09 Nov

Sind Newsletter heute noch zeitgemäß?

E-Mail Marketing und Newsletter – lesen Sie wie Sie diese erfolgreich einsetzen

Woran denken Sie bei einem Newsletter Programm?

Wie sieht es mit Ihrem Online-Marketing und dem Thema Newsletter aus? Ein professionelles E-Mail-Marketing Tool bedeutet mehr als E-Mail-Versand oder Outlook.

Ein solches Newsletter Programm ermöglicht es Ihnen, professionelle Newsletter Kampagnen zu versenden, ohne dass Sie technische Vorkenntnisse benötigen. Es nimmt Ihnen viele Arbeitsschritte ab, wie das Erstellen von schwarzen Listen, das Erstellen eines responsiven Layouts und vieles mehr.

 

Ist Newsletter Marketing out?

Influencer- und Social Media Marketing – scheinen die wichtigen und interessanten Marketingmaßnahmen heute zu sein. Facebook, Instagram, YouTube und Snapchat die dafür relevanten Medien. Studien zeigen, dass diese Einschätzung zu Unrecht erfolgt. Unter anderen sei eine Studie von Mc Kinsey erwähnt, wobei aufgezeigt wird, dass E-Mail Marketing im Bezug auf die Akquirierung von Kunden sogar um 40% effektiver ist, als Facebook Ein guter Grund für 77% aller Marketer (lt. einer Umfrage von Act-On unter knapp 20.000 amerikanischen Marketern) E-Mail Marketing zu den wichtigsten Marketing-Instrumenten zu zählen und dieses bevorzugt einzusetzen.

 

Beispiel ist der tägliche Blick in die Postbox, die Sichtung von Angeboten, Einladungen oder Geburtstagsmails. Es gibt mehr als nur einen Grund, weshalb Newsletter Marketing alles andere als veraltet ist. Vor allem: es wird nur wenige Menschen im erwerbstätigen Alter geben, die keine E-Mail Adresse besitzen.

Durch Newsletter Marketing können Sie in den direkten Dialog mit Ihren Empfängern treten. Das ist bei Social Media-Aktivitäten insofern aufwändiger, als dass Ihre Beiträge erst einmal gefunden und gelesen werden müssen – oft gehen diese jedoch in den zahlreichen postings schneller unter als ein Newsletter, denn Sie empfangen.

Sie können Ihren Empfängern den für ihn relevanten Content direkt zusenden. Durch das Setzen von Links ist Newsletter Marketing außerdem interaktiv. Der Kunde wird direkt aufgefordert, mit der Marke zu interagieren. Und kaum ein Marketinginstrument liefert so schnelle und konkrete Statistiken wie das Newsletter Marketing.

Beispiel:

Best Secret Newsletter

Es gibt verschiedene Newsletter Programme, die Sie in Folge unterstützen können.

Z.B. https://de.mailify.com oder http://www.bestheads.com

5 Schritte zu Ihrem Kampagnenerfolg

Stellen Sie sich vor, Sie möchten einen Kuchen backen. Dann legen Sie auch nicht einfach los – das Resultat könnte abenteuerlich werden. In dem Fall haben Sie vielleicht das Ziel definiert, Ihrem Kind eine Freude zu machen. Der Kuchen ist die Maßnahme. Für die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahme benötigen Sie ein Rezept.

Für einen Newsletter ist es ähnlich.

Wenn Sie einfach einen Newsletter mit ein paar Sätzen zu Ihrem Produkt oder Dienstleistung versenden, wird Sie das Ergebnis vermutlich enttäuschen. Vor allem langfristig. Doch wenn Sie einige Dinge beachten, wird Ihre Kampagne mit Sicherheit ein Erfolg.

 

Schritt 1: Ziele festlegen

Was möchten Sie erreichen? Das Ziel zu definieren, ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Strategie. Ein solches Ziel sollte immer messbar und erreichbar sein. Andernfalls können Sie es nicht auf Erfolg überprüfen. In dem Fall können Sie aus den Kennzahlen auch keine Handlungsempfehlungen ableiten.

 

Schritt 2: Zielgruppen definieren

Jetzt wissen Sie, was Sie erreichen möchten. Bleibt die Frage, mit wem Sie dies erreichen? Und ich spreche nicht von Mitarbeitern, sondern von Ihrer Zielgruppe! Je mehr Informationen Sie über Ihre Zielgruppe haben, desto gezielter können Sie diese ansprechen. Das ist wichtig, damit die Inhalte, die Ihre Empfänger erhalten, auch für diese interessant und relevant sind. Damit vermeiden Sie hohe Abmeldungsraten und Streuverluste.

 

Schritt 3: Anmeldung erleichtern

Um erfolgreich segmentieren zu können, brauchen Sie zunächst eine gewisse Anzahl an Empfängern/Mailadressen. Andernfalls können Sie Ihre Newsletter erfolgreich erstellen, niemand wird sie jedoch erhalten. Achten Sie auf die korrekte Anmeldung zu Ihrem Newsletter, ab Mai 2018 wird die Gesetzeslage dazu strenger.

Eine Möglichkeit zur Anmeldung zu Ihrem Newsletter ist, indem Sie ein gut gestaltetes Pop-Up-Fenster auf Ihrer Webseite mit Handlungsaufforderung einbauen. Dies sollte jedoch nicht zu aggressiv sein.

Beispiel

Welche Vorteile genießt der Empfänger Ihres Newsletters? Sie sollten Ihrer (potenziellen) Zielgruppe zeigen, wieso Ihre Kampagnen für sie einen Mehrwert bieten. Das können Incentives verschiedenster Art sein. Sie können darauf aufmerksam machen, dass Sie in Ihren Newslettern immer hilfreiche Informationen liefern oder auf interessante Angebote und Aktionen hinweisen. Sie können aber auch einen monetären Anreiz geben, zum Beispiel in Form eines Gutscheins:

babymarkt.de Newsletter Aktion

 

Schritt 4: Inhalte

Wenn Sie eine Empfängerliste aufgebaut haben, müssen Sie sich überlegen, wie Sie mit diesen kommunizieren möchten.

Im Idealfall segmentieren Sie Ihre Kunden in Gruppen oder Cluster. Das bedeutet, dass die jeweilige Zielgruppe auf sie zugeschnittene Inhalte erhält. Beispiel: Nehmen wir an Sie haben für zwei Tage einen Pop-Up Store in Wien und möchten Ihre Kunden dazu einladen. Nun macht es keinen Sinn, jemandem in Tirol davon zu berichten. Also wählen Sie am Besten vor dem Versenden Ihrer Kampagne einen entsprechenden Filter für die Region aus. Sie vermindern dadurch Streuverluste und Abmeldungen, weil sich der Empfänger nicht für die Inhalte interessiert.

