05 Nov

Mit gutem Projektmanagement zum Erfolg

In diesem Blog lesen Sie über die Bedeutung von gutem Projektmanagement zum Erfolge und drei Anregungen für Ihr gelungenes Projektmanagement.

Was gehört zu einem erfolgreichen Projekt?

Zu einem erfolgreichen Projekt gehört sicher zu Beginn die gute oder sinnvolle Idee, ein fähiges Team, Budget, Zeit zur Umsetzung  und natürlich ein klares Projektmanagement!

Manche meinen, in Firmen, die sich viel mit Kreativität beschäftigen, starten alle am späten Vormittag, spielen dann am Wutzler (Tischfussball)  und hören nur chillige Musik. Mag sein, dass es auch solche Firmenkulturen gibt, doch was auch diese für ihren Erfolg brauchen, ist eine klare Aufgabenverteilung, Zuständigkeit, definierte Kommunikationsabläufe und Strukturen in einem Projekt.  Natürlich haben viele Start ups andere Kommunikationsformen und auch Arbeitsstile, doch immer wenn es auch um Geld geht (zumindest das der Investoren) dann werden definierte Meilensteine  ein Thema sein.

Tipp1

Schlüsselstelle Zielklarheit

Auch wenn es selbstverständlich erscheint, dass allen Beteiligten das Ziel klar ist, oftmals habe ich es anders erlebt! Vor allem in größeren Betrieben oder Institutionen ist es nicht selbstverständlich, dass alle das “gleiche Bild” vor Augen haben.

Daher: es zahlt sich aus, am Projektanfang die Zeit in die Zielklarheit und deren Bedeutung zu investieren! Das erreichte Ziel hat natürlich auf Kunden, Umfeld, Umwelt eine Auswirkung. Es könnte sein, dass dadurch ein Teammitglied bewusst oder unbewusst eine Zielerreichung konterkariert, weil diese Auswirkung vermieden werden möchte. Nur wenn alle am gleichen Strang ziehen und eine gemeinsame Vorstellung vom Ziel haben, ist eine gutes Basis zum Projekterfolg geschaffen worden. Gut ist meiner Ansicht nach, ein Projektstrukturplan (PSP) der gemeinsam besprochen wird. Dadurch werden viele Punkte, Arbeitspakete und Details schon zu Beginn erlebbar. Ein PSP ist eine Projektsicht auf einer Meta-Ebene, der gerade bei komplexeren Projekten unabdinglich ist.

Zu den vermeintlichen Hardfacts: für die Organisation gibt es verschiedene Typen von Projektmanagementsoftware, wie z.B. MS Project. Da fällt mir ein Tipp meines Vaters ein, der damals erfolgreicher  Unternehmensberater in der IT war: “Achtung, vor zu großen IT-Lösungen, bei kleineren Unternehmen. Es besteht die Gefahr, dass man am Ende des Tages zu sehr mit der IT beschäftigt ist und die Administration dadurch zu teuer wird. Bei vielen gescheiterten Projekten lag es viel mehr an der  undefinierten Projektkommunikation! Diese ist meiner Ansicht nach das wichtigste.

Tipp2

Schlüsselstelle Projektteam

Das sehe ich mittlerweile auch so. Die Projektkommunikation entscheidet maßgeblich über den Erfolg mit: Es beginnt bereits mit der Zusammenstellung des Projektteams. Ist es wirklich klar, wer intern und extern miteinander zu tun hat?

Wer trifft in Folge welche Entscheidungen? Wer gibt Freigaben?

Und wie läuft die Kommunikation? Regelmäßige Treffen,  via Mail oder digitalen Plattformen, Telefon? Wer ist worüber zu informieren? Ist im Mailverkehr “cc” erwünscht, verpönt, verboten?

Wie werden die Ergebnisse der Besprechungen zusammengefasst? Gibt es Kontaktberichte, Logbücher andere Formen?

