05 Mai

Fünf Punkte für erfolgreiche Pressearbeit

In diesem Blog geht es um die wesentlichen fünf Punkte für eine erfolgreiche Pressearbeit von der aktuellen message über die Auswahl der Form der Vermittlung, Auswahl der Medien bis zum Texten und Nachfassen.

Ich will in die Medien! Wie geht das? Schritt 1 für erfolgreiche Pressearbeit

Der einfache Weg: Sie springen aus der Stratosphäre, fangen einen Bär im Wienerwald oder rauben ganz keck  eine Bank aus – die Aufmerksamkeit vieler Journalisten/innen ist Ihnen sicher 🙂

Der  “normale” Weg: Sie überlegen, was ist wirklich neu, spannend in Ihrem Unternehmen und welche Leser/innen könnten daran Interesse haben?

Ich muss gestehen, als Agentur, die seit vielen Jahren Medienarbeit für Unternehmen und Institutionen durchführt, übernehme ich nicht mehr jeden Wunsch eines Auftraggebers, wenn wir nicht eindeutig den News-Wert oder die Bedeutung einer Person für ein bestimmtes Umfeld erkennen . Sonst gibt es lange Gesichter, wenn die gewünschte Resonanz ausbleibt. Ein Journalist erhält am Tag ca. 300 mails mit Anfragen – also wodurch stechen Sie hervor? Haben wir wirklich eine story? Dabei gehe ich von klassischer PR aus, nicht von bezahlten Advertorials oder andern Formen, wo Geld an die Zeitung fließt.

Schritt 2 für erfolgreiche Pressearbeit: Was jetzt – Presseaussendung, Konferenz, Medienkooperation? Welche Form passt zu meiner Information? 

Es gibt unterschiedliche Formen, WIE Sie Ihre Botschaft Medien anbieten. Hier ein erster Einstieg dazu:

Die Presseaussendung ist wohl die häufigste Anwendung: Sie schreiben eine Seite A-4-Text und übermitteln diese an ausgewählte Journalisten/innen.

Die Pressekonferenz (PK) eignet sich für größere Botschaften – typisch sind Bilanzpressekonferenzen großer Unternehmen oder die Präsentation von Studien oder Ereignissen, wo Sie den Medienvertretern die Chance geben wollen, auch direkte Fragen zu stellen.

Pressegespräche oder HIntergrundgespräche haben den Sinn,  über Zusammenhänge hinter einem Thema zu informieren –  hier besteht nicht die Erwartungshaltung der Medien, brisante Informationen wie bei einer PK zu erfahren – sind jedoch noch immer ein nicht zu unterschätzendes Tool für die Medienarbeit. Natürlich, alle haben wenig Zeit, daher ist generell die Bereitschaft von Journalisten/innen, solchen Einladungen zu folgen, überschaubar.

Exklusiv-Interviews sind eine feine Sache. Ok, es berichten nicht mehrere Medien über mein Thema, doch ich habe womöglich die Chance auf eine größere Berichterstattung, wenn das Medium am Thema interessiert ist.

Kurzmeldungen, z.B. in Jobbörsen oder Terminkalendern sind, was sie sind, kurze Hinweise auf Personalwechsel, neue Funktionen oder Terminankündigungen von Events.

Advertorials sind bezahlte, inhaltliche Beiträge, die jedoch zum Magazin/Zeitung gut passen müssen, oft in deren grafischen Stil gehalten – es sind keine Inserate!

Dann gibts noch Leserbriefe oder Fachkommentare – auch eine sehr feine Art, in die Medien zu kommen ! Bei Fachkommentaren vorher mit dem Medium klären, ob Interesse vorhanden ist, in welchem Umfang, Bildmaterial etc. Kann viel bringen!

Inserate sind bezahlt, Sie wissen genau, wann, wo, welcher Inhalt in welcher Größe erscheint. Damit sind Sie auf der sicheren Seite. Allerdings: Artikel werden glaubwürdiger von den Leser/innen wahrgenommen…. Optimal ist ein Mix zwischen Inseraten und klassischer PR!

