15 Aug

Neue Sichtweisen im Management durch Aufstellungen

In diesem Artikel geht es um das Thema “Aufstellung” und wie uns diese kreative Form der Betrachtung im Business-Coaching weiterhelfen kann, um andere Perspektiven einzunehmen und neue Ideen zu entwickeln.

Es sei vorweg genommen: ich liebe Aufstellungen! Jede Aufstellung ist anders, jede bringt unerwartete Ergebnisse oder neuen Schwung in oft verfahrene Situationen. In diesem Artikel geht es mir um Aufstellungen im Business-Kontext.

Was bringen Aufstellungen für das Management?

Das Management muss laufend komplexe Situationen bewältigen, Entscheidungen treffen und sollte sich durch umfangreiche social skills auszeichnen.  Oft fehlt jedoch die Idee, wie ein Team besser zusammen arbeiten kann oder wie eine schwierige Situation zu lösen sei. Durch Aufstellungen werden Beziehungen untereinander sicht- bzw. erfahrbarer.  Dadurch, dass eine Person eine Situation (ein Projekt, eine Firma, eine Familie, …) mit Mitwirkenden (Repräsentanten) aufstellt, kann die Person diese Situation von einem neuen, externen Blickwinkel emotionsfreier betrachten. Dadurch, dass  diese Person (der Aufsteller) nicht selbst Teil “des Systems” ist, entstehen mehr Ideen zu Lösungen. 

Organisationsaufstellungen sind für mich daher auch ein interessantes Management-Tool um Chancen für Veränderungen sichtbar zu machen.

Wie funktioniert die Aufstellung?

Der Aufsteller bringt durch die Positionierung der Repräsentanten sein inneres Bild von den Zusammenhängen nach außen. Dann ist es das Ziel, herauszufinden, wie es den Repräsentanten in dieser Position geht und was sie benötigen, damit es Ihnen (noch) besser geht. Vielleicht stehen sie zu nahe an einer anderen Person oder zu weit weg, jeder hat spontan eine Wahrnehmung, wie sich diese Position anfühlt. Interessant ist, dass laut Versuchen unterschiedliche Personen von ähnlichen Wahrnehmungen in einer bestimmten Position berichten.

Aufstellungen können mit Personen oder Figuren vorgenommen werden. Natürlich sind Aufstellungen mit Personen lebendiger, weil die Repräsentanten selbst aussprechen können, wie es ihnen an dieser Stelle in Verbindung mit den anderen geht. Nur oft sind einfach nicht an die zehn oder mehr Mitwirkenden zur Hand. Figuren helfen da ganz gut, wobei sich der Aufsteller in deren Rolle hineinversetzen muss.  Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung

Lust auf mehr? Dann könnten wir darüber reden…

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25 Mai

Warum Sie klar definierte Werte zum Erfolg bringen!

Dieser Blog erzählt von Werten und was es bringt, diese zu definieren.

Können definierte und gelebte Begriffe Unternehmen helfen, die gewünschten Kunden zu bekommen?

Ich sage ja, gelebte Werte helfen erfolgreicher zu sein! Ist schon eine spannende Sache, das mit den Werten in Unternehmen und Institutionen. Meine Hypothese ist: wenn

  • a) diese definiert werden
  • b) die MitarbeiterInnen sie auch kennen
  • c) und sich alle engagieren, diese Werte jeden Tag in allen Situationen zu leben
  • d) wird die Firma oder Institution die Werte nach außen strahlen
  • e) werden eher jene Menschen angezogen, die diese selbst teilen
  • f) das heißt a la longue, dass das Miteinander leichter geht und
  • g) sich alle dadurch im beruflichen Alltag besser fühlen, daher besser sind und
  • h) sich das auf die Ergebnisse auswirken wird!

Eigentlich ganz einfach oder?

Erster Schritt: Werte definieren:

Es ist schon ein intensiver Prozess, sich darüber  klar zu werden. Dazu gibt es unterschiedliche Methoden. Ein Tipp: zuerst Wertegruppen festzulegen und in Folge auf vier Kernwerte – wie die Eckpfeiler eines Hauses – zu beschränken. Mehr sind schwer laufend abzurufen. Und es ist völlig sinnlos, nur etwas auf Papier festzuhalten, das dann in der Schublade landet.

Zweiter Schritt: Status Quo zum Thema gelebte Werte erheben

Hier hilft eine Trainerin sehr gerne mit: Die Frage an Sie und Ihr Team lautet: Wo leben Sie heute schon Ihre Werte? Wo noch nicht? Und warum nicht? Welche Hürden gibt es zu bewältigen? Sind diese eher administrativer oder persönlicher Natur? Wie könnte man diese Hürden überwinden?

Dritter Schritt: Werte leben

Jetzt geht es darum, im Alltag diese Begriffe lebendig werden zu lassen – bei jeder Entscheidung, die zu treffen ist, zu überlegen, ob diese Ihren definierten Werten entspricht oder nicht – wie Sie zu entscheiden haben, liegt dann klar auf der Hand… diese zu leben heißt auch, sie ständig zu überprüfen. Oft, wenn etwas schief läuft, liegt es daran, dass sie nicht eingehalten wurden. Das kann spannend sein, wenn man mit seinem Team diese Momente in dem Zusammenhang Revue passieren lässt…

Noch zwei Hinweise aus der Praxis

  • Werte sind konstant. Ändern können sich Leitbilder oder bestimmte (kaufmännische oder kommunikationstechnische) Ziele.
  • Überlegen Sie auch die Werte-Hierarchie: welcher der definierten Begriffe steht womöglich über den anderen, ist noch bedeutender?  Beispiel: einer unserer vier Kernwerte bei Cox Orange ist “Kreativität”. Genau damit haben wir potentielle Kunden bei einer Ausschreibung hoffnungslos überfordert – ein anderer unserer  Basis-Werte steht nun darüber: “Kommunikation”. Das ist nicht nur zufälligerweise unser Kerngeschäft, sondern das impliziert auch, sich noch besser auf den anderen einzustellen, zu fragen um dann  auch das richtige für den Ansprechpartner zu liefern…..

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