Schritt 5: Kampagnen-Tracking

Wie bereits oben erwähnt, ist es unerlässlich, die entsprechenden Statistiken samt Kennzahlen zu analysieren. Sowohl Fehler als auch Erfolge können nicht hinreichend als solche identifiziert werden, ohne die gesetzten Ziele hinterher auf Erfolg zu überprüfen.

Ein Newsletter Programm liefert Ihnen in der Regel die wichtigsten KPIs direkt in der App. So können Sie bereits kurz nach Versand der Kampagne Öffnungsrate, Klickrate, Abmelderate usw. auswerten. Sie sind mit den Ergebnissen nicht zufrieden? Vielleicht haben Sie einfach einen ungünstigen Tag gewählt oder nicht richtig segmentiert?

Andernfalls ist ein A/B-Test in jedem Fall empfehlenswert!

A/B-Test

Ob Sie sich unsicher sind, was die Betreffzeile Ihres Newsletters angeht oder einfach Ihre Kampagnen optimieren möchten, A/B-Tests sind immer eine gute Idee.

Dafür können Sie einfach einen Newsletter erstellen und mit zwei verschiedenen Betreffzeilen versenden. Bei 1000 angemeldeten Lesern versenden Sie an 100 den Newsletter mit Betreff eins und an 100 den Newsletter mit Betreff zwei. Den Betreff mit der besseren Öffnungsrate verwenden Sie daraufhin für die Mail an die weiteren 800 Kunden.

Willkommen in der Digitalisierung – Erreichbar 24/7

Rund die Hälfte aller versendeten E-Mails werden auf einem Smartphone oder Tablet geöffnet. Was hat das mit Ihrer Kampagne zu tun? Ganz einfach: Ist das Format nicht an den Bildschirm angepasst, wird der Newsletter vermutlich verzerrt oder nur vereinzelt angezeigt. Nutzen Sie ein Newsletter Programm, müssen Sie sich darum keine Sorgen machen. Ohne, dass Sie selbst an den HTML-Code müssen, passen sich Ihre Kampagnen automatisch an das Endgerät an.

(Falscher) Alarm: Spam

Leider geschieht es immer wieder, dass Newsletter Kampagnen im Spam Ordner landen.

Das kann an verschiedenen Gründen liegen. Zunächst Einmal sollten Sie den Abmeldelinks stets gut sichtbar platzieren. Denn wenn sich ein Empfänger nicht mehr für Ihre Inhalte interessiert, jedoch keinen Abmeldelink findet, wird er Sie als Spam markieren.

Beispiel

Unverzichtbar sind außerdem schwarze Listen. Verwenden Sie ein Newsletter Programm, werden automatisch schwarze Listen verwaltet. Die enthalten in jedem Fall all die Kontakte, die sich abgemeldet haben. Sollten diese nämlich trotz Abmeldung weiterhin Mails von Ihnen erhalten, geschieht gleiches wie zuvor.

Das kann auch Langzeitfolgen haben. Je häufiger Sie als Spam markiert werden, desto mehr leidet Ihre Senderreputation. Das wird früher oder später dazu führen, dass Sie bereits vom E-Mail Provider als Spam identifiziert werden. Ohne je im Postfach zu landen.

Der Absender spielt ebenfalls eine große Rolle. So landen NoReply-Adressen zum Beispiel häufiger im Spam. Außerdem gibt es diverse Spam-Wörter, die Sie vermeiden sollten. Diese stehen meist in Verbindung mit Geld, Spielen, Sex und aggressiven Angeboten. Vor allem im Betreff sollten Sie Begriffe, die eine Dringlichkeit, wie “Jetzt schnell zugreifen”, vermeiden.

Um ein wenig die Panik zu mindern: In der Regel überprüft ein Newsletter Programm Ihre Kampagne vorher mithilfe von Tools wie SpamAssassin.

Wenn Sie zunächst eine Strategie für die Verfolgung Ihrer Ziele ausarbeiten und sich an die genannten Hinweise halten, dürfte nichts mehr schief gehen. Und nicht vergessen: Manchmal geht probieren über studieren!

Viel Erfolg!

Newsletter-Programm

Studie McKinsey

Blog Act-on

Dialog Marketing

 

 

Beitrag von Leonie Heyden || Online-Marketing Assistant D-A-CH, Mailify und Cox Orange.

 

 

01 Nov

So holen Sie das Beste aus Facebook heraus!

Es zahlt sich auch für Unternehmen aus, sich mit Facebook zu beschäftigen!

Facebook -Tipps von Ulla Felden

Als Mark Zuckerberg vor 13 Jahren seine Social-Media-Plattform ins Leben gerufen hat, konnte er nicht ahnen, dass Facebook Social Networking revolutionieren würde. Allein in Österreich gibt es laut der artworx-Studie3,7 Millionen Nutzer (und das bei 8,7 Millionen Einwohnern). Seit Jahren ist und bleibt Facebook die größte Plattform für aktive Nutzer und auch ihr großes Potenzial für Unternehmen ist unbestritten. Marken können dort mit Kunden interagieren wo diese die meiste Zeit verbringen und bei vielen jungen Konsumenten geschieht dies heute in der digitalen Welt.

Heutzutage sind fast alle beliebten Unternehmen und Marken auf Facebook und auch auf anderen sozialen Plattformen anzutreffen. Ein Unternehmensprofil zu haben reicht jedoch oft nicht, denn Kunden möchten mit Marken interagieren, was bedeutet, dass Unternehmen auch aktiv sein sollten, was das Posten auf der eigenen Seite angeht. Facebook ermöglicht es Unternehmen, die keine Scheu vor Kreativität haben, das Kundenengagement anzukurbeln. Davon können auch kleine und mittelständische Unternehmen profitieren. Nicht jede Firma hat einen Social Media Manager, der sich voll und ganz den digitalen Medien widmen und eine Menge Zeit in eine Strategie stecken kann, sich um das Community Management kümmert, Beiträge postet und Zeit für das Reporting hat. Das Engagement und die direkte Kommunikation mit Followern und Fans kann nur gelingen, wenn man sich einen guten Überblick über die Funktionen eines Unternehmensprofils verschafft. Folgende Infografiken sollen den Einstieg in die digitale Kommunikation durch Facebook anschaulich machen:

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3,7 Millionen potenzielle Kunden können in Österreich von Marken und Unternehmen über Facebook erreicht werden. Das klappt mit dem Unternehmensprofil auch ohne großes Budget. Es ist wichtig, eine gute Beziehung zu Kunden aufzubauen. Häufig nutzen Kunden soziale Plattformen um Fragen zu Produkten oder dem Service zu stellen und es ist essentiell sich Zeit zu nehmen auf diese zu antworten.