Tipp3

Schlüsselstelle “Close-Down”

So wie der Start des Projektes sehr relevant ist, könnte die Gefahr bestehen, den Close down eines Projektes (vor allem zeitlich) zu unterschätzen. Ein Projekt gehört jedoch ordentlich abgeschlossen! Je nach  Projektart können dazu gehören:  Danke-Schreiben, Fotoarchiv anlegen, Muster retour senden, Clippingmappen erstellen, Projekterfolge via Presseaussendung, social media, interne Schreiben  oder an Multiplikatoren kommunizieren,  Klarschiff machen bei der Archivierung von Print- oder digitalen Dokumenten, Filmen,  Rechnungen schreiben, zahlen, Budgetabschluss, Fragebögen auswerten, Projektbericht schreiben etc.

Und am Ende, wichtig und oft übersehen: FEIERN! Oder zumindest ein Treffen der beteiligten Personen um auch emotional den “close down” zu beschließen (bevor wir schon im nächsten Projekt mittendrin sind…)

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10 Aug

Wie Sie Zeit sparen und Ihre PR-Projekte erfolgreich abwickeln

In diesem Text geht es darum, wie wir durch Partner Zeit sparen und gleichzeitig durch deren Know-How profitieren können.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns große Vorteile verschaffen – dazu gehören für mich  Geschäftspartner/innen, die entweder unsere eigene Leistung ergänzen oder Partner – Firmen, die unsere Abläufe vereinfachen.

Mit dem Partner: von klein zu groß

Damit meine ich in unserem Fall z.B. Firmen, die uns mit guter Grafik, Fotos, Film-Know-How oder Marktforschung  als Partner zur Seite stehen und zum anderen Firmen, die uns mit SEO, google adwords oder Logistik unterstützen.  Der Nutzen liegt auf der Hand: durch Partner  kann auch eine kleine Firma ein großes komplexes Leistungsspektrum erbringen und dem Kunden und sich selbst durch erprobte work-flows  gleichzeitig  Zeit sparen helfen.

Durch den Partner: Zeit sparen!

Zeit sparen  zB auch in der Produktion und dem Versand von Drucksorten: Mail Boxes ETC. (MBE) ist einer unserer Partner.  Wir übergeben einen Druckauftrag und die folgende Logistik übernimmt MBE. Praktisch auch, wenn es um Weihnachtsbriefe geht, wo ein give away mit einem Brief  an Hunderte Adressen geschickt werden soll. Früher sind wir dann alle in der Agentur ins Feeling eines Postmanns (gibts Postfrauen??) eingetaucht und haben gedruckt, gefalzt, kuvertiert und womöglich noch ans give away Mascherln angebunden. Das ist definitiv vorbei (und nicht nur, weil sich vieles in die digitale Welt verlagert hat).  Die Kollegen von MBE kommen zu uns, holen alles ab (oder organisieren und drucken sowieso selbst) und verschicken dann. Unser Vorteil? ZEIT-GEWINN! Und die kostet bekanntlich….

http://www.mbe.at

Gemeinsam statt einsam…

Wenn ich an unsere Partner für Grafik, Film und Fotos denke,  ist mir deren Anteil an unserem Erfolg sehr klar. Sie bringen eigene Ideen,  Know-How und Ihre Freude am gemeinsamen Schaffen ein, sodass unser PR-Projekt in Summe definitiv mehr ausstrahlt, als wir es alleine realisieren hätten können.

Dazu braucht es natürlich kompetente Partner – und eine gute Chemie. Mit dieser ausgestattet, bringen einfach alle mehr Spirit ein und in Folge finden auch sehr effiziente und erprobte  Abläufe statt. Wir haben über Jahre dieses Partner-Netzwerk auf- und ausgebaut. Wir müssen einem Kunden nicht alle Leistungen verkaufen, wir sind flexibel – können jedoch mit unseren Partnern alle Kommunikationsleistungen abdecken. Der Vorteil für den Kunden liegt natürlich auch darin, mit uns einen Ansprechpartner zu haben, der ein Auge darauf hat, dass die definierte Strategie von allen verfolgt wird und das Projektmanagement gut funktioniert.