Schritt 3 für erfolgreiche Pressearbeit: Wir brauchen einen Pressetext! 

Es sei vorweg genommen: Nein, ein Werbeprospekt ist KEINE Presse-Information…. Ein guter PR-Text ist wie ein Trichter aufgebaut – die wichtigste Information in der Headline und nach unten entwickelt sich der Text (in einer klaren, einfachen Sprache) von den News zur Hintergrund-Information. Im besten Fall schließt ein “Boilerplate” mit den wichtigsten Fakten zum Unternehmen den Text ab.

Daten – Fakten – Zahlen! Das ist es, was Journalisten brauchen, um die Seriosität einer Pressemeldung zu erkennen. Auch Zitate der Geschäftsführung wecken manchmal Interesse.

Schreiben sie weniger in der “ICH”-Form sondern als ob Sie über einen Dritten berichten.

Zu Beginn oder Ende sollte ein Datum und ein Kontakt zu sehen sein.

Tipp: Machen Sie mal bei einer Schreibwerkstatt mit! Texten kann man üben und lernen! Sie könnten auch mal bei uns zwecks Support anfragen 🙂

Noch mehr Stoff gewünscht? Auch hier finden Sie einiges zum Thema: http://pressemitteilung.net/beispiel-fuer-eine-gute-und-schlechte-pressemitteilung
https://www.gruenderkueche.de/fachartikel/storytelling-wie-man-eine-pressemitteilung-schreibt

Schritt 4 für erfolgreiche Pressearbeit: Die Geschichte mit den Pressefotos! 

Haben Sie professionelles Fotomaterial? Damit erhöhen Sie schlagartig die Chancen auf Erfolg! Je nach “Geschichte” kann das ein Portrait, eine Produktdarstellung, ein Foto einer Veranstaltung sein – wichtig: copyright angeben und im Pressetext auch eine Fotobeschreibung (wer oder was ist auf dem Bild zu sehen) angeben. Siehe dazu auch unseren Blog über gute Pressefotos.http://blog.cox-orange.at/ueber-gute-pressefotos/

Und wie kommen wir jetzt zu Pressekontakten? Im optimalen Fall haben Sie Ihren Presseverteiler über die letzten Jahre schon aufgebaut, weil Sie wissen, wie wichtig kontinuierliche Medienarbeit ist. Man sollte Sie, Ihr Fachgebiet, Produkt, Dienstleistung schon in den richtigen Redaktionen kennen – das bedeutet jedoch Aufbauarbeit…

Doch irgendwann beginnt jeder Mal mit dem ersten Schritt. Besser heute als morgen! Und wenn keiner weiß, dass es Sie gibt, wird niemand über Sie berichten KÖNNEN.
Also schaffen Sie sich eine Chance dazu und werden sichtbar 🙂 !
Überlegen Sie mal, in welchem Presse-Umfeld SIE sich Ihre Botschaft als Leser/in vorstellen könnten. Eher in den Wirtschaftsmagazinen, in regionalen Medien oder haben Sie eine Seitenblicke-Story?
Tipp: wenn Ihnen ein Artikel in einem Medium ins Auge springt, wo Sie meinen, genauso könnte über mein Thema geschrieben werden, dann rufen Sie den/die Journalistin (deren Name ja beim Artikel steht) direkt an, loben Sie den tollen Artikel und fragen ihn oder sie, ob ihre Geschichte von Interesse sein könnte!
Ein Pressehandbuch mit allen Adressen kann man kaufen oder Sie suchen sich einfach die Namen in den Medien selbst heraus, werfen einen Blick ins Impressum, Sie besuchen deren Websiten oder beauftragen eine Agentur oder buchen den OTS-Dienst der APA.

Schritt 5 für erfolgreiche Pressearbeit: Und jetzt ist der “Verkauf” angesagt!  