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Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, Kunden einen Mehrwert (im Sinne von kreativem und nützlichem Content) zu bieten. Follower mit aufdringlichen Verkaufsaktivitäten zu bombardieren kann danebengehen und sogar dazu führen, dass Facebook-Nutzer nicht mehr zum Unternehmensprofil zurückkehren.

vikingsmArtboard-2Auf Facebook haben Firmen die Möglichkeit, ihre persönliche Seite zu zeigen, was der Kundenbindung behilflich sein kann, denn Konsumenten bauen Beziehungen zu Menschen auf und nicht zu Brands. Facebook-Unternehmensseiten bieten sich daher auch dafür an, Neuentwicklungen, Innovationen, Kollaborationen, und Jobs bekanntzumachen. Immer mehr Journalisten durchforsten Social-Media-Kanäle für ihre Recherchen, potenzielle Bewerber schauen sich auch gerne das Unternehmensprofil an, um sich vor dem ersten Bewerbungsgespräch. ein Bild von der Unternehmenskultur zu machen. Geschäftspartner und Investoren können sich per Facebook einen Eindruck vom Unternehmen machen. Eine gut geführte Facebookseite hinterlässt einen professionellen Eindruck.

vikingsmArtboard-3Weiterhin kann man über Facebook einen guten Einblick darin gewinnen, was die Konkurrenz macht und was von Interesse für die eigene Zielgruppe ist. Diese Einsichten können dazu beitragen, Trends hervorzusehen und Ideen und Inspiration für die Verbesserung des eigenen Unternehmens zu erhalten.

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Danke für diesen Gastbeitrag an Ulla Felden, International Digital Marketing Executive, www.searchlaboratory.comhttp://blog.vikingdirekt.at/

05 Nov

Mit gutem Projektmanagement zum Erfolg

In diesem Blog lesen Sie über die Bedeutung von gutem Projektmanagement zum Erfolge und drei Anregungen für Ihr gelungenes Projektmanagement.

Was gehört zu einem erfolgreichen Projekt?

Zu einem erfolgreichen Projekt gehört sicher zu Beginn die gute oder sinnvolle Idee, ein fähiges Team, Budget, Zeit zur Umsetzung  und natürlich ein klares Projektmanagement!

Manche meinen, in Firmen, die sich viel mit Kreativität beschäftigen, starten alle am späten Vormittag, spielen dann am Wutzler (Tischfussball)  und hören nur chillige Musik. Mag sein, dass es auch solche Firmenkulturen gibt, doch was auch diese für ihren Erfolg brauchen, ist eine klare Aufgabenverteilung, Zuständigkeit, definierte Kommunikationsabläufe und Strukturen in einem Projekt.  Natürlich haben viele Start ups andere Kommunikationsformen und auch Arbeitsstile, doch immer wenn es auch um Geld geht (zumindest das der Investoren) dann werden definierte Meilensteine  ein Thema sein.

Tipp1

Schlüsselstelle Zielklarheit

Auch wenn es selbstverständlich erscheint, dass allen Beteiligten das Ziel klar ist, oftmals habe ich es anders erlebt! Vor allem in größeren Betrieben oder Institutionen ist es nicht selbstverständlich, dass alle das “gleiche Bild” vor Augen haben.

Daher: es zahlt sich aus, am Projektanfang die Zeit in die Zielklarheit und deren Bedeutung zu investieren! Das erreichte Ziel hat natürlich auf Kunden, Umfeld, Umwelt eine Auswirkung. Es könnte sein, dass dadurch ein Teammitglied bewusst oder unbewusst eine Zielerreichung konterkariert, weil diese Auswirkung vermieden werden möchte. Nur wenn alle am gleichen Strang ziehen und eine gemeinsame Vorstellung vom Ziel haben, ist eine gutes Basis zum Projekterfolg geschaffen worden. Gut ist meiner Ansicht nach, ein Projektstrukturplan (PSP) der gemeinsam besprochen wird. Dadurch werden viele Punkte, Arbeitspakete und Details schon zu Beginn erlebbar. Ein PSP ist eine Projektsicht auf einer Meta-Ebene, der gerade bei komplexeren Projekten unabdinglich ist.

Zu den vermeintlichen Hardfacts: für die Organisation gibt es verschiedene Typen von Projektmanagementsoftware, wie z.B. MS Project. Da fällt mir ein Tipp meines Vaters ein, der damals erfolgreicher  Unternehmensberater in der IT war: “Achtung, vor zu großen IT-Lösungen, bei kleineren Unternehmen. Es besteht die Gefahr, dass man am Ende des Tages zu sehr mit der IT beschäftigt ist und die Administration dadurch zu teuer wird. Bei vielen gescheiterten Projekten lag es viel mehr an der  undefinierten Projektkommunikation! Diese ist meiner Ansicht nach das wichtigste.

Tipp2

Schlüsselstelle Projektteam

Das sehe ich mittlerweile auch so. Die Projektkommunikation entscheidet maßgeblich über den Erfolg mit: Es beginnt bereits mit der Zusammenstellung des Projektteams. Ist es wirklich klar, wer intern und extern miteinander zu tun hat?

Wer trifft in Folge welche Entscheidungen? Wer gibt Freigaben?

Und wie läuft die Kommunikation? Regelmäßige Treffen,  via Mail oder digitalen Plattformen, Telefon? Wer ist worüber zu informieren? Ist im Mailverkehr “cc” erwünscht, verpönt, verboten?

Wie werden die Ergebnisse der Besprechungen zusammengefasst? Gibt es Kontaktberichte, Logbücher andere Formen?

Tipp3

Schlüsselstelle “Close-Down”

So wie der Start des Projektes sehr relevant ist, könnte die Gefahr bestehen, den Close down eines Projektes (vor allem zeitlich) zu unterschätzen. Ein Projekt gehört jedoch ordentlich abgeschlossen! Je nach  Projektart können dazu gehören:  Danke-Schreiben, Fotoarchiv anlegen, Muster retour senden, Clippingmappen erstellen, Projekterfolge via Presseaussendung, social media, interne Schreiben  oder an Multiplikatoren kommunizieren,  Klarschiff machen bei der Archivierung von Print- oder digitalen Dokumenten, Filmen,  Rechnungen schreiben, zahlen, Budgetabschluss, Fragebögen auswerten, Projektbericht schreiben etc.

Und am Ende, wichtig und oft übersehen: FEIERN! Oder zumindest ein Treffen der beteiligten Personen um auch emotional den “close down” zu beschließen (bevor wir schon im nächsten Projekt mittendrin sind…)

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15 Okt

Ist meine Markenpositionierung noch aktuell?

Die eigene Markenpositionierung gehört laufend überprüft…

Der Markt verändert sich schnell – Kunden, Mitbewerb, technologische Eruptionen – was bedeutet das für meine Markenpositionierung?