Summa summarum: Es zahlt sich wirklich aus, sich mit guten Partnern zu umgeben!

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02 Jul

Gute, interne Kommunikation macht erfolgreicher!

In diesem Beitrag geht es um die Bedeutung der internen Kommunikation. Oft meinen Kunden, der erste Schritt sollte in die Öffentlichkeit gehen, die Praxis zeigt so manch anderes Ergebnis….

Oft erlebt, immer wieder überraschend: Kunden denken sicher nicht an interne Kommunikation, sie wollen bei uns eine Presseaussendung oder einen Event buchen. Das freut uns natürlich. Bei zweimaligen Nachfragen zu den Zielen und sonstigen, begleitenden Maßnahmen erkennen wir öfters, dass vielleicht der momentane Zeitpunkt besser für interne Maßnahmen geeignet wäre, bevor eine Aktivität nach außen gestartet wird.

Warum? Weil  sich das Team bzw. die Geschäftsführung womöglich nicht mit interner Kommunikation in dem Maße beschäftigt hat, um die  Aufmerksamkeit von außen intern gut bewältigen zu können.  Es gilt, vorher (!) die “Hausaufgaben” zu machen, d.h. zu überprüfen, ob die MitarbeiterInnen gut im Team arbeiten können – für diese Basics ist nachher womöglich keine Zeit mehr. Auch, wenn ein Unternehmen wachsen möchte (wie in der Franchise-Szene, wo Expansion ein großes Thema ist) wäre es besser, den Blick zuerst nach innen zu richten, bevor neue Leute das System erweitern und damit auf den Prüfstein stellen.

Und damit meine ich nicht nur administrative Abläufe – interne Kommunikation bedeutet, dass hier Menschen am Werk sind, mit ihren eigenen Wertesystemen, Glaubenssätzen, innerlichen Landkarten. Entscheidungen werden danach getroffen – vor allem, wenn das Unternehmen keine gemeinsame Wertestruktur vorgibt.  Wir dürfen davon ausgehen, dass jede/r sein Bestes versucht, aber das bedeutet noch lange nicht, dass alle in eine Richtung marschieren, weil ein gemeinsames Zielbild vorhanden ist.

Was ist zu tun? Ein paar Anregungen zum Selbst-Check für “interne Kommunikation”:

Gibt es für jede/n Mitarbeiter/in eine klare Job-Description?

Erstaunlich oft, ist das nicht der Fall. Vielleicht haben sich in den letzten Jahren die Aufgaben verändert oder es ist ein neuer Mitarbeiter ins Team gekommen – warum auch immer, es kommt häufig vor, dass nicht ganz klar ist, wer wofür zuständig – und verantworltich(!) ist. Irrtümer und Irrläufer sind vorprogrammiert.

To do: Check, ob aktuelle Jobdescriptions für alle Teammitglieder vorhanden sind.

Können die MitarbeiterInnen miteinander gut?

Natürlich wird man das beobachten – ob jedoch alles wahrgenommen wird, vor allem, wenn die Chefin, der Chef daneben steht, ist eine andere Frage. Wir suchen es uns nicht aus, wer uns in welchem Maß sympathisch oder weniger ist. Es reicht oft eine bestimmte Art, Augenbrauen zu heben, ein Tonfall oder ein wiederkehrendes Verhalten, dass uns “stört”. Ob ich diesem Kollegen dann gerne wesentliche Informationen weitergebe, könnte  ein Thema werden, das sich, völlig unabsichtlich (!) zu einer Fehlerkette aufbaut.

