01 Nov

So holen Sie das Beste aus Facebook heraus!

Es zahlt sich auch für Unternehmen aus, sich mit Facebook zu beschäftigen!

Facebook -Tipps von Ulla Felden

Als Mark Zuckerberg vor 13 Jahren seine Social-Media-Plattform ins Leben gerufen hat, konnte er nicht ahnen, dass Facebook Social Networking revolutionieren würde. Allein in Österreich gibt es laut der artworx-Studie3,7 Millionen Nutzer (und das bei 8,7 Millionen Einwohnern). Seit Jahren ist und bleibt Facebook die größte Plattform für aktive Nutzer und auch ihr großes Potenzial für Unternehmen ist unbestritten. Marken können dort mit Kunden interagieren wo diese die meiste Zeit verbringen und bei vielen jungen Konsumenten geschieht dies heute in der digitalen Welt.

Heutzutage sind fast alle beliebten Unternehmen und Marken auf Facebook und auch auf anderen sozialen Plattformen anzutreffen. Ein Unternehmensprofil zu haben reicht jedoch oft nicht, denn Kunden möchten mit Marken interagieren, was bedeutet, dass Unternehmen auch aktiv sein sollten, was das Posten auf der eigenen Seite angeht. Facebook ermöglicht es Unternehmen, die keine Scheu vor Kreativität haben, das Kundenengagement anzukurbeln. Davon können auch kleine und mittelständische Unternehmen profitieren. Nicht jede Firma hat einen Social Media Manager, der sich voll und ganz den digitalen Medien widmen und eine Menge Zeit in eine Strategie stecken kann, sich um das Community Management kümmert, Beiträge postet und Zeit für das Reporting hat. Das Engagement und die direkte Kommunikation mit Followern und Fans kann nur gelingen, wenn man sich einen guten Überblick über die Funktionen eines Unternehmensprofils verschafft. Folgende Infografiken sollen den Einstieg in die digitale Kommunikation durch Facebook anschaulich machen:

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3,7 Millionen potenzielle Kunden können in Österreich von Marken und Unternehmen über Facebook erreicht werden. Das klappt mit dem Unternehmensprofil auch ohne großes Budget. Es ist wichtig, eine gute Beziehung zu Kunden aufzubauen. Häufig nutzen Kunden soziale Plattformen um Fragen zu Produkten oder dem Service zu stellen und es ist essentiell sich Zeit zu nehmen auf diese zu antworten.

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Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, Kunden einen Mehrwert (im Sinne von kreativem und nützlichem Content) zu bieten. Follower mit aufdringlichen Verkaufsaktivitäten zu bombardieren kann danebengehen und sogar dazu führen, dass Facebook-Nutzer nicht mehr zum Unternehmensprofil zurückkehren.

vikingsmArtboard-2Auf Facebook haben Firmen die Möglichkeit, ihre persönliche Seite zu zeigen, was der Kundenbindung behilflich sein kann, denn Konsumenten bauen Beziehungen zu Menschen auf und nicht zu Brands. Facebook-Unternehmensseiten bieten sich daher auch dafür an, Neuentwicklungen, Innovationen, Kollaborationen, und Jobs bekanntzumachen. Immer mehr Journalisten durchforsten Social-Media-Kanäle für ihre Recherchen, potenzielle Bewerber schauen sich auch gerne das Unternehmensprofil an, um sich vor dem ersten Bewerbungsgespräch. ein Bild von der Unternehmenskultur zu machen. Geschäftspartner und Investoren können sich per Facebook einen Eindruck vom Unternehmen machen. Eine gut geführte Facebookseite hinterlässt einen professionellen Eindruck.

vikingsmArtboard-3Weiterhin kann man über Facebook einen guten Einblick darin gewinnen, was die Konkurrenz macht und was von Interesse für die eigene Zielgruppe ist. Diese Einsichten können dazu beitragen, Trends hervorzusehen und Ideen und Inspiration für die Verbesserung des eigenen Unternehmens zu erhalten.

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Danke für diesen Gastbeitrag an Ulla Felden, International Digital Marketing Executive, www.searchlaboratory.comhttp://blog.vikingdirekt.at/

02 Jun

Social Media – geht´s noch ohne?

In diesem Artikel geht es um das viel diskutierte Thema social media und ob es  ein Leben ohne geben kann… bzw. was können wir, als digital immigrants, tun um den Anschluss für unser business nicht völlig zu verpassen….

Also zuerst die beiden guten Nachrichten: erstens BRAVO! , weil Sie lesen immerhin einen Artikel in einem Blog über dieses Thema und zweitens, die Welt wird sich noch etwas weiterdrehen, wenn wir nicht auf allen social-media-Plattformen sofort einen digitalen Impulstanz vollziehen.

Damit sind die guten Neuigkeiten aber schon wieder vorbei. Sie kennen vielleicht den Gedanken: “wenn sich alles weiterbewegt und ich stehen bleibe, dann sehe ich schnell alt aus.” Und das geht ja heutzutage gar nicht…

Natürlich ist es eine Herausforderung, Entscheidungen zu treffen, auf welchen Plattformen “spielen wir mit”, was bringt unser digitales Engagement und um Himmels Willen, wer übernimmt  diese “Hacke” des ständigen Postens?

dazu fünf Gedanken aus Kommunikationssicht:

  1. Ja, machen wir mit!
  2. Gut ist, vorher eine Strategie und Ziele zu definieren
  3. Probieren, probieren und: lernen!
  4. Es darf auch Spaß machen.
  5. Und womit starten wir jetzt genau?

 

Ad1) social-media wir kommen!

