13 Mai

So werden Ihre Events erfolgreich

Lesen Sie, wie Ihre Events erfolgreich werden! In diesem Blog geht es darum, wie Sie mit Ihren Veranstaltungen bei Ihrer Zielgruppe punkten.

Ziele definieren

Wie immer im Marketing geht es darum, vor dem Projektstart Ziele zu definieren. Was will ich mit meiner Veranstaltung erreichen? Geht es um Kundenbindung, will  ich ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung lancieren, habe ich etwas zu feiern? Und wie definiere ich den Erfolg des Events? Was kann ich wie messen, was nicht?

Erfolg messen

Die einfachste Größe ist natürlich die Anzahl der Teilnehmer/innen – so Sie nicht die Anzahl vorher im Sinne “der künstlichen Verknappung” (noch immer eine interessante Marketing-Strategie!) sehr klein gehalten haben. Wobei nicht zu vernachlässigen: selbst wenn ein Gast nicht kommen kann, hat er womöglich wertschätzend Ihre Einladung registriert und Sie haben sich wieder positiv  in Erinnerung gerufen… Erfolg kann der gelungene Ablauf sein, das positive Feedback Ihrer Gäste, Ihre begleitende Medienarbeit (für manche wichtiger als der Event als solches…), verkaufte Stückanzahlen danach… Doch geben Sie dieser Messung etwas Zeit! Manchmal dauert es doch noch einen Monat oder mehr, bevor der Kunde bei Ihnen bestellt, auch wenn der Auslöser etwas länger her ist. Vor allem, wenn es darum geht, einen Bekanntheitsgrad oder ein Image aufzubauen, kann ein Event allein nicht sofort alles erreichen! Ist wie immer ein Mosaikstein Ihrer Kommunikationspolitik…

Beispiel für einen erfolgreichen Event:

Es ging um Südseeperlen und herrlichem Schmuck daraus. Das Ziel war natürlich in erster Linie, mehr zu verkaufen. Die Idee war, die Kunden/innen selbst zu “Expert/innen” zu machen. Also intensiv über Perlen, deren Qualitätsmerkmale, Herkunft, Entstehung etc. zu informieren – oft eine gute Strategie für hochpreisige Produkte! Denn je mehr ich über das Produkt und seine Entstehungsgeschichte weiß, umso interessanter wird es für mich… Und ich werde auch Dritten gegenüber davon gerne erzählen…

In einem kleinen Schlösschen in NÖ fand der Event statt: eine tolle Diashow (damals 🙂 mit Fotos von Tauchgängen, den  Perlentauchern und ihren Erfolgen. Zwischen den Bildern wurden auf der Bühne junge, schwarz gekleidete Assistentinnen, die mit einer auffälligen Kopfbedeckung von überall sichtbar waren, mit den Perlen geschmückt, während weiter erklärt wurde.  Danach im Nebenraum, blaues Licht, Delphinengesang, Unterwasser-Dekoration und zwei Tische mit jeder Menge Perlen und Spiegeln daneben. Beim Event konnte man nichts kaufen – die Damen stürzten sich jedoch auf die Tische und waren in den Folgewochen oft im Geschäft der Auftraggeberin zu sehen…

Die Inszenierung

Es soll doch ein Highlight werden, Ihr Event. Wenn das Thema/der Inhalt klar ist, dann beginnt die Suche nach einer geeigneten Location. Denken Sie daran, damit gewinnen Sie bereits die halbe Miete! Je besser die Räume und deren Atmosphäre zu Ihrem Thema passen umso mehr sparen Sie an Dekoration.

Dann geht es um den Ablauf bis hin zum Regieplan – und der sollte genau sein! Jede beteiligte Firma, ob Technik, Musik, Catering, Künstler und die Speaker sollten genau wissen, wann ihr Einsatz stattfindet, was vorher und nachher kommt, was währenddessen womöglich auf einem Screen im Hintergrund zu sehen ist. Alle Mitwirkenden sind hoffentlich von Ihnen vorher genau gebrieft worden und Sie haben auch eine kleine Generalprobe durchgeführt. (Ohne Mikro-Check geht gar nichts!!)

Für die Gäste beginnt Ihre Inszenierung bereits mit Ihrer Einladung. Kommt diese per Post, digital oder per Brieftaube :-)? Wie binden Sie dann vor Ort Ihre Gäste ein? Wie können Sie ihre Gäste überraschen ohne sie zu überfordern? Welche Angebote machen Sie?

Zielgruppe, welche Gäste lade ich ein?

Das ist einer der wichtigsten  Momente, die Erstellung der Gästeliste. Je mehr Sie sich dafür  interessieren und wirklich selektieren umso zufriedener werden Sie danach sein. Ich bin immer wieder erstaunt, dass Firmen und Institutionen keine ordentlichen Datenbanken führen und dann keine vernünftigen Verteiler erstellen können. Das ist aber das Herzstück im Marketing! Jedenfalls ist es wichtig, ein Zielbild vor Augen zu haben, wie viele Gäste wollen/können Sie betreuen, was haben diese gemeinsam? An Ihrer Zielgruppe sollte sich auch  der Ablauf und die gewünschte Grundatmosphäre orientieren.