To do: Gut, wenn sich das Team von verschiedenen Seiten kennt, vielleicht zeigt der ungeliebte Kollege andere Aspekte in einem anderen Zusammenhang. Also Ausflüge oder generell, gemeinsame Erlebnisse schaffen neuen Chancen für eine gute, interne Kommunikation.

Gut auch, wenn jeder/m klar ist, man muss ja nicht der Freund des anderen sein, es reicht, ein höflicher, wertschätzender Umgang (ist eh schon manchmal das schwierigste)

Wenn es nicht besser wird, Team umstellen! Aufgaben anders verteilen – das kann ziemlichen Druck aus dem System nehmen.

Welche Verhaltensmodelle werden gelebt?

Eine wesentliche Vereinfachung, wenn man sich, für die bessere, eigene, interne Kommunikation,  mal mit Verhaltensmodellen beschäftigt hat. Deren gibt es unterschiedliche, die ich hier jetzt nicht bewerten möchte – vielleicht kommt dazu noch mal ein Blog :-). Dann wird schnell klar, der oder die Mitarbeiter/in verhalten sich nicht absichtlich so oder so – es liegt einfach in deren Natur. Wenn man erkannt hat, dass dieses Verhalten daher nicht gegen jemand gerichtet ist, könnte man schon etwas entspannter sein.

To do: noch besser: eintauchen in die Welt der Kommunikation und selbst darüber etwas dazu lernen 🙂

Wie geht das Team mit Fehlern um?

Nur wer nicht arbeitet, macht auch keine Fehler. Eh kloar. D.h. also, Fehler passieren leider.   Niemand macht diese freiwillig (Vorsätzlichkeit mal ausgeschlossen).  Was passiert in der internen Kommunikation, wenn Fehler passieren? Trauen sich die Verursacher, diese kundzutun? Oder findet ein internes bashing dann statt? Dann werde ich mir MitarbeiterInnen heranziehen, die Fehler vermeiden wollen – in Folge keine Entscheidungen mehr treffen wollen – in Folge alles liegen lassen, wegschieben, was dazu gehört – es lebe die Ineffizienz!

To do: Fehlerkultur aufbauen! z.B. signalisieren, dass Fehler zwar ärgerlich sind aber passieren dürfen. Das wichtigste: zuerst über den Fehler informieren, dann sofort beseitigen (Feuerwehr!), erst dann darüber reden, wie es dazu kam – nur unter dem Aspekt, was müssen wir intern verändern, damit dieser Fehler, diese Fehlerkette nicht mehr passiert.

Veränderungen stehen an – sind alle informiert?

Auch so ein Klassiker: in der Firma sollen Veränderungen stattfinden. Auf die interne Kommunikation dazu wurde womöglich vergessen. Egal ob es sich um neue Ziele, neue Partner, neue Strategien handelt, wenn alle Beteiligten einbezogen oder zumindest informiert wurden, steigt die Chance auf einen gemeinsamen  Erfolg.

To do:  

Überlegen, ob das gesamte Team die eigenen Ziele kennt! Den MitarbeiterInnen eine Chance geben, diese zu unterstützen….

Fazit

Es gehen unglaubliche Summen in Firmen und Institutionen verloren, weil die interne Kommunikation nicht bewusst beobachtet wird. Laufende Verbesserungen verbessern das Gesamtergebnis!

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19 Jun

Wie Sie den ersten Eindruck richtig vermasseln

In diesem Blog geht es um Ihren ersten Eindruck und Ihr Bewusstsein dafür, was Sie so alles ausstrahlen.

