26 Jul

Know How Public Relations (PR) – wie geht das?

In diesem Blog geht es um Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations), damit Sie wissen, was Sie hier ohnehin schon alles tun oder, was getan werden könnte…

Public Relations (PR) ist mittlerweile auch schon eine ältere Disziplin in der Kommunikationspolitik – und doch so gar nicht aus der Mode gekommen. Ganz im Gegenteil. Mit PR hinterlassen Sie Spuren und das ist wichtig bei der Fülle der Anbieter…  

Es geht darum, dass die Beziehungen (Relations)  zur Öffentlichkeit (Public) so gut sind, sodass Sie auch sympathisch rüberkommen!

Welche Öffentlichkeit ist relevant?

Öffentlichkeit im Sinne von Public Relations bedeutet Kunden, Partner, Journalisten, Ihr Bankbetreuer – alle Menschen, mit denen Sie im Business Kontakt haben.  Was wissen diese über Sie? Was haben diese über Sie gelesen, welche Fotos von Ihnen wahrgenommen? Alle könnten Sie empfehlen oder auch nicht. Jedenfalls hinterlassen Sie überall einen Eindruck…

Strategische Public Relations

Dieser Eindruck sollte von Ihnen strategisch geplant werden – eine Chance, die es zu nutzen gilt. Die Strategie dazu orientiert sich an Ihrer Vision, Ihren Werten, Ihrer Marke, die gehegt und gepflegt gehört. In der Umsetzung sollte ein Jahresplan und eine Art Redaktionsplan erstellt werden. Je bessere Planung umso mehr Spielraum für unerwartete Ereignisse.

Was zählt eigentlich zu Public Relations?

Die Palette reicht von klassischer Medienarbeit (Presseaussendungen, Pressekonferenzen, Gastartikel…) hin zu social-media-Aktivitäten, strategischem Networking, Events, Film und Fotoproduktionen  und vieles mehr.

Grenzen zwischen Public Relations und Werbung

Beide Disziplinen informieren bis zu einem gewissen Grad, das ist richtig. Die Grenzen zur Werbung verschwimmen (vor allem in den social medias), dennoch gibt es einen großen Unterschied. Die Werbung spricht in einer lauteren Sprache, die jeder als Werbung versteht. Die PR verwendet Daten, Fakten, Zahlen, informiert auf einer sachlichen Basis. In der klassischen Medienarbeit wird der Journalist für die Aufnahme und Verwertung Ihrer Information nicht bezahlt, im Gegensatz zur Anzeigenabteilung, wo Sie ein Inserat x-beliebig platzieren können (und dieses natürlich auch zu zahlen haben).

Brauche ich eine Agentur oder könnte ich auch selbst Public Relations umsetzen?

Klar können Sie selbst viel zu Ihrer positiven Außendarstellung in der Öffentlichkeit beitragen. Sie kennen den Spruch “Tue Gutes und sprich darüber.”

Das bedingt:

  1. etwas zu tun  ist (das für mehr Menschen, Zielgruppen, Kunden… relevant ist)
  2. gut soll es auch sein  (neu, nachhaltig, überraschend, günstig, ….)
  3. sprechen darüber sollten Sie auch! (Kunden- oder Presseaussendung, facebook, Gastkommentar, youtube….)

Wenn Sie kreativ sind, gerne organisieren und auch gute Kontakte zu anderen Kreativen haben, schaffen Sie auch eine Veranstaltung. Oder eine social media-Kampagne. Meistens scheitert der Plan jedoch daran, dass genau diese Zeit (zusätzlich zu Ihren Alltagsagenden) nicht vorhanden ist. Und nebenbei eine Veranstaltung zu planen, bedeutet ein Hochrisiko einzugehen.