Wir leben eben im Jahr 2016 – und zu diesem Zeitpunkt hat sich ein Großteil der Kommunikation online verlagert. Sich selbst als Firma oder Institution  aus dem Spiel raus zu nehmen,  ist nicht gut. Gar nicht gut. Denn unsere jüngeren (und damit meine ich die bis 35 Jährigen!!!) MitarbeiterInnen, Kunden/innen, Partner/innen, Lieferanten würden sich wahrscheinlich wie in einem Museum fühlen. OK, wir Älteren sind eben die digital immigrants, das heißt jedoch nicht, dass wir uns nicht integrieren können  und wollen :-). Also werden wir die Sprache und Kultur lernen um weiterhin miteinander kommunizieren zu können.

Außerdem sollten wir rein aus PR-Gründen digitale Spuren im Web ziehen, um gefunden zu werden, eine online-Reputation aufbauen und den weltweiten Markt für uns aktiv nutzen, sonst überholen uns die startups mit links! (die Beispiele sind bekannt: UBER,  weltweit größtes Taxiunternehmen ohne Autos, AIRBNB, weltweit größte Vermietungsplattform ohne eigene Räume u.v.m.) Diese Entwicklung geht weiter! Siehe auch world economic forum-Studie zur Entwicklung der Arbeit (sehr lesenswert!)  http://www3.weforum.org/docs/WEF_Future_of_Jobs.pdf

Ad2) Wohin geht die Reise und was wollen wir erreichen?!

Wie immer im business: vorher gehört eine Strategie auf den Tisch! Wer ist unsere Zielgruppe? (die ganz Jungen werde ich demnächst nicht mehr auf Facebook erreichen) Was wollen wir mit unserem Auftritt? Verkaufsförderung? Schwierig über social-media, aber machbar (Gewinnspiele, Blogbeiträge, Youtube…) Wann haben wir unser Ziel erreicht? Haben wir die Power, über einen längeren Zeitraum eine Kampagne aufzubauen?

Tipp: checken Sie mal, wie sich Ihr Mitbewerb so präsentiert… Suchen Sie sich Beispiele, die Ihnen gefallen.

ad3) Los gehts!

Besser ist es, etwas zu tun als nichts zu tun. Denn wir leben jetzt in der “Probier-Zeit”.  Viele testen aus, wie was funktioniert – oft noch ohne Anspruch auf Perfektion. Das ist die Zeit, wo Erfahrungen gesammelt werden können. Jetzt geht es ums Lernen!

Natürlich sollte man einen shitstorm tunlichst vermeiden – das gelingt auch, wenn man sich auf den Plattformen offen und ehrlich verhält bzw. auch Anfragen beantwortet. (Anmerkung: Für mich sind digitale Plattformen wie seltsame Wesen, die es erstaunlich schnell checken, wenn Leichen im Keller sind,  man nur wenig aktiv ist oder keine guten Repräsentanten für die eigene Online-Betreuung einsetzt.)

ad4) So locker in der Darstellung…. geht das denn….??

Ja, das geht! So manch ursprünglich vielleicht “trockenes”  business hat eine  neue Welt entdeckt, wo wir uns etwas entspannter, “normaler” präsentieren dürfen. Wobei Regel eins klar sein sollte: Ich zeige, schreibe nur das, was ich einem Kunden auch in der Besprechung  kommunizieren würde.  D.h. sicher keine peinlichen Fotos. Und klar sein sollte auch Regel zwei, am besten zwei Accounts anlegen, einen Account als Private/r und einen als Unternehmer/in – vielleicht zeige ich Privat andere Erlebnisse, wobei auch hier Regel 1 absolut gilt!

ad5) also womit starten wir ins social-media – Dasein?

Natürlich hängt das vor allem von Ihrer Zielgruppe und Zielen ab. Meiner Meinung nach sollte jedoch jedes Unternehmen mittlerweile einen FB-Account betreiben.

Auch Twitter ist interessant – trotz aller Unkenrufe – denn immerhin sind viele der heimische Nutzer aus dem Medienbereich – das macht schon Sinn, hier dabei zu sein.

Google+: naja, unsere Erfahrungen zeigen noch nicht, dass es ein “must have” ist.

Instagramm: eher schon! Vor allem, wenn auch Jüngere angesprochen werden sollen.

Slideshare: JA! Würde ich nicht auslassen für die eigenen Power Point Präsentationen. http://de.slideshare.net/

Youtube: Na sicher! Ohne Filme geht heute eh nichts mehr. Rein in den Kanal! (Am Besten einen eigenen Channel anlegen). https://www.youtube.com/user/coxorange01

XING, Linkdin: JA. Zumindest als passiver User (so wie die meisten). Aber immerhin wird man und frau gefunden. XING ist vor allem in Deutschland beliebt, Linkedin ist international. https://www.xing.com/profile/Carina_Felzmann?sc_o=mxb_p  ; https://www.linkedin.com/in/carina-felzmann-7930596?trk=hp-identity-name

Tipp: mit Hootsuite  kann ein Beitrag (mit Foto oder Video) auf mehreren Plattformen gleichzeitig geplant werden.https://hootsuite.com/

Letzter Tipp: jede Firma, jede Institution, jedes Projekt sollte über eine eigene Strategie für social-media verfügen – und über kompetente Leute, die diese auch umsetzen können….also ein absolutes “to-do!” im Marketingplan.

http://cox-orange.at

Coverbild: Buchempfehlung

“Follow me!: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebok, Twitter und Co. “(Galileo Computing) Broschiert– 29. September 2014 von Anne Grabs