Sie wollen wissen, wie Ihr erster Eindruck auf andere ist? Sie könnten jemand, den Sie zum ersten Mal treffen, natürlich fragen – was vielleicht etwas seltsam anmutet. Bzw. ist Ihrem Gast vielleicht gar nicht die Fülle an Informationen bewusst, die er oder sie  am Weg in Ihr Büro schon gesammelt hat. Warum das wichtig ist? Weil Sie ganz schön lange dann brauchen, um aus der “Negativkiste” heraus zu kommen, in die Sie sich gerade gesetzt haben. Sie verlieren in dem Moment Teile Ihres guten Images und auch Zeit, die Sie jetzt zusätzlich brauchen um wieder gute Stimmung zu machen… 

In der 5-Sinne-Wahrnehmung des Kunden

Einfacher: versetzen Sie sich mal in die Lage eines Kunden, der Sie zum ersten Mal besucht. Gehen Sie mit den Augen Ihres Kunden durch: Wie ist die Straße/der Ort, wo Sie sich befinden, wofür steht diese Umgebung? Ist Ihr Türschild erkennbar und sauber? Quietscht die Türe? Hat die Fußmatte schon Löcher? Wer begrüßt Ihren Kunden, hilft ihm aus dem Mantel, bietet ihm einen Kaffee etc. an? All das sind Facetten vom ersten Eindruck.

Tatsächlich erlebt, auf einer Businessreise in eines unserer Nachbarländer: ich komme nach einem sehr zeitigen Morgenflug in deren Office an – und offenbar hat niemand Zeit. Ich stehe im Mantel im Vorraum und warte….. Nach meinem – schon leicht genervten Nachfragen, ob mein Gesprächspartner nun bald käme –  hieße es, er braucht noch ein paar Minuten. Also diese Minuten können sehr lange werden. Sie können sich denken, was sich alles (nicht so freundliche)  in mir angesammelt hat, bevor er zur Türe herein kam. Nicht gut! Wenn sich inzwischen sein Team um mich gekümmert , mir einen Kaffee und/oder eine Zeitung angeboten oder ein paar Minuten Smalltalk geführt hätte, würde ich heute nicht darüber schreiben.

Mit allen Sinnen..

Machen Sie es besser! Lassen Sie Ihren Kunden gut in Ihre Welt – mit allen fünf Sinnen – eintauchen. Gehen Sie bewusst durch ihr Office, als ob es das erste Mal wäre. Riechen Sie Leberkäse? Weil vielleicht gerade Mittagszeit ist und sich Ihr Team stärkt? Das ist verständlich – nicht aber für das olfaktorische Vergnügen Ihres Kunden geeignet…

Was sehen Sie? Gebrauchte Taschentücher (!!!??) auf Schreibtischen??? Angeräumte Gänge? Stapelweise alte Zeitungen? Das wird Niemanden gefallen und Ihnen auch nicht, wenn Sie die Gedanken Ihres Kunden lesen könnten…

Auch wenn laute Musik oder streitende Mitarbeiter/innen zu hören sind – das ist sicher nicht für die Ohren Ihres Kunden gedacht. Genauso wenig, wenn ein Mitarbeiter (ist mir mal beim Friseur passiert) mir über seine Kollegin  Negatives erzählte. Meine Güte, das wollte ich gar nicht hören und wissen! Und dann machte mir so meine Gedanken über dieses Team….

Anregung:

Nachdem der Gastgeber oder jemand aus seinem Team aus dem Mantel geholfen hat, zwei Minuten Zeit geben, sodass der Kunde auch innerlich richtig ankommt, immer Kaffee, Wasser etc. zum Trinken anbieten. Kurzer Small Talk und dann geht´s gut los!

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06 Jun

Warum eine gute Einrichtung für Ihr Office wichtig ist

In diesem Blog reden wir über Ihre Corporate Appearance – Ihren Gesamtauftritt und Ihre Einrichtung!

Warum Sie auf eine passende Einrichtung achten sollten

Optischer Augenschmaus oder Chaos?

Wer kennt Sie nicht, diese Interviews mit wichtigen Menschen, wo man gleichzeitig im Hintergrund Bücherhaufen, einen unaufgeräumten Schreibtisch oder sehr unattraktive Einrichtungsteile sieht? Gar nicht gut. Auch auf Fotos macht sich diese Umgebung nicht gut.