Auch Medienarbeit könnte jede/r Unternehmer/in selbst in Angriff nehmen. Doch da fehlt meistens neben der Zeit und den richtigen Kontakten auch das Know-How. Also stellt sich die Frage: intern jemanden auszubilden und dafür abzustellen oder doch zu einer Agentur… und deren gibt es wahrlich viele…

Wie suche ich eine Agentur aus?

Online und offline. Bedeutet einerseits natürlich die Recherche im Web und auch die Gespräche mit anderen Firmen, die schon Erfahrungen gesammelt haben. Die wichtigste Botschaft: Vertrauen muss vorhanden sein, Sympathie und die Sicherheit, dass Kompetenz im Alltag gelebt wird. Welche Public Relations-Projekte kann die Agentur vorweisen, die für Sie relevant sind? Meiner Ansicht nach muss die Agentur nicht unbedingt in Ihrer Branche schon aktiv sein, jedoch das Handwerkszeug der PR bewiesenermaßen mitbringen.

http://www.cox-orange.at

12 Jun

Wie Sie sofort besser schreiben…

Fünf Anregungen zum besseren Schreiben, sofort umsetzbar

Sie wollen besser schreiben? Dann kennen Sie sie auch, diese öden Texte, viel zu lang, beweihräuchernd und  womöglich gar nicht aktuell. Das wollen Sie natürlich besser machen und sammeln daher Anregungen für einen besseren Schreibstil. Gut so!

besser schreiben, Nr 1: “Nicht nur …… sondern auch…” – ab jetzt nie wieder!

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, in wie vielen Texten steht: “Besonders an XX  ist nicht nur xxxxx sondern auch….”  Also was jetzt. Sagen Sie gleich was Sache ist. Und wenn es zwei oder drei Dinge sind, die wichtig sind, dann beschreiben Sie diese – auch hiintereinander.  Unser Hirn ist leider so konzipiert, dass es ganz große Probleme  mit den Verneinungen und auch dem Wort “nicht” hat. Denn es zerlegt die Wörter, reiht sie – und dann kommt irgendwo ein “nicht” daher  (noch schlimmer doppelte Verneinung!!) und alles muss neu geordnet werden. Also einfacher: ” Besonders daran ist ….. und …..”

 

besser schreiben, Nr. 2: Das wichtigste zuerst! Umgekehrter Trichter

Ob Sie einen Pressetext, einen Absatz in einer Broschüre oder einen Webartikel schreiben, haben Sie Gnade mit den Leser/innen  🙂 und nennen Sie die wichtigsten Dinge zuerst. Wir haben meistens wenig Zeit, Lust oder sehen auch nicht die Notwendigkeit, Ihnen bis in Ihr kleinstes Detail zu folgen.  Denken Sie an den umgekehrten Trichter – oben ganz kurz das Wesentliche nennen und nach unten können Sie ausführlicher  werden. Damit haben Sie sehr viel gewonnen am Weg zum Ziel “besser schreiben”!

 

besser schreiben, Nr. 3: Lange Sätze oder “KISS”

Die Regel ist, es gibt keine Regel! Ich persönlich versuche meistens, Schachtelsätze zu vermeiden, doch manchmal ist es einfach logischer, zwei Gedanken zu verbinden oder aneinanderzureihen.  Wenn Sie sich nicht sicher sind, halten Sie sich lieber kurz :-). Vor allem in Pressetexten und in Foldern gilt: Keep it short and simple, “KISS”!

 

besser schreiben, Nr. 4: Bilder im Kopf

Wir mögen Bilder. Besser gesagt, unser Hirn liebt Bilder – denn das ist die einfachste Art, etwas zu verstehen. Umso besser, wenn es Ihnen gelingt, einfache Metaphern zu finden. Auch gut, wenn Sie genaue Formulierungen verwenden.  Test: was  löst bei Ihnen innerlich mehr aus: wenn Sie hören/lesen “vom Ungeziefer” oder von den “krabbelnden Schaben”…?

besser schreiben, Nr. 5: Mehr Verben statt Substantive, weniger Adjektive

Passiert mir auch immer wieder: weil wenig Platz vorhanden ist, nominalisiere ich die Verben… und das ursprüngliche “wir organisieren die Messe..” wird zur “Messeorganisation….”. Ist zwar korrekt aber dadurch entsteht in kurzer Zeit viel Informationsdichte – und das könnte den Text schwerer verständlich machen…

Und übrigens: zu viele Adjektive (schön, groß, besonders, fantastisch….) sind auch nicht überall passend. In einem Pressetext haben sie sowieso nichts verloren. Denn Sie drücken damit zwar Ihre persönliche Meinung aus, doch letztendlich geht es um die Einschätzung aus Sicht des Journalisten, Kunden oder Lesers.

http://www.cox-orange.at

Fünf Punkte für erfolgreiche Pressearbeit

 

25 Mrz

Cox Orange – Apfel oder Agentur?

In diesem Artikel geht es darum, warum die Agentur Cox Orange diesen Namen trägt. Eine kleine Entstehungsgeschichte..

It could be an apple….

Ja, der Name Cox Orange kommt von einer alten, vorzüglich schmeckenden Apfelsorte – und seit 2002 heißt unsere Agentur so.

Cox_Orange_Biografisches Institut Berlin

Bild Cox Orange:  Biografisches Institut Berlin

Warum heißt die Agentur so?

Das war ein Kreativ-Prozess, den ich damals, als ich mein Einzelunternehmen “Prehofer Relations PR” in einer GmbH erweiterte, mit mir führte.  Gleichzeitig heiratete ich “den Felzmann” und nahm seinen Namen an, also war “Prehofer Relations PR” sowieso Geschichte.  Im Kreativ-Prozess überlegte ich, was können wir gut, was wollen wir, wo sind unsere Geschäftsfelder…. Nach zwei Tagen und  vielen beschriebenen Flipcharts stach hervor:

CONSULTING – ORGANISATION – NETZWERK.

Also stand am letzten Chart:

C (für Consulting)

Kunden können bei uns auch nur Beratung, Consulting in Anspruch nehmen. Wir müssen die Umsetzung nicht verkaufen, wobei wir gerne auch das Gesamtpaket abwickeln.

O (für Organisation)

Wir übernehmen auch die gesamte Organisation eines Kommunikationsprojektes. Ob das die Umsetzung eines Printprojektes inkl. Fotoshooting ist, eine Filmproduktion oder Organisation einer Veranstaltung – wir sind gut im Projektmanagement und haben tolle Partner….

X (als Zeichen für unser Netzwerk)

Und diese Partner sind auch Teil unseres Netzwerkes. Wenn man schon so lange im Geschäft ist (meine Güte, es sind 20 Jahre!) dann kennt man viele Dritt- und Subfirmen – wir nennen sie Partner, denn sie sind wesentliche Bausteine zur erfolgreichen Umsetzung.

Der zweite X-Gedanke ist, dass ich  selbst Netzwerkerin bin und in der Vergangenheit in Wirtschaft und Politik sehr viele Kontakte aufgebaut habe – das wird von unseren Kunden sehr geschätzt, dass wir hier einiges einbringen können…

und ORANGE als Farbe….

Orange ist einfach eine schöne Farbe 🙂 eine Signalfarbe, die für Kreativität und Dynamik steht. Und Orange war die CI-Farbe der Prehofer Relations, die rechtlich in die GmbH übergeführt wurde…  Ich finde die Geschichte wichtig, woher wir kommen, was wir erlebt haben – das ist immer der Baustoff für die Zukunft….

Die neue GmbH Cox Orange wurde dann  im Frühling 2002 geboren! Und wie es der Zufall will (an den ich nicht glaube! Für mich geht es viel mehr um Energien, die wir in etwas investieren und dadurch dem Zufall eine Chance geben..) bekam ich aus meinem Netzwerk einen Tipp für ein cooles Büro am Spittelberg….  

www.cox-orange.at