Begriff für unsere Arbeit geprägt , weil mir die CI, Corporate Identity nicht weit genug ging, bzw. meistens mit dem optischen Stil einer Firma auf Papier oder online verstanden wird. Die Wahrnehmung Ihrer Partner und Kunden ist jedoch umfangreicher! Was sehen wir, wenn wir Ihr Büro betreten? Welche Stimmung strahlen Ihre Räume aus? Mit welchen Materialien umgeben Sie sich? Eigenschaften, die Ihnen in ihrem sonstigen Aussenauftritt wichtig sind, sollten sich hier widerspiegeln…

Wie schmeckt Ihre Marke?

Zugegeben, wir haben es da etwas einfacher, denn Cox Orange schmeckt wie ein Cox Orange, nach einer alten, feinen Apfelsorte. Den servieren wir öfters unseren Gästen. (Ja, es gibt auch einen Cox-Orange-Schnaps, doch der verraucht so schnell 🙂

Haben Sie sich schon darüber Gedanken gemacht, wie Ihre Marke schmecken könnte? Oder wie sie riecht? Duftmarketing ist weit mehr im  Einsatz, als wir glauben.

Letztendlich geht es um alle unsere Sinne, mit denen wir eine Marke, einen Gesamtauftritt wahrnehmen. Und dieser kann – und sollte (!) strategisch geplant und nicht dem Zufall überlassen werden. Wie die Eindrücke beim Einzelnen ankommen ist natürlich individuell, doch sie geben eine Grundrichtung vor, wie wir wahrgenommen werden möchten.

Die Einrichtung beeinflusst auch Ihre Arbeit!

Eigentlich ja nicht verwunderlich. Das, was uns umgibt, beeinflusst uns. Alles, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen. Material, Formen, Flächen, Farben, Geräusche. Wir glauben meistens,  dass unser Verstand „eh alles im Griff“ hat – das Gegenteil ist der Fall. Wir sind viel mehr unbewusst gesteuert, emotional beeinflussbar als wir denken. Umso mehr ein Grund, sich ein schönes Büro zu suchen, dieses geschmackvoll einzurichten  und ordentlich in Stand zu halten – wir verbringen doch viel Zeit hier….

Noch ein Insider-Tipp:

Besuchen Sie mal DEN Felzmann in seiner Werkstatt im 15. Bezirk. Er plant hochwertige Einrichtung und setzt diese mit seinem Team auch nachhaltig um.

http://www.felzmann.com

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