Denn das verarbeitende Gehirn versteht ein Bild immer als Gesamtheit, d.h. die Person ist Teil von diesem Eindruck. Und sie wollen doch Kompetenz oder Qualität vermitteln?

Was bedeutet Corporate Appearance?

Ich habe mal diesen Begriff für unsere Arbeit geprägt , weil mir die CI, Corporate Identity nicht weit genug ging, bzw. meistens mit dem optischen Stil einer Firma auf Papier oder online verstanden wird. Die Wahrnehmung Ihrer Partner und Kunden ist jedoch umfangreicher! Was sehen wir, wenn wir Ihr Büro betreten? Welche Stimmung strahlen Ihre Räume aus? Mit welchen Materialien umgeben Sie sich? Eigenschaften, die Ihnen in ihrem sonstigen Aussenauftritt wichtig sind, sollten sich hier widerspiegeln…

Wie schmeckt Ihre Marke?

Zugegeben, wir haben es da etwas einfacher, denn Cox Orange schmeckt wie ein Cox Orange, nach einer alten, feinen Apfelsorte. Den servieren wir öfters unseren Gästen. (Ja, es gibt auch einen Cox-Orange-Schnaps, doch der verraucht so schnell 🙂

Haben Sie sich schon darüber Gedanken gemacht, wie Ihre Marke schmecken könnte? Oder wie sie riecht? Duftmarketing ist weit mehr im  Einsatz, als wir glauben.

Letztendlich geht es um alle unsere Sinne, mit denen wir eine Marke, einen Gesamtauftritt wahrnehmen. Und dieser kann – und sollte (!) strategisch geplant und nicht dem Zufall überlassen werden. Wie die Eindrücke beim Einzelnen ankommen ist natürlich individuell, doch sie geben eine Grundrichtung vor, wie wir wahrgenommen werden möchten.

Die Einrichtung beeinflusst auch Ihre Arbeit!

Eigentlich ja nicht verwunderlich. Das, was uns umgibt, beeinflusst uns. Alles, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen. Material, Formen, Flächen, Farben, Geräusche. Wir glauben meistens,  dass unser Verstand “eh alles im Griff” hat – das Gegenteil ist der Fall. Wir sind viel mehr unbewusst gesteuert, emotional beeinflussbar als wir denken. Umso mehr ein Grund, sich ein schönes Büro zu suchen, dieses geschmackvoll einzurichten  und ordentlich in Stand zu halten – wir verbringen doch viel Zeit hier….

Noch ein Insider-Tipp:

Besuchen Sie mal DEN Felzmann in seiner Werkstatt im 15. Bezirk. Er plant hochwertige Einrichtung und setzt diese mit seinem Team auch nachhaltig um.

http://www.felzmann.com

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25 Mai

Warum Sie klar definierte Werte zum Erfolg bringen!

Dieser Blog erzählt von Werten und was es bringt, diese zu definieren.

Können definierte und gelebte Begriffe Unternehmen helfen, die gewünschten Kunden zu bekommen?

Ich sage ja, gelebte Werte helfen erfolgreicher zu sein! Ist schon eine spannende Sache, das mit den Werten in Unternehmen und Institutionen. Meine Hypothese ist: wenn

  • a) diese definiert werden
  • b) die MitarbeiterInnen sie auch kennen
  • c) und sich alle engagieren, diese Werte jeden Tag in allen Situationen zu leben
  • d) wird die Firma oder Institution die Werte nach außen strahlen
  • e) werden eher jene Menschen angezogen, die diese selbst teilen
  • f) das heißt a la longue, dass das Miteinander leichter geht und
  • g) sich alle dadurch im beruflichen Alltag besser fühlen, daher besser sind und
  • h) sich das auf die Ergebnisse auswirken wird!

Eigentlich ganz einfach oder?