Die Markenpositionierung ist Basis für die strategische Vorgangsweise aller Marketingaktivitäten eines Unternehmens. Die Auswirkung beginnt in der Produktpolitik – ein Billigprodukt wird andere Produktionsvorgaben mit sich bringen und anders gestaltet sein als ein Highend-Produkt, der Verkaufsweg (Distribution) orientiert sich an den Zielgruppen, die Preispolitik hängt genauso von der Positionierung der Marke ab wie die gesamte Kommunikation nach außen.

Die Aufgaben der Marke

Die Hauptaufgabe der Marke ist die Orientierung. Je unübersichtlicher ein Markt durch die zahlreichen Anbieter wird, umso wichtiger ist die Orientierung. Das ist wie mit den Firmenschildern auf der Mariahilfer Straße. Wären da nicht diese Orientierungspunkte, wohin ginge man dann, um die gewünschten Produkte zu finden? Denn Menschen suchen auch Sicherheit beim Einkaufen. Und die finden Sie bei ihnen bekannten Marken. Das ist als  Markenversprechen zu verstehen- eine Marke steht für eine bestimmte Leistung (materieller Nutzen).

Darüber hinaus geht es heue natürlich auch um die erlebte Markenwelt (den immatriellen Nutzen). Red Bull wird aus verschiedenen Gründen gekauft: weil es ein Getränk ist, also Durst löscht (Basisnutzen), aktivierende Eigenschaften diesem Getränk innewohnen (Markenversprechen) und ebenso, weil man die gesamte Erlebniswelt, die durch die Kommunikation verbreitet wird, mitkauft.

Marken unterstützen das Selbstbild

Marken werden durch ihre Eigenschaften, Werte, Namen, Aussehen und Verhalten erkannt. Menschen  identifizieren sich mit Marken, erweitern sozusagen ihr Selbstbild dadurch. Bekommen auch ein Stück vom “Red Bull verleiht Flügel” mit eingepackt in die Einkaufstüte.

Die Markenorientierung

Der Markenaufbau und die kontinuierliche Markenführung sind eine große Sache. Jede Marke sollte sich am definierten Kundensegment, dem Markt mit vorhandenem Mitbewerb und den eigenen Unternehmensgedanken (Basiswerten) orientieren. Und einen klaren USP (Unique Selling Proposition) zur Differenzierung definieren.

Der Markenkern

Der Markenkern  oder die Marken-DNA umfassen den Grund- und Zusatznutzen, die Markenpersönlichkeit, Werte, den Grund, warum man dieser Marke Glauben schenken sollte und auch die Herkunft der Marke (siehe auch “agile Markenführung”, von Annette Bruce-Christoph Jeromin, Springer Gabler-Verlag, 2016. S. 14ff)

Die Herausforderungen der Markenpositionierung 

Die Herausforderungen liegen heute in volatilen Märkten, weil sich der Kunde verändert hat, hybrider geworden ist, das Angebot unüberschaubar wird und sich der Vertrieb ständig neue  Wege sucht. Das heißt, die eigene Markenpositionierung gehört ständig überprüft. Natürlich ist Kontinutität (man denke an Coca Cola im Schriftzug) gefragt, gleichzeitig hat Coca Cola gerade in den letzten Jahren mit neuen Produkten (ohne Zucker, gesünder…) versucht, den sich verändernden Kunden anzupassen. Das geht nicht immer gut, denn wenn die Produktpalette zu breit wird (Markendehnung), könnte die Marke sogar ihren Markenkern (ihren Ursprung) dadurch verwässern oder verlieren. Es entsteht ein Spannungsbogen zwischen Kontinuität und notwendiger Dynamik. Kunden, Partner, der Vertrieb  sind heute oft schon  in Entscheidungsprozesse eingebunden, user bewerten Marken in Foren nach eigenen Kriterien, setzen bewusst auf no-names (Normcore, US-Trendforschung K-Hole, 2013) , etc.

Anregung zur Markenführung

Wenn eine Marke bereits aufgebaut ist, macht es Sinn, in bestimmten Abständen die Kunden/Mitarbeiter/Partner zur Marke in qualitativen Gesprächen zu befragen, eine umfassende Online-Recherche zum eigenen Angebot und dem Mitbewerb durchzuführen und auch mal die eigenen Wurzeln wieder zu betrachten. Manchmal geht ein Stück Entwicklung am Weg verloren, vielleicht Gedanken in der Markengeschichte, die Wert sind, nochmals betrachtet zu werden. Letztendlich geht es darum,  wo steht die Marke heute? Was sind die “nicht verhandelbaren Grundsätze” der Marke? Was macht sie heute noch glaubwürdig? Welche Insights der Kunden, des Marktes (Bedürfnisse) sind heute aktuell? Alleine diese Fragen zu beantworten unterstützt schon maßgeblich den laufenden Prozess der Markenpositionierung. Und Markenbekanntheit und Akzeptanz steht – in Verbindung mit guten, taktischen Marketingaktivitäten – auch für monetären Erfolg.

 

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10 Aug

Wie Sie Zeit sparen und Ihre PR-Projekte erfolgreich abwickeln

In diesem Text geht es darum, wie wir durch Partner Zeit sparen und gleichzeitig durch deren Know-How profitieren können.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns große Vorteile verschaffen – dazu gehören für mich  Geschäftspartner/innen, die entweder unsere eigene Leistung ergänzen oder Partner – Firmen, die unsere Abläufe vereinfachen.

Mit dem Partner: von klein zu groß

Damit meine ich in unserem Fall z.B. Firmen, die uns mit guter Grafik, Fotos, Film-Know-How oder Marktforschung  als Partner zur Seite stehen und zum anderen Firmen, die uns mit SEO, google adwords oder Logistik unterstützen.  Der Nutzen liegt auf der Hand: durch Partner  kann auch eine kleine Firma ein großes komplexes Leistungsspektrum erbringen und dem Kunden und sich selbst durch erprobte work-flows  gleichzeitig  Zeit sparen helfen.

Durch den Partner: Zeit sparen!