Wenn Sie die verschiedenen Journalisten/innen schon kennen, wunderbar. Wenn nicht, kommen Sie mit ihnen in persönlichen Kontakt, rufen Sie mal an! In unserer Branche teilen sich zwar die Meinungen, ob es richtig oder falsch ist, zu versuchen, mit den Medienleuten zu telefonieren – ich weiß  nach den vielen Jahren in diesem Genre, dass wir genau dadurch immer wieder zu sehr schönen Artikeln gekommen sind – eben weil die message nicht unter den zahllosen anderen Mails untergegangen ist! Seien Sie sich aber bitte bewusst, dass die wenigsten Journalisten/innen Zeit “zum plaudern” haben. Deren Druck ist hoch, die Teams oft klein und deren Chefredakteur/in hat bestimmte Vorstellungen. Wenn Sie den Journalisten/innen die notwendige Wertschätzung entgegen bringen und eine gute Story in der Tasche haben, dann brauchen Sie sicher nicht den Stratosphärensprung überlegen!
http://www.cox-orange.at
25 Mrz

Cox Orange – Apfel oder Agentur?

In diesem Artikel geht es darum, warum die Agentur Cox Orange diesen Namen trägt. Eine kleine Entstehungsgeschichte..

It could be an apple….

Ja, der Name Cox Orange kommt von einer alten, vorzüglich schmeckenden Apfelsorte – und seit 2002 heißt unsere Agentur so.

Cox_Orange_Biografisches Institut Berlin

Bild Cox Orange:  Biografisches Institut Berlin

Warum heißt die Agentur so?

Das war ein Kreativ-Prozess, den ich damals, als ich mein Einzelunternehmen “Prehofer Relations PR” in einer GmbH erweiterte, mit mir führte.  Gleichzeitig heiratete ich “den Felzmann” und nahm seinen Namen an, also war “Prehofer Relations PR” sowieso Geschichte.  Im Kreativ-Prozess überlegte ich, was können wir gut, was wollen wir, wo sind unsere Geschäftsfelder…. Nach zwei Tagen und  vielen beschriebenen Flipcharts stach hervor:

CONSULTING – ORGANISATION – NETZWERK.

Also stand am letzten Chart:

C (für Consulting)

Kunden können bei uns auch nur Beratung, Consulting in Anspruch nehmen. Wir müssen die Umsetzung nicht verkaufen, wobei wir gerne auch das Gesamtpaket abwickeln.

O (für Organisation)

Wir übernehmen auch die gesamte Organisation eines Kommunikationsprojektes. Ob das die Umsetzung eines Printprojektes inkl. Fotoshooting ist, eine Filmproduktion oder Organisation einer Veranstaltung – wir sind gut im Projektmanagement und haben tolle Partner….

X (als Zeichen für unser Netzwerk)

Und diese Partner sind auch Teil unseres Netzwerkes. Wenn man schon so lange im Geschäft ist (meine Güte, es sind 20 Jahre!) dann kennt man viele Dritt- und Subfirmen – wir nennen sie Partner, denn sie sind wesentliche Bausteine zur erfolgreichen Umsetzung.

Der zweite X-Gedanke ist, dass ich  selbst Netzwerkerin bin und in der Vergangenheit in Wirtschaft und Politik sehr viele Kontakte aufgebaut habe – das wird von unseren Kunden sehr geschätzt, dass wir hier einiges einbringen können…

und ORANGE als Farbe….

Orange ist einfach eine schöne Farbe 🙂 eine Signalfarbe, die für Kreativität und Dynamik steht. Und Orange war die CI-Farbe der Prehofer Relations, die rechtlich in die GmbH übergeführt wurde…  Ich finde die Geschichte wichtig, woher wir kommen, was wir erlebt haben – das ist immer der Baustoff für die Zukunft….

Die neue GmbH Cox Orange wurde dann  im Frühling 2002 geboren! Und wie es der Zufall will (an den ich nicht glaube! Für mich geht es viel mehr um Energien, die wir in etwas investieren und dadurch dem Zufall eine Chance geben..) bekam ich aus meinem Netzwerk einen Tipp für ein cooles Büro am Spittelberg….  

www.cox-orange.at