Erster Schritt: Werte definieren:

Es ist schon ein intensiver Prozess, sich darüber  klar zu werden. Dazu gibt es unterschiedliche Methoden. Ein Tipp: zuerst Wertegruppen festzulegen und in Folge auf vier Kernwerte – wie die Eckpfeiler eines Hauses – zu beschränken. Mehr sind schwer laufend abzurufen. Und es ist völlig sinnlos, nur etwas auf Papier festzuhalten, das dann in der Schublade landet.

Zweiter Schritt: Status Quo zum Thema gelebte Werte erheben

Hier hilft eine Trainerin sehr gerne mit: Die Frage an Sie und Ihr Team lautet: Wo leben Sie heute schon Ihre Werte? Wo noch nicht? Und warum nicht? Welche Hürden gibt es zu bewältigen? Sind diese eher administrativer oder persönlicher Natur? Wie könnte man diese Hürden überwinden?

Dritter Schritt: Werte leben

Jetzt geht es darum, im Alltag diese Begriffe lebendig werden zu lassen – bei jeder Entscheidung, die zu treffen ist, zu überlegen, ob diese Ihren definierten Werten entspricht oder nicht – wie Sie zu entscheiden haben, liegt dann klar auf der Hand… diese zu leben heißt auch, sie ständig zu überprüfen. Oft, wenn etwas schief läuft, liegt es daran, dass sie nicht eingehalten wurden. Das kann spannend sein, wenn man mit seinem Team diese Momente in dem Zusammenhang Revue passieren lässt…

Noch zwei Hinweise aus der Praxis

  • Werte sind konstant. Ändern können sich Leitbilder oder bestimmte (kaufmännische oder kommunikationstechnische) Ziele.
  • Überlegen Sie auch die Werte-Hierarchie: welcher der definierten Begriffe steht womöglich über den anderen, ist noch bedeutender?  Beispiel: einer unserer vier Kernwerte bei Cox Orange ist “Kreativität”. Genau damit haben wir potentielle Kunden bei einer Ausschreibung hoffnungslos überfordert – ein anderer unserer  Basis-Werte steht nun darüber: “Kommunikation”. Das ist nicht nur zufälligerweise unser Kerngeschäft, sondern das impliziert auch, sich noch besser auf den anderen einzustellen, zu fragen um dann  auch das richtige für den Ansprechpartner zu liefern…..

http:www.cox-orange.at

25 Mrz

Cox Orange – Apfel oder Agentur?

In diesem Artikel geht es darum, warum die Agentur Cox Orange diesen Namen trägt. Eine kleine Entstehungsgeschichte..

It could be an apple….

Ja, der Name Cox Orange kommt von einer alten, vorzüglich schmeckenden Apfelsorte – und seit 2002 heißt unsere Agentur so.

Cox_Orange_Biografisches Institut Berlin

Bild Cox Orange:  Biografisches Institut Berlin

Warum heißt die Agentur so?

Das war ein Kreativ-Prozess, den ich damals, als ich mein Einzelunternehmen “Prehofer Relations PR” in einer GmbH erweiterte, mit mir führte.  Gleichzeitig heiratete ich “den Felzmann” und nahm seinen Namen an, also war “Prehofer Relations PR” sowieso Geschichte.  Im Kreativ-Prozess überlegte ich, was können wir gut, was wollen wir, wo sind unsere Geschäftsfelder…. Nach zwei Tagen und  vielen beschriebenen Flipcharts stach hervor:

CONSULTING – ORGANISATION – NETZWERK.

Also stand am letzten Chart:

C (für Consulting)

Kunden können bei uns auch nur Beratung, Consulting in Anspruch nehmen. Wir müssen die Umsetzung nicht verkaufen, wobei wir gerne auch das Gesamtpaket abwickeln.

O (für Organisation)

Wir übernehmen auch die gesamte Organisation eines Kommunikationsprojektes. Ob das die Umsetzung eines Printprojektes inkl. Fotoshooting ist, eine Filmproduktion oder Organisation einer Veranstaltung – wir sind gut im Projektmanagement und haben tolle Partner….