Zeit sparen  zB auch in der Produktion und dem Versand von Drucksorten: Mail Boxes ETC. (MBE) ist einer unserer Partner.  Wir übergeben einen Druckauftrag und die folgende Logistik übernimmt MBE. Praktisch auch, wenn es um Weihnachtsbriefe geht, wo ein give away mit einem Brief  an Hunderte Adressen geschickt werden soll. Früher sind wir dann alle in der Agentur ins Feeling eines Postmanns (gibts Postfrauen??) eingetaucht und haben gedruckt, gefalzt, kuvertiert und womöglich noch ans give away Mascherln angebunden. Das ist definitiv vorbei (und nicht nur, weil sich vieles in die digitale Welt verlagert hat).  Die Kollegen von MBE kommen zu uns, holen alles ab (oder organisieren und drucken sowieso selbst) und verschicken dann. Unser Vorteil? ZEIT-GEWINN! Und die kostet bekanntlich….

http://www.mbe.at

Gemeinsam statt einsam…

Wenn ich an unsere Partner für Grafik, Film und Fotos denke,  ist mir deren Anteil an unserem Erfolg sehr klar. Sie bringen eigene Ideen,  Know-How und Ihre Freude am gemeinsamen Schaffen ein, sodass unser PR-Projekt in Summe definitiv mehr ausstrahlt, als wir es alleine realisieren hätten können.

Dazu braucht es natürlich kompetente Partner – und eine gute Chemie. Mit dieser ausgestattet, bringen einfach alle mehr Spirit ein und in Folge finden auch sehr effiziente und erprobte  Abläufe statt. Wir haben über Jahre dieses Partner-Netzwerk auf- und ausgebaut. Wir müssen einem Kunden nicht alle Leistungen verkaufen, wir sind flexibel – können jedoch mit unseren Partnern alle Kommunikationsleistungen abdecken. Der Vorteil für den Kunden liegt natürlich auch darin, mit uns einen Ansprechpartner zu haben, der ein Auge darauf hat, dass die definierte Strategie von allen verfolgt wird und das Projektmanagement gut funktioniert.

Summa summarum: Es zahlt sich wirklich aus, sich mit guten Partnern zu umgeben!

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26 Jul

Know How Public Relations (PR) – wie geht das?

In diesem Blog geht es um Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations), damit Sie wissen, was Sie hier ohnehin schon alles tun oder, was getan werden könnte…

Public Relations (PR) ist mittlerweile auch schon eine ältere Disziplin in der Kommunikationspolitik – und doch so gar nicht aus der Mode gekommen. Ganz im Gegenteil. Mit PR hinterlassen Sie Spuren und das ist wichtig bei der Fülle der Anbieter…  

Es geht darum, dass die Beziehungen (Relations)  zur Öffentlichkeit (Public) so gut sind, sodass Sie auch sympathisch rüberkommen!

Welche Öffentlichkeit ist relevant?

Öffentlichkeit im Sinne von Public Relations bedeutet Kunden, Partner, Journalisten, Ihr Bankbetreuer – alle Menschen, mit denen Sie im Business Kontakt haben.  Was wissen diese über Sie? Was haben diese über Sie gelesen, welche Fotos von Ihnen wahrgenommen? Alle könnten Sie empfehlen oder auch nicht. Jedenfalls hinterlassen Sie überall einen Eindruck…

Strategische Public Relations

Dieser Eindruck sollte von Ihnen strategisch geplant werden – eine Chance, die es zu nutzen gilt. Die Strategie dazu orientiert sich an Ihrer Vision, Ihren Werten, Ihrer Marke, die gehegt und gepflegt gehört. In der Umsetzung sollte ein Jahresplan und eine Art Redaktionsplan erstellt werden. Je bessere Planung umso mehr Spielraum für unerwartete Ereignisse.

Was zählt eigentlich zu Public Relations?

Die Palette reicht von klassischer Medienarbeit (Presseaussendungen, Pressekonferenzen, Gastartikel…) hin zu social-media-Aktivitäten, strategischem Networking, Events, Film und Fotoproduktionen  und vieles mehr.

Grenzen zwischen Public Relations und Werbung

Beide Disziplinen informieren bis zu einem gewissen Grad, das ist richtig. Die Grenzen zur Werbung verschwimmen (vor allem in den social medias), dennoch gibt es einen großen Unterschied. Die Werbung spricht in einer lauteren Sprache, die jeder als Werbung versteht. Die PR verwendet Daten, Fakten, Zahlen, informiert auf einer sachlichen Basis. In der klassischen Medienarbeit wird der Journalist für die Aufnahme und Verwertung Ihrer Information nicht bezahlt, im Gegensatz zur Anzeigenabteilung, wo Sie ein Inserat x-beliebig platzieren können (und dieses natürlich auch zu zahlen haben).

Brauche ich eine Agentur oder könnte ich auch selbst Public Relations umsetzen?

Klar können Sie selbst viel zu Ihrer positiven Außendarstellung in der Öffentlichkeit beitragen. Sie kennen den Spruch “Tue Gutes und sprich darüber.”

Das bedingt:

  1. etwas zu tun  ist (das für mehr Menschen, Zielgruppen, Kunden… relevant ist)
  2. gut soll es auch sein  (neu, nachhaltig, überraschend, günstig, ….)
  3. sprechen darüber sollten Sie auch! (Kunden- oder Presseaussendung, facebook, Gastkommentar, youtube….)

Wenn Sie kreativ sind, gerne organisieren und auch gute Kontakte zu anderen Kreativen haben, schaffen Sie auch eine Veranstaltung. Oder eine social media-Kampagne. Meistens scheitert der Plan jedoch daran, dass genau diese Zeit (zusätzlich zu Ihren Alltagsagenden) nicht vorhanden ist. Und nebenbei eine Veranstaltung zu planen, bedeutet ein Hochrisiko einzugehen.

Auch Medienarbeit könnte jede/r Unternehmer/in selbst in Angriff nehmen. Doch da fehlt meistens neben der Zeit und den richtigen Kontakten auch das Know-How. Also stellt sich die Frage: intern jemanden auszubilden und dafür abzustellen oder doch zu einer Agentur… und deren gibt es wahrlich viele…

Wie suche ich eine Agentur aus?

Online und offline. Bedeutet einerseits natürlich die Recherche im Web und auch die Gespräche mit anderen Firmen, die schon Erfahrungen gesammelt haben. Die wichtigste Botschaft: Vertrauen muss vorhanden sein, Sympathie und die Sicherheit, dass Kompetenz im Alltag gelebt wird. Welche Public Relations-Projekte kann die Agentur vorweisen, die für Sie relevant sind? Meiner Ansicht nach muss die Agentur nicht unbedingt in Ihrer Branche schon aktiv sein, jedoch das Handwerkszeug der PR bewiesenermaßen mitbringen.

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12 Jun

Wie Sie sofort besser schreiben…

Fünf Anregungen zum besseren Schreiben, sofort umsetzbar

Sie wollen besser schreiben? Dann kennen Sie sie auch, diese öden Texte, viel zu lang, beweihräuchernd und  womöglich gar nicht aktuell. Das wollen Sie natürlich besser machen und sammeln daher Anregungen für einen besseren Schreibstil. Gut so!

besser schreiben, Nr 1: “Nicht nur …… sondern auch…” – ab jetzt nie wieder!

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, in wie vielen Texten steht: “Besonders an XX  ist nicht nur xxxxx sondern auch….”  Also was jetzt. Sagen Sie gleich was Sache ist. Und wenn es zwei oder drei Dinge sind, die wichtig sind, dann beschreiben Sie diese – auch hiintereinander.  Unser Hirn ist leider so konzipiert, dass es ganz große Probleme  mit den Verneinungen und auch dem Wort “nicht” hat. Denn es zerlegt die Wörter, reiht sie – und dann kommt irgendwo ein “nicht” daher  (noch schlimmer doppelte Verneinung!!) und alles muss neu geordnet werden. Also einfacher: ” Besonders daran ist ….. und …..”

 

besser schreiben, Nr. 2: Das wichtigste zuerst! Umgekehrter Trichter

Ob Sie einen Pressetext, einen Absatz in einer Broschüre oder einen Webartikel schreiben, haben Sie Gnade mit den Leser/innen  🙂 und nennen Sie die wichtigsten Dinge zuerst. Wir haben meistens wenig Zeit, Lust oder sehen auch nicht die Notwendigkeit, Ihnen bis in Ihr kleinstes Detail zu folgen.  Denken Sie an den umgekehrten Trichter – oben ganz kurz das Wesentliche nennen und nach unten können Sie ausführlicher  werden. Damit haben Sie sehr viel gewonnen am Weg zum Ziel “besser schreiben”!

 

besser schreiben, Nr. 3: Lange Sätze oder “KISS”

Die Regel ist, es gibt keine Regel! Ich persönlich versuche meistens, Schachtelsätze zu vermeiden, doch manchmal ist es einfach logischer, zwei Gedanken zu verbinden oder aneinanderzureihen.  Wenn Sie sich nicht sicher sind, halten Sie sich lieber kurz :-). Vor allem in Pressetexten und in Foldern gilt: Keep it short and simple, “KISS”!

 

besser schreiben, Nr. 4: Bilder im Kopf

Wir mögen Bilder. Besser gesagt, unser Hirn liebt Bilder – denn das ist die einfachste Art, etwas zu verstehen. Umso besser, wenn es Ihnen gelingt, einfache Metaphern zu finden. Auch gut, wenn Sie genaue Formulierungen verwenden.  Test: was  löst bei Ihnen innerlich mehr aus: wenn Sie hören/lesen “vom Ungeziefer” oder von den “krabbelnden Schaben”…?

besser schreiben, Nr. 5: Mehr Verben statt Substantive, weniger Adjektive

Passiert mir auch immer wieder: weil wenig Platz vorhanden ist, nominalisiere ich die Verben… und das ursprüngliche “wir organisieren die Messe..” wird zur “Messeorganisation….”. Ist zwar korrekt aber dadurch entsteht in kurzer Zeit viel Informationsdichte – und das könnte den Text schwerer verständlich machen…

Und übrigens: zu viele Adjektive (schön, groß, besonders, fantastisch….) sind auch nicht überall passend. In einem Pressetext haben sie sowieso nichts verloren. Denn Sie drücken damit zwar Ihre persönliche Meinung aus, doch letztendlich geht es um die Einschätzung aus Sicht des Journalisten, Kunden oder Lesers.

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Fünf Punkte für erfolgreiche Pressearbeit

 

02 Jun

Social Media – geht´s noch ohne?

In diesem Artikel geht es um das viel diskutierte Thema social media und ob es  ein Leben ohne geben kann… bzw. was können wir, als digital immigrants, tun um den Anschluss für unser business nicht völlig zu verpassen….

Also zuerst die beiden guten Nachrichten: erstens BRAVO! , weil Sie lesen immerhin einen Artikel in einem Blog über dieses Thema und zweitens, die Welt wird sich noch etwas weiterdrehen, wenn wir nicht auf allen social-media-Plattformen sofort einen digitalen Impulstanz vollziehen.

Damit sind die guten Neuigkeiten aber schon wieder vorbei. Sie kennen vielleicht den Gedanken: “wenn sich alles weiterbewegt und ich stehen bleibe, dann sehe ich schnell alt aus.” Und das geht ja heutzutage gar nicht…

Natürlich ist es eine Herausforderung, Entscheidungen zu treffen, auf welchen Plattformen “spielen wir mit”, was bringt unser digitales Engagement und um Himmels Willen, wer übernimmt  diese “Hacke” des ständigen Postens?

dazu fünf Gedanken aus Kommunikationssicht:

  1. Ja, machen wir mit!
  2. Gut ist, vorher eine Strategie und Ziele zu definieren
  3. Probieren, probieren und: lernen!
  4. Es darf auch Spaß machen.
  5. Und womit starten wir jetzt genau?

 

Ad1) social-media wir kommen!

Wir leben eben im Jahr 2016 – und zu diesem Zeitpunkt hat sich ein Großteil der Kommunikation online verlagert. Sich selbst als Firma oder Institution  aus dem Spiel raus zu nehmen,  ist nicht gut. Gar nicht gut. Denn unsere jüngeren (und damit meine ich die bis 35 Jährigen!!!) MitarbeiterInnen, Kunden/innen, Partner/innen, Lieferanten würden sich wahrscheinlich wie in einem Museum fühlen. OK, wir Älteren sind eben die digital immigrants, das heißt jedoch nicht, dass wir uns nicht integrieren können  und wollen :-). Also werden wir die Sprache und Kultur lernen um weiterhin miteinander kommunizieren zu können.

Außerdem sollten wir rein aus PR-Gründen digitale Spuren im Web ziehen, um gefunden zu werden, eine online-Reputation aufbauen und den weltweiten Markt für uns aktiv nutzen, sonst überholen uns die startups mit links! (die Beispiele sind bekannt: UBER,  weltweit größtes Taxiunternehmen ohne Autos, AIRBNB, weltweit größte Vermietungsplattform ohne eigene Räume u.v.m.) Diese Entwicklung geht weiter! Siehe auch world economic forum-Studie zur Entwicklung der Arbeit (sehr lesenswert!)  http://www3.weforum.org/docs/WEF_Future_of_Jobs.pdf

Ad2) Wohin geht die Reise und was wollen wir erreichen?!

Wie immer im business: vorher gehört eine Strategie auf den Tisch! Wer ist unsere Zielgruppe? (die ganz Jungen werde ich demnächst nicht mehr auf Facebook erreichen) Was wollen wir mit unserem Auftritt? Verkaufsförderung? Schwierig über social-media, aber machbar (Gewinnspiele, Blogbeiträge, Youtube…) Wann haben wir unser Ziel erreicht? Haben wir die Power, über einen längeren Zeitraum eine Kampagne aufzubauen?

Tipp: checken Sie mal, wie sich Ihr Mitbewerb so präsentiert… Suchen Sie sich Beispiele, die Ihnen gefallen.

ad3) Los gehts!

Besser ist es, etwas zu tun als nichts zu tun. Denn wir leben jetzt in der “Probier-Zeit”.  Viele testen aus, wie was funktioniert – oft noch ohne Anspruch auf Perfektion. Das ist die Zeit, wo Erfahrungen gesammelt werden können. Jetzt geht es ums Lernen!

Natürlich sollte man einen shitstorm tunlichst vermeiden – das gelingt auch, wenn man sich auf den Plattformen offen und ehrlich verhält bzw. auch Anfragen beantwortet. (Anmerkung: Für mich sind digitale Plattformen wie seltsame Wesen, die es erstaunlich schnell checken, wenn Leichen im Keller sind,  man nur wenig aktiv ist oder keine guten Repräsentanten für die eigene Online-Betreuung einsetzt.)

ad4) So locker in der Darstellung…. geht das denn….??

Ja, das geht! So manch ursprünglich vielleicht “trockenes”  business hat eine  neue Welt entdeckt, wo wir uns etwas entspannter, “normaler” präsentieren dürfen. Wobei Regel eins klar sein sollte: Ich zeige, schreibe nur das, was ich einem Kunden auch in der Besprechung  kommunizieren würde.  D.h. sicher keine peinlichen Fotos. Und klar sein sollte auch Regel zwei, am besten zwei Accounts anlegen, einen Account als Private/r und einen als Unternehmer/in – vielleicht zeige ich Privat andere Erlebnisse, wobei auch hier Regel 1 absolut gilt!

ad5) also womit starten wir ins social-media – Dasein?

Natürlich hängt das vor allem von Ihrer Zielgruppe und Zielen ab. Meiner Meinung nach sollte jedoch jedes Unternehmen mittlerweile einen FB-Account betreiben.

Auch Twitter ist interessant – trotz aller Unkenrufe – denn immerhin sind viele der heimische Nutzer aus dem Medienbereich – das macht schon Sinn, hier dabei zu sein.

Google+: naja, unsere Erfahrungen zeigen noch nicht, dass es ein “must have” ist.

Instagramm: eher schon! Vor allem, wenn auch Jüngere angesprochen werden sollen.

Slideshare: JA! Würde ich nicht auslassen für die eigenen Power Point Präsentationen. http://de.slideshare.net/

Youtube: Na sicher! Ohne Filme geht heute eh nichts mehr. Rein in den Kanal! (Am Besten einen eigenen Channel anlegen). https://www.youtube.com/user/coxorange01

XING, Linkdin: JA. Zumindest als passiver User (so wie die meisten). Aber immerhin wird man und frau gefunden. XING ist vor allem in Deutschland beliebt, Linkedin ist international. https://www.xing.com/profile/Carina_Felzmann?sc_o=mxb_p  ; https://www.linkedin.com/in/carina-felzmann-7930596?trk=hp-identity-name

Tipp: mit Hootsuite  kann ein Beitrag (mit Foto oder Video) auf mehreren Plattformen gleichzeitig geplant werden.https://hootsuite.com/

Letzter Tipp: jede Firma, jede Institution, jedes Projekt sollte über eine eigene Strategie für social-media verfügen – und über kompetente Leute, die diese auch umsetzen können….also ein absolutes “to-do!” im Marketingplan.

http://cox-orange.at

Coverbild: Buchempfehlung

“Follow me!: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebok, Twitter und Co. “(Galileo Computing) Broschiert– 29. September 2014 von Anne Grabs

13 Mai

So werden Ihre Events erfolgreich

Lesen Sie, wie Ihre Events erfolgreich werden! In diesem Blog geht es darum, wie Sie mit Ihren Veranstaltungen bei Ihrer Zielgruppe punkten.

Ziele definieren

Wie immer im Marketing geht es darum, vor dem Projektstart Ziele zu definieren. Was will ich mit meiner Veranstaltung erreichen? Geht es um Kundenbindung, will  ich ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung lancieren, habe ich etwas zu feiern? Und wie definiere ich den Erfolg des Events? Was kann ich wie messen, was nicht?

Erfolg messen

Die einfachste Größe ist natürlich die Anzahl der Teilnehmer/innen – so Sie nicht die Anzahl vorher im Sinne “der künstlichen Verknappung” (noch immer eine interessante Marketing-Strategie!) sehr klein gehalten haben. Wobei nicht zu vernachlässigen: selbst wenn ein Gast nicht kommen kann, hat er womöglich wertschätzend Ihre Einladung registriert und Sie haben sich wieder positiv  in Erinnerung gerufen… Erfolg kann der gelungene Ablauf sein, das positive Feedback Ihrer Gäste, Ihre begleitende Medienarbeit (für manche wichtiger als der Event als solches…), verkaufte Stückanzahlen danach… Doch geben Sie dieser Messung etwas Zeit! Manchmal dauert es doch noch einen Monat oder mehr, bevor der Kunde bei Ihnen bestellt, auch wenn der Auslöser etwas länger her ist. Vor allem, wenn es darum geht, einen Bekanntheitsgrad oder ein Image aufzubauen, kann ein Event allein nicht sofort alles erreichen! Ist wie immer ein Mosaikstein Ihrer Kommunikationspolitik…

Beispiel für einen erfolgreichen Event:

Es ging um Südseeperlen und herrlichem Schmuck daraus. Das Ziel war natürlich in erster Linie, mehr zu verkaufen. Die Idee war, die Kunden/innen selbst zu “Expert/innen” zu machen. Also intensiv über Perlen, deren Qualitätsmerkmale, Herkunft, Entstehung etc. zu informieren – oft eine gute Strategie für hochpreisige Produkte! Denn je mehr ich über das Produkt und seine Entstehungsgeschichte weiß, umso interessanter wird es für mich… Und ich werde auch Dritten gegenüber davon gerne erzählen…

In einem kleinen Schlösschen in NÖ fand der Event statt: eine tolle Diashow (damals 🙂 mit Fotos von Tauchgängen, den  Perlentauchern und ihren Erfolgen. Zwischen den Bildern wurden auf der Bühne junge, schwarz gekleidete Assistentinnen, die mit einer auffälligen Kopfbedeckung von überall sichtbar waren, mit den Perlen geschmückt, während weiter erklärt wurde.  Danach im Nebenraum, blaues Licht, Delphinengesang, Unterwasser-Dekoration und zwei Tische mit jeder Menge Perlen und Spiegeln daneben. Beim Event konnte man nichts kaufen – die Damen stürzten sich jedoch auf die Tische und waren in den Folgewochen oft im Geschäft der Auftraggeberin zu sehen…

Die Inszenierung

Es soll doch ein Highlight werden, Ihr Event. Wenn das Thema/der Inhalt klar ist, dann beginnt die Suche nach einer geeigneten Location. Denken Sie daran, damit gewinnen Sie bereits die halbe Miete! Je besser die Räume und deren Atmosphäre zu Ihrem Thema passen umso mehr sparen Sie an Dekoration.

Dann geht es um den Ablauf bis hin zum Regieplan – und der sollte genau sein! Jede beteiligte Firma, ob Technik, Musik, Catering, Künstler und die Speaker sollten genau wissen, wann ihr Einsatz stattfindet, was vorher und nachher kommt, was währenddessen womöglich auf einem Screen im Hintergrund zu sehen ist. Alle Mitwirkenden sind hoffentlich von Ihnen vorher genau gebrieft worden und Sie haben auch eine kleine Generalprobe durchgeführt. (Ohne Mikro-Check geht gar nichts!!)

Für die Gäste beginnt Ihre Inszenierung bereits mit Ihrer Einladung. Kommt diese per Post, digital oder per Brieftaube :-)? Wie binden Sie dann vor Ort Ihre Gäste ein? Wie können Sie ihre Gäste überraschen ohne sie zu überfordern? Welche Angebote machen Sie?

Zielgruppe, welche Gäste lade ich ein?

Das ist einer der wichtigsten  Momente, die Erstellung der Gästeliste. Je mehr Sie sich dafür  interessieren und wirklich selektieren umso zufriedener werden Sie danach sein. Ich bin immer wieder erstaunt, dass Firmen und Institutionen keine ordentlichen Datenbanken führen und dann keine vernünftigen Verteiler erstellen können. Das ist aber das Herzstück im Marketing! Jedenfalls ist es wichtig, ein Zielbild vor Augen zu haben, wie viele Gäste wollen/können Sie betreuen, was haben diese gemeinsam? An Ihrer Zielgruppe sollte sich auch  der Ablauf und die gewünschte Grundatmosphäre orientieren.

Noch ein paar Tipps für den erfolgreichen Event:

  • Kares Zielbild für die Veranstaltung entwerfen
  • Besuchen Sie andere Veranstaltungen um wahrzunehmen, was Ihnen gefällt, was Sie anders machen würden.
  • Sparen Sie rechtzeitig! Eine ordentliche Veranstaltung, wo Sie nicht selbst servieren wollen, kostet. Und Sie wollen ja mit Profis arbeiten, die ihre Erfahrung mitbringen.
  • Neben den kreativen Ideen ist ein klares Projektmanagement mit Arbeitspaketen,  Meilensteinen und to-do-Listen gefragt.
  • Versetzen Sie sich immer wieder bei der Planung in die Rolle Ihrer Gäste  – wie nehmen diese Ihren Ablauf aus deren Perspektive wahr? (z.B. nicht überfordern, wenn alle einen Arbeitstag schon hinter sich haben, doch auch einbinden, vernetzen….)
  • Ganz wichtig: guter Fotograf, evtl. filmen – das brauchen Sie für den Nachversand an Ihre Gäste und auch für Ihre gute Erinnerung…

 

htpp://www.cox-orange.at

 

10 Mai

Networking – Königsdisziplin in der PR

In diesem Blog geht es um Networking  als Kommunikationstool  innerhalb der Kommunikationspolitik, die hoffentlich auch großteils strategisch angelegt wird. Am Bild: die Cox-Orange-Beziehungskiste...

Worum geht es beim Thema Networking: um Kontakte und das Wissen, wer für welches Thema steht,  wer woran arbeitet, welche Leidenschaften pflegt und wer  in welcher Funktion wofür tätig ist…

Wozu helfen uns diese Informationen? In der Projektarbeit ist es einfach dienlich, zu wissen, wen man wofür kontaktieren oder einbinden kann. Lobbying ist eine spezielle Form, die ich teilweise unter Networking verstehe. Lobbying ist natürlich spezifisch, hat eine ganz bestimmte Absicht, etwas zu erreichen – Networking ist unverbindlicher, man oder frau befindet sich mal am Markt der Informationen…..

Umgekehrt geben wir natürlich auch den anderen während des Networkings Informationen über uns weiter und helfen damit, dem Zufall eine Chance zu geben, wenn es um Auftragserteilung oder andere unserer Ziele geht.

Hier ein paar grundsätzliche Anregungen, für professionelles Networking

  • Wozu will ich mich mit dem Thema beschäftigen?

Klarheit ist gefragt! Geht es mir womöglich um:

  • Fachwissen der anderen
  • Insider Wissen
  • Meinen eigenen Bekanntheitsgrad aufzubauen
  • Mein Image! Daher besuche ich bestimmte Veranstaltungen
  • Sponsoren – Gewinnung
  • Aufträge lukrieren (selten durch sporadische Netzwerkaktivitäten….)
  • Bewerbung eines Projektes, einer Aktivität (tu Gutes und sprich darüber)

Dann stellt sich die Frage: In wie vielen Netzwerken bringe ich mich aktiv oder passiv ein?

  • Check: Welche gibt es zu meinem Thema und meinem Ziel  (national + international, real, digital, offene oder solche mit Mitgliedschaften…
  • Time-Management: Wie viel Zeit kann ich pro Woche in Termine investieren?

Und dann der Überblick – wer passt zu mir?

  • Welche interessanten Netzwerke erschliessen sich mir?
  • Passt deren Themenbezug zu meinen Themen und Zielen?
  • Charakter-Check: welche Leute engagieren sich dort und wer kommt zu deren Veranstaltungen hin? Sympathisch oder von einem anderen “Planeten”? (dann Hände weg davon, das bringt auf Dauer nichts)

Nicht unwesentlich –  was kostet Networklng?

  • Zeit!!! Und Zeit ist Geld. Networking sollte als Investment betrachtet werden! Eine Form der Akquise, Werbung, Kommunikationspolitik…
  • Womöglich Mitgliedsbeiträge

Tipps zum Networking:

  • ist mein Ziel klar?
  • Networking ist geben und nehmen – und wenn ich gebe, kann ich nicht davon ausgehen, sofort etwas zurück zu bekommen…
  • Verbindung halten. Ein Kontakt, der nicht gepflegt wird, bringt nicht viel (sofort Newsletter, Infos schicken, damit die zarte Pflanze der Verbindung wachsen kann)
  • Vorbereitung zu einem Networking-Termin:  wer ist dort? Und:  bis zu den Visitkarten denken!
  • Beim Gespräch: Was verbindet uns?
  • Dem anderen Interesse-Wertschätzung & Würdigung entgegen bringen, sozusagen der Humus für Weiteres. Und wenn das nicht da ist, dann würde ich mir gleich eine/n anderen Gesprächspartner/in suchen.
  • Authenisch bleiben! Sonst wirkt es komisch – und das wollen wir vielleicht nicht…