Noch ein paar Tipps für den erfolgreichen Event:

  • Kares Zielbild für die Veranstaltung entwerfen
  • Besuchen Sie andere Veranstaltungen um wahrzunehmen, was Ihnen gefällt, was Sie anders machen würden.
  • Sparen Sie rechtzeitig! Eine ordentliche Veranstaltung, wo Sie nicht selbst servieren wollen, kostet. Und Sie wollen ja mit Profis arbeiten, die ihre Erfahrung mitbringen.
  • Neben den kreativen Ideen ist ein klares Projektmanagement mit Arbeitspaketen,  Meilensteinen und to-do-Listen gefragt.
  • Versetzen Sie sich immer wieder bei der Planung in die Rolle Ihrer Gäste  – wie nehmen diese Ihren Ablauf aus deren Perspektive wahr? (z.B. nicht überfordern, wenn alle einen Arbeitstag schon hinter sich haben, doch auch einbinden, vernetzen….)
  • Ganz wichtig: guter Fotograf, evtl. filmen – das brauchen Sie für den Nachversand an Ihre Gäste und auch für Ihre gute Erinnerung…

 

htpp://www.cox-orange.at

 

10 Mai

Networking – Königsdisziplin in der PR

In diesem Blog geht es um Networking  als Kommunikationstool  innerhalb der Kommunikationspolitik, die hoffentlich auch großteils strategisch angelegt wird. Am Bild: die Cox-Orange-Beziehungskiste...

Worum geht es beim Thema Networking: um Kontakte und das Wissen, wer für welches Thema steht,  wer woran arbeitet, welche Leidenschaften pflegt und wer  in welcher Funktion wofür tätig ist…

Wozu helfen uns diese Informationen? In der Projektarbeit ist es einfach dienlich, zu wissen, wen man wofür kontaktieren oder einbinden kann. Lobbying ist eine spezielle Form, die ich teilweise unter Networking verstehe. Lobbying ist natürlich spezifisch, hat eine ganz bestimmte Absicht, etwas zu erreichen – Networking ist unverbindlicher, man oder frau befindet sich mal am Markt der Informationen…..

Umgekehrt geben wir natürlich auch den anderen während des Networkings Informationen über uns weiter und helfen damit, dem Zufall eine Chance zu geben, wenn es um Auftragserteilung oder andere unserer Ziele geht.

Hier ein paar grundsätzliche Anregungen, für professionelles Networking

  • Wozu will ich mich mit dem Thema beschäftigen?

Klarheit ist gefragt! Geht es mir womöglich um:

  • Fachwissen der anderen
  • Insider Wissen
  • Meinen eigenen Bekanntheitsgrad aufzubauen
  • Mein Image! Daher besuche ich bestimmte Veranstaltungen
  • Sponsoren – Gewinnung
  • Aufträge lukrieren (selten durch sporadische Netzwerkaktivitäten….)
  • Bewerbung eines Projektes, einer Aktivität (tu Gutes und sprich darüber)

Dann stellt sich die Frage: In wie vielen Netzwerken bringe ich mich aktiv oder passiv ein?

  • Check: Welche gibt es zu meinem Thema und meinem Ziel  (national + international, real, digital, offene oder solche mit Mitgliedschaften…
  • Time-Management: Wie viel Zeit kann ich pro Woche in Termine investieren?

Und dann der Überblick – wer passt zu mir?

  • Welche interessanten Netzwerke erschliessen sich mir?
  • Passt deren Themenbezug zu meinen Themen und Zielen?
  • Charakter-Check: welche Leute engagieren sich dort und wer kommt zu deren Veranstaltungen hin? Sympathisch oder von einem anderen “Planeten”? (dann Hände weg davon, das bringt auf Dauer nichts)

Nicht unwesentlich –  was kostet Networklng?

  • Zeit!!! Und Zeit ist Geld. Networking sollte als Investment betrachtet werden! Eine Form der Akquise, Werbung, Kommunikationspolitik…
  • Womöglich Mitgliedsbeiträge

Tipps zum Networking:

  • ist mein Ziel klar?
  • Networking ist geben und nehmen – und wenn ich gebe, kann ich nicht davon ausgehen, sofort etwas zurück zu bekommen…
  • Verbindung halten. Ein Kontakt, der nicht gepflegt wird, bringt nicht viel (sofort Newsletter, Infos schicken, damit die zarte Pflanze der Verbindung wachsen kann)
  • Vorbereitung zu einem Networking-Termin:  wer ist dort? Und:  bis zu den Visitkarten denken!
  • Beim Gespräch: Was verbindet uns?
  • Dem anderen Interesse-Wertschätzung & Würdigung entgegen bringen, sozusagen der Humus für Weiteres. Und wenn das nicht da ist, dann würde ich mir gleich eine/n anderen Gesprächspartner/in suchen.
  • Authenisch bleiben! Sonst wirkt es komisch – und das wollen wir vielleicht nicht…