X (als Zeichen für unser Netzwerk)

Und diese Partner sind auch Teil unseres Netzwerkes. Wenn man schon so lange im Geschäft ist (meine Güte, es sind 20 Jahre!) dann kennt man viele Dritt- und Subfirmen – wir nennen sie Partner, denn sie sind wesentliche Bausteine zur erfolgreichen Umsetzung.

Der zweite X-Gedanke ist, dass ich  selbst Netzwerkerin bin und in der Vergangenheit in Wirtschaft und Politik sehr viele Kontakte aufgebaut habe – das wird von unseren Kunden sehr geschätzt, dass wir hier einiges einbringen können…

und ORANGE als Farbe….

Orange ist einfach eine schöne Farbe 🙂 eine Signalfarbe, die für Kreativität und Dynamik steht. Und Orange war die CI-Farbe der Prehofer Relations, die rechtlich in die GmbH übergeführt wurde…  Ich finde die Geschichte wichtig, woher wir kommen, was wir erlebt haben – das ist immer der Baustoff für die Zukunft….

Die neue GmbH Cox Orange wurde dann  im Frühling 2002 geboren! Und wie es der Zufall will (an den ich nicht glaube! Für mich geht es viel mehr um Energien, die wir in etwas investieren und dadurch dem Zufall eine Chance geben..) bekam ich aus meinem Netzwerk einen Tipp für ein cooles Büro am Spittelberg….  

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08 Mrz

Die Reise_eine Agenturstory zur Gründung

Die Reise bis in des Apfels Gehäuse am Spittelberg

Hier geht es darum, wie Cox Orange am Spittelberg entstand…eine kurze Agenturstory

Rückblende zur Agenturentstehung

Schon mal eine Tischlerei übernommen? Nein? Ich davor auch noch nicht… Es war ein Sprung ins kalte Wasser, die Selbständigkeit. Ob meinem Mann dieser Sprung als ehemaliger (sehr erfolgreicher) Turmspringer leichter fiel, sei dahin gestellt. Es brauchte schon etwas Mut, sich ins unbekannte Terrain zu wagen. Weg von der (vermeintlichen) Sicherheit aus dem Angestelltenverhältnis hinein ins Abenteuer. Denn trotz aller Vorbereitungen war er emotional schon mit vielen Schmetterlingen begleitet, der Aufbau der eigenen Firma. Doch der Treiber dahinter war stark genug: “wir machen unser eigenes Ding!” Bereit alles zu geben und Neues kennen zu lernen.

Resumée nach 20 Jahren:  ich würde es wieder tun!

Im Lebensbuch blättern

Basierend auf dieser Entscheidung haben sich unterschiedliche, neue Seiten in meinem Lebensbuch eröffnet  – die Eröffnung der zweiten Firma, der  PR-Agentur “Prehofer-Relations”,  als Vorgängerin zu Cox Orange, die Karriere in der Wirtschaftskammer bis hin zur Abgeordneten zum Nationalrat. Das war zwar nicht geplant – aber spannend, aufreibend, es gab viel zu lernen –  von “wie sage ich es….” bis zu “wie schütze ich mich vor  Emotionen”.

Kommunikation als Konstante

So unterschiedlich die Aufgaben und Funktionen auch waren, eine Konstante zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Jahre: es ging immer um Kommunikation.  Und das ist die eigentliche Agenturstory. Ob es der Aufbau der Tischerei mit einer eigenen Website 1995 (!!) war, der Themenaufbau “Kreativwirtschaft” in Österreich für die WKO oder die Gespräche mit Abgeordneten aus Nordafrika im Rahmen meiner Tätigkeit im außenpolitischen Ausschuss im Parlament. Bis hin zur Themen-Weiterentwicklung von Franchising in Österreich.

Was habe ich gelernt?

Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg….

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