02 Jun

Social Media – geht´s noch ohne?

In diesem Artikel geht es um das viel diskutierte Thema social media und ob es  ein Leben ohne geben kann… bzw. was können wir, als digital immigrants, tun um den Anschluss für unser business nicht völlig zu verpassen….

Also zuerst die beiden guten Nachrichten: erstens BRAVO! , weil Sie lesen immerhin einen Artikel in einem Blog über dieses Thema und zweitens, die Welt wird sich noch etwas weiterdrehen, wenn wir nicht auf allen social-media-Plattformen sofort einen digitalen Impulstanz vollziehen.

Damit sind die guten Neuigkeiten aber schon wieder vorbei. Sie kennen vielleicht den Gedanken: “wenn sich alles weiterbewegt und ich stehen bleibe, dann sehe ich schnell alt aus.” Und das geht ja heutzutage gar nicht…

Natürlich ist es eine Herausforderung, Entscheidungen zu treffen, auf welchen Plattformen “spielen wir mit”, was bringt unser digitales Engagement und um Himmels Willen, wer übernimmt  diese “Hacke” des ständigen Postens?

dazu fünf Gedanken aus Kommunikationssicht:

  1. Ja, machen wir mit!
  2. Gut ist, vorher eine Strategie und Ziele zu definieren
  3. Probieren, probieren und: lernen!
  4. Es darf auch Spaß machen.
  5. Und womit starten wir jetzt genau?

 

Ad1) social-media wir kommen!

Wir leben eben im Jahr 2016 – und zu diesem Zeitpunkt hat sich ein Großteil der Kommunikation online verlagert. Sich selbst als Firma oder Institution  aus dem Spiel raus zu nehmen,  ist nicht gut. Gar nicht gut. Denn unsere jüngeren (und damit meine ich die bis 35 Jährigen!!!) MitarbeiterInnen, Kunden/innen, Partner/innen, Lieferanten würden sich wahrscheinlich wie in einem Museum fühlen. OK, wir Älteren sind eben die digital immigrants, das heißt jedoch nicht, dass wir uns nicht integrieren können  und wollen :-). Also werden wir die Sprache und Kultur lernen um weiterhin miteinander kommunizieren zu können.

Außerdem sollten wir rein aus PR-Gründen digitale Spuren im Web ziehen, um gefunden zu werden, eine online-Reputation aufbauen und den weltweiten Markt für uns aktiv nutzen, sonst überholen uns die startups mit links! (die Beispiele sind bekannt: UBER,  weltweit größtes Taxiunternehmen ohne Autos, AIRBNB, weltweit größte Vermietungsplattform ohne eigene Räume u.v.m.) Diese Entwicklung geht weiter! Siehe auch world economic forum-Studie zur Entwicklung der Arbeit (sehr lesenswert!)  http://www3.weforum.org/docs/WEF_Future_of_Jobs.pdf

Ad2) Wohin geht die Reise und was wollen wir erreichen?!

Wie immer im business: vorher gehört eine Strategie auf den Tisch! Wer ist unsere Zielgruppe? (die ganz Jungen werde ich demnächst nicht mehr auf Facebook erreichen) Was wollen wir mit unserem Auftritt? Verkaufsförderung? Schwierig über social-media, aber machbar (Gewinnspiele, Blogbeiträge, Youtube…) Wann haben wir unser Ziel erreicht? Haben wir die Power, über einen längeren Zeitraum eine Kampagne aufzubauen?

Tipp: checken Sie mal, wie sich Ihr Mitbewerb so präsentiert… Suchen Sie sich Beispiele, die Ihnen gefallen.

ad3) Los gehts!

Besser ist es, etwas zu tun als nichts zu tun. Denn wir leben jetzt in der “Probier-Zeit”.  Viele testen aus, wie was funktioniert – oft noch ohne Anspruch auf Perfektion. Das ist die Zeit, wo Erfahrungen gesammelt werden können. Jetzt geht es ums Lernen!

Natürlich sollte man einen shitstorm tunlichst vermeiden – das gelingt auch, wenn man sich auf den Plattformen offen und ehrlich verhält bzw. auch Anfragen beantwortet. (Anmerkung: Für mich sind digitale Plattformen wie seltsame Wesen, die es erstaunlich schnell checken, wenn Leichen im Keller sind,  man nur wenig aktiv ist oder keine guten Repräsentanten für die eigene Online-Betreuung einsetzt.)

ad4) So locker in der Darstellung…. geht das denn….??

Ja, das geht! So manch ursprünglich vielleicht “trockenes”  business hat eine  neue Welt entdeckt, wo wir uns etwas entspannter, “normaler” präsentieren dürfen. Wobei Regel eins klar sein sollte: Ich zeige, schreibe nur das, was ich einem Kunden auch in der Besprechung  kommunizieren würde.  D.h. sicher keine peinlichen Fotos. Und klar sein sollte auch Regel zwei, am besten zwei Accounts anlegen, einen Account als Private/r und einen als Unternehmer/in – vielleicht zeige ich Privat andere Erlebnisse, wobei auch hier Regel 1 absolut gilt!

ad5) also womit starten wir ins social-media – Dasein?

Natürlich hängt das vor allem von Ihrer Zielgruppe und Zielen ab. Meiner Meinung nach sollte jedoch jedes Unternehmen mittlerweile einen FB-Account betreiben.

Auch Twitter ist interessant – trotz aller Unkenrufe – denn immerhin sind viele der heimische Nutzer aus dem Medienbereich – das macht schon Sinn, hier dabei zu sein.

Google+: naja, unsere Erfahrungen zeigen noch nicht, dass es ein “must have” ist.

Instagramm: eher schon! Vor allem, wenn auch Jüngere angesprochen werden sollen.

Slideshare: JA! Würde ich nicht auslassen für die eigenen Power Point Präsentationen. http://de.slideshare.net/

Youtube: Na sicher! Ohne Filme geht heute eh nichts mehr. Rein in den Kanal! (Am Besten einen eigenen Channel anlegen). https://www.youtube.com/user/coxorange01

XING, Linkdin: JA. Zumindest als passiver User (so wie die meisten). Aber immerhin wird man und frau gefunden. XING ist vor allem in Deutschland beliebt, Linkedin ist international. https://www.xing.com/profile/Carina_Felzmann?sc_o=mxb_p  ; https://www.linkedin.com/in/carina-felzmann-7930596?trk=hp-identity-name

Tipp: mit Hootsuite  kann ein Beitrag (mit Foto oder Video) auf mehreren Plattformen gleichzeitig geplant werden.https://hootsuite.com/

Letzter Tipp: jede Firma, jede Institution, jedes Projekt sollte über eine eigene Strategie für social-media verfügen – und über kompetente Leute, die diese auch umsetzen können….also ein absolutes “to-do!” im Marketingplan.

http://cox-orange.at

Coverbild: Buchempfehlung

“Follow me!: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebok, Twitter und Co. “(Galileo Computing) Broschiert– 29. September 2014 von Anne